Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

18.07.2019
Aktienmärkte im Rückwärtsgang

An den schwachen Daten zum Bau lag es aber sicher nicht, dass die amerikanischen Aktienindizes am gestrigen Mittwoch nachgaben und auch die europäischen Indizes mit nach unten zogen.

Hierfür sind wohl vor allem durchwachsene Unternehmensberichte und mangelnde Fortschritte im sino-amerikanischen Handelsstreit verantwortlich zu machen. Auch heute dürften die europäischen Aktienbörsen schwächer in den Tag starten. Nicht zuletzt die schwachen asiatischen Börsen deuten hierauf hin. Heute früh legte zudem SAP als erstes DAX-Unternehmen Daten zur Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal vor und konnte dabei nicht die hohen Erwartungen erfüllen.

17.07.2019
Ein Berg von Herausforderungen

Ursula von der Leyen hat alles auf eine Karte gesetzt und wurde dafür belohnt. In einer engen Wahl im Europaparlament setzt sich Ursula von der Leyen durch und wird zur Präsidentin der EU-Kommission gewählt. Ihr Aufgabenkatalog ist groß und die Verantwortung in dieser Rolle immens.

Der Handelskonflikt weitet sich über die Frühindikatoren auf den harten Makro-Kranz aus. Davon betroffen sind das Handelsvolumen, BIP-Wachstum und auch die Inflation. Wie deutlich die Bremsspuren ausfallen wird unter anderem die Q2-Berichtssaison zeigen.

16.07.2019
Von der Leyen auf Stimmensuche

Ursula von der Leyen wäre die erste EU-Kommissionspräsidentin. Sie wurde von den Staats- und Regierungschefs für den Posten vorgeschlagen. Politisch ist von der Leyen umstritten, da sie nicht als Spitzenkandidatin einer Fraktion im Wahlkampf antrat.

Die US-Berichtssaison hat begonnen und dürfte richtungsweisend für die kommenden Monate sein. Die große Frage wird lauten, wie wirkt sich der Handelskonflikt auf die Zahlen der großen Konzerne aus.

15.07.2019
US-Börsenindizes so wertvoll wie nie zuvor!

Der Aufstieg der US-Börsen bleibt ungebrochen. Der Dow Jones beendete die Handelswoche über der 27.000er-Marke, dem S&P 500 gelang der Sprung über die 3000er-Marke und der Tech-Index Nasdaq erreichte ein neues Allzeithoch bei 7943 Punkten.

Das BIP-Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft hat sich im zweiten Quartal auf 6,2% verringert (Erstes Quartal 6,4%). Das Konsumentenvertrauen ist durch den Handelskonflikt negativ behaftet und auch die Investitionstätigkeit der privaten Unternehmen beeinträchtigt. Die BIP-Wachstumsraten könnten aus diesen Gründen weiter zurückfallen.

12.07.2019
US-Aktien auf neuen Rekordhochs

Die US-Aktien bewegen sich auf Rekordhochs. So konnte der S&P 500 kurzzeitig die 3.000 Punkte-Marke überschreiten und notierte bis zum Handelsschluss stabil. Sehr spannend wird der Blick auf die anstehenden Konjunkturdaten aus China. Einige Marktteilnehmer fragen sich, inwieweit die Zolltarife Chinas Wirtschaft belasten.

Der positive Zustand der US-Wirtschaft könnte eine Zinssenkung doch noch verhindern. Die Kerninflation der USA ist überraschend auf 2,1% angestiegen.

11.07.2019
Wenn die Chemie nicht mehr stimmt

Der US-Notenbankchef Powell räumt jegliche Zweifel aus dem Weg. Die heftig diskutierte Zinssenkung Ende Juli soll nach seinen Aussagen vor dem US-Kongress am gestrigen Abend kommen. Des Weiteren bekräftigt Powell trotz schlechtem Verhältnis zu Präsident Trump, seine Amtszeit voll erfüllen zu wollen.

Trump droht dem Iran die Sanktionen substanziell ausweiten zu wollen. Zudem sind die US-Lagerbestände in der vergangenen Woche um über 9 Millionen Barrel gesunken. Brent und WTI profitieren von diesen Umständen und legten über 4% zu.

10.07.2019
Nachlassende Zinssenkungshoffnungen

Die US-Aktien wurden am Dienstag durch Sorgen über schwächere Gewinne und nachlassende Zinssenkungshoffnungen gebremst. In der nächsten Woche erwartet uns die richtungsweisende Q2-Berichtssaison. Viele Investoren blicken mit Spannung auf die US-Unternehmensergebnisse.

Das britische Pfund leidet unter dem Brexit. Die britische Währung viel im gestrigen Handel auf ein Zweijahrestief und notierte unter 1,25. Hauptgründe für die Schwäche sind die Sorge vor einem harten Brexit und einem neuen Premierminister.

09.07.2019
Berichtssaison steht vor der Tür

Die deutschen Exporte haben für Mai ein starkes Ergebnis abgeliefert. Im Vergleich zum Vormonat wurden diese um 1,1% gesteigert. Zeitlich steigerten Unternehmen ihre Produktion. Besonders hervorzuheben sind die Industrie, Baubranche und Versorger.

Trotzdem bleiben die Risiken für die deutsche Wirtschaft hoch. Mit dem Brexit steht uns ein bis jetzt noch ungeklärtes Großereignis bevor. Für das Gesamtjahr 2019 rechnen die Analysten der LBBW nur noch mit einem BIP-Plus von 0,6%.

08.07.2019
Iran mach Ernst bei Uran

Deutschlands Auftragseingänge sind deutlich eingebrochen – Am Freitag wurde ein Rückgang von 2,20% vermeldet. Ganz anders verhält sich der Arbeitsmarkt in den USA. Hier konnten im Juni 224.000 neue Jobs geschaffen werden (Vormonat: 72.000 Stellen).

Der Konflikt zwischen USA und dem Iran hat sich erneut verschärft. Demnach kündigte der Iran an, seine Anreicherung über dem Maximalmaß auszuführen und behält sich vor eine weitere Eskalationsstufe einzunehmen, sollte es zu keiner „Lösung“ im Konflikt mit den USA kommen.

05.07.2019
Nicht unabhängig von Amerika

Am gestrigen Unabhängigkeitstag in Amerika (Independence Day) zeigte sich wieder einmal die Abhängigkeit der weltweiten Märkte von den USA. Ohne neue Impulse aus der Feiertagsregion hielten sich auch die übrigen Investoren zurück, so dass sich die Märkte kaum verändert zeigten.

In Asien bewegte sich der Topix heute Morgen z.B. nur um einen symbolischen Punkt von 1.589 auf 1.590. Nach den Rekordständen, die in dieser Woche an den US-Börsen erreicht wurden, erscheint eine Verschnaufpause allerdings auch angebracht.

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Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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