Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

20.09.2019
Keine Knappheiten am Ölmarkt!

Die Öl-Produktion ist wieder auf das ursprüngliche Niveau hochgefahren. Saudi-Arabien verkündete, dass sich die Ölproduktion bald wieder auf dem Ausgangslevel befinden wird.

In Deutschland werden mögliche Klimaschutzpakete diskutiert. Im Zuge dessen könnten sich die Preise für Benzin und Diesel an den Tankstellen verteuern.

19.09.2019
Dissens in puncto Geldpolitik und Militäreinsatz gegen Iran

Die US-Notenbank Fed senkte das Leitzinsband um 25 Basispunkte auf 1,75% bis 2,00%, obwohl es seitens der US-Konjunktur und den Teuerungsraten dazu wenig Anlass gab. Die Gründe für die Leitzinssenkung sind vielseitig, wobei der Handelskonflikt an oberster Stelle steht.

Der Ölmarkt hat sich beruhigt und die allgemeine Verunsicherung hat nachgelassen. Bis Ende September soll die Fördermenge wieder die volle Kapazität erreichen.

18.09.2019
Powell macht es wohl noch einmal

Die Analysen der LBBW gehen davon aus, dass die US-Notenbank Ged ihre Leitzinsen am heutigen Abend erneut um 25 Basispunkte senken wird. Das neue Zielband würde dann bei 1,75 – 2,00% liegen.

Trump machte deutlich keinen militärischen Konflikt mit dem Iran führen zu wollen, merkte aber auch an, dass die USA in der Lage wäre einen noch viel größeren Angriff als Konter zu starten. Die Auswirkungen für die iranische Bevölkerung wären weitaus schlimmer. Es ist zu hoffen, dass es bei leeren Drohungen seitens Trump bleibt.

17.09.2019
Nur Pause, oder Ende der Aktienrally?

Seit dem 15. August (Intraday-Tief im DAX) ist der deutsche Leitindex um mehr als 10% angestiegen. Am gestrigen Handelstag kam es zu ersten Gewinnmitnahmen, was unter anderem auf die Drohnenattacke in Saudi-Arabien zurückzuführen ist.

In Übersee und hierzulande stehen im Laufe des Tages einige Wirtschaftsdaten auf der Agenda. In den USA werden Daten zum aktuellen US-Immobilienmarkt erwartet und in Deutschland wird um 11 Uhr der ZEW Indexstand veröffentlicht.

16.09.2019
Drohnen attackieren Saudi-Arabien

Am Wochenende haben Drohnen Ölfelder in Saudi-Arabien in Brand geschossen. Die Wiederherstellung der Förderanlage wird Wochen dauern. Betroffen sind etwa fünf Prozent der Weltproduktion. Diese Verknappung führte unmittelbar zu einem Anstieg der Rohölpreise.

Deutschland diskutiert derzeit ein 40 Mrd. Euro großes Subventionspaket, mit dem der Klimawandel bekämpft werden soll. Es geht darum, das Fliegen teurer zu machen und das Bahnfahren billiger. Außerdem soll mehr Güterverkehr auf die Schiene kommen und das Verkehrsnetz entlastet werden.

13.09.2019
Draghi liefert zum Abschied großes Paket

Mario Draghi lieferte den von vielen gewünschten Impuls. Die Wiederaufnahme der Anleihekäufe und die Senkung des Einlagensatzes um 10 Basispunkte auf ein Minus von 0,50% sind der erste Schritt zur Stärkung der Wirtschaft. Weitere Lockerungsmaßnahmen sind nicht ausgeschlossen.

Im Verlaufe des gestrigen Tages kamen Gerüchte auf, wonach ein Interimsdeal zwischen China und USA entstehen könnte. Dieser würde dazu führen, dass angedrohte Zollerhöhungen ausbleiben.

12.09.2019
Was bieten EZB, OPEC und Fed?

Die Marktteilnehmer blicken, auf die mit Spannung erwartete Notenbankentscheidung. Weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen stehen in Aussicht. Der deutsche Leitindex hat in diesem Monat bereits kräftig zugelegt und wohl kommende Maßnahmen eingepreist.

Spekulationen um weitere Förderkürzungen durch die OPEC und andere Ölförderländer haben den Ölpreis ansteigen lassen. Die Aufwärtsbewegung erreichte das höchste Niveau seit fast sechs Wochen.

11.09.2019
Was bieten EZB, OPEC und FED?

Die Hinweise aus der EZB und der Fed auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen waren auf den Anleihemärkten mit vielen Vorschusslorbeeren gewürdigt worden. So sank die Rendite von deutschen Staatsanleihen bis Anfang September etwas unter -0,7% für eine Laufzeit von zehn Jahren sowie -0,3% für dreißig Jahre. Auch die Staatsanleiherenditen in den USA und mehrheitlich im restlichen Europa waren deutlich zurückgekommen.

Der Ölpreis profitierte in den vergangenen Wochen von nicht mehr ganz so schlecht ausgefallenen Konjunkturzahlen weltweit. Diese Woche hat sich die Aufwärtsbewegung noch verstärkt und der Ölpreis erreichte das höchste Niveau seit fast sechs Wochen. Grund waren Spekulationen auf weitere Förderkürzungen durch die OPEC und andere Ölförderländer. Die Märkte warten gespannt auf entsprechende Signale, die aus der laufenden Energiekonferenz in Abu Dhabi dringen könnten.

10.09.2019
Brexit-Aufschub Nr. 3?

Das britische Parlament hat im Brexit-Machtkampf zum zweiten Mal binnen einer Woche einen Antrag von Premierminister Boris Johnson auf Neuwahlen abgelehnt. Wenige Stunden zuvor setzte Königin Elisabeth II. ein vom Unterhaus verabschiedetes Gesetz in Kraft, das Johnson verpflichtet, eine dreimonatige Verschiebung des Brexit bis Ende Januar zu beantragen, sofern er bis zum 19. Oktober kein Austrittsabkommen erzielt.

Johnson lehnt eine Fristverlängerung auch nach seiner erneuten Schlappe kategorisch ab und will Großbritannien auf jeden Fall wie vorgesehen Ende Oktober aus der EU führen, notfalls ohne Abkommen. Zum Ende der Debatte wurden die Abgeordneten bis zum 14. Oktober in eine Zwangspause geschickt. Nächster offizieller Termin aus Brüsseler Sicht ist ein EU-Gipfel am 17. und 18. Oktober. Zugleich laufen die Gespräche zwischen der EU und London weiter - bislang erfolglos. Die großen Fragen des Zeitpunkts des Abschieds von der EU, der Art und Weise und der künftigen Zusammenarbeit mit Brüssel sind weiterhin unklar. 

09.09.2019
Dax, Dow und Co. im Aufwind

An der Wall Street konnte sich am vergangenen Freitag die Rallye der vergangenen Tage trotz der mauen Arbeitsmarktdaten moderat fortsetzen. Auch wenn die US-Wirtschaft im August weniger Arbeitsplätze geschaffen hat als erwartet, außerhalb der Landwirtschaft waren in den USA im August 130 000 Stellen entstanden, während Experten im Schnitt mit 160 000 gerechnet hatten, konnte der Dow Jones die Woche mit einem Plus von 1,5% bei 26.797 Punkten beenden.

Positiv wurde von den Marktteilnehmern die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass die Löhne stärker als erwartet gestiegen sind und diese Komponente besonders im Fokus der amerikanischen Notenbank Fed liegt und ein weiteres Argument für eine gelockerte Geldpolitik liefern sollte. Der marktbreite S&P 500 legte am Freitag knapp um 0,09% auf 2.979 Punkte zu, während der technologielastige Nasdaq 100 mit 7.853 Zählern und einem Minus von 0,13% die Gewinnzone verfehlte.

 

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Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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