Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

21.01.2020
Corona-Virus bringt Risikoaversion zurück

Anleger fürchten sich vor einer Ausbreitung des Corona-Virus. Zuletzt wurde ein sprunghafter Anstieg der Infektionen festgestellt. Die von Mensch zu Mensch übertragbare Lungenkrankheit könnte sich weiter ausbreiten, zumal das chinesische Neujahrsfest mit belebter Reisetätigkeit unmittelbar bevorsteht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt die BIP-Prognosen der globalen Wirtschaftsleistung, jedoch wird bereits im Jahr 2020 und 2021 mit einer Erholung bzw. Stabilisierung des Wachstums gerechnet. Somit steht für 2019 das schwächste Wachstum der Weltwirtschaft seit 10 Jahren zu Buche.

20.01.2020
Rekordjagd an den Märkten

Die Aktienmärkte eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Niedrige Zinsen, gute Konjunkturdaten und die Aussicht auf einen „Phase-1-Deal“ beflügeln die Aktienkurse. Am vergangenen Freitag erreichte sowohl der Dow Jones, als auch der S&P 500 ein neues Allzeithoch. Einzig der DAX lässt noch auf ein neues Rekordhoch warten. 

Das chinesische BIP hat im 4. Quartal 2019 um 6,0% zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Ebenfalls robust zeigten sich die Einzelhandelsumsätze in China mit einem Zuwachs von 8,0% auf Jahresbasis. 

17.01.2020
The trend is your friend

Die Aktienmärkte in vielen Teilen der Welt legten in Folge der Unterzeichnung des Phase-1-Trade-Deals weiter zu. In den USA erreichten die großen Indizes allesamt neue Höchststände.

Ein unterschiedliches Bild zeigt die Ergebnisentwicklung der US Banken. Die Analystenschätzungen übertroffen haben die Citibank, JP Morgan und auch Morgan Stanley, enttäuscht haben Goldman und Wells Fargo. Überdurchschnittlich stark waren die Verbesserungen im Investment Banking und im Anleihehandel.

16.01.2020
Es ist geschafft…

Die USA und die Volksrepublik China sind fast zwei Jahren nach Beginn des Handelskriegs glückliche Eltern eines „großen, schönen Monsters“. So nennt Trump den 86-seitigen Phase-1-Deal. Das Handelsabkommen lässt
erhebliche Zölle bestehen und würde Peking zum ersten Mal bestrafen, wenn es seine Zusagen bezüglich seiner Währung und der Handelsbilanz nicht einhält.

Die Brexit-Odyssee, der Handelskrieg und die kriselnde Automobilbranche sind nur einige nennenswerte Faktoren für das langsame Wachstum der deutschen Wirtschaft. Das preisbereinigte BIP Deutschlands hat im Jahr 2019 nach einer ersten Schätzung um 0,6% zum Vorjahr zugelegt. 2018 lag es noch um 1,5% höher und 2017 hat es sogar für 2,5% gereicht.

15.01.2020
Nach Phase 1 ist vor Phase 2

Wenn die Tinte unter den heutigen Unterschriften von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Vizepremier Liu He trocken und der Phase-1-Deal damit unter Dach und Fach ist, konnten im Handelsstreit zwischen den USA und China weitere Zollausweitungen und/oder -erhöhungen vermieden werden. Nicht weniger, aber auch nicht viel mehr.

Ein möglicher Phase-2-Deal, dem nun die weiteren Anstrengungen gehören werden, dürfte dabei alles andere als ein Selbstläufer werden. Laut USFinanzminister Steven Mnuchin planen die USA die bisherigen Zölle gegenüber China bis zum Abschluss eines zweiten Deals aufrechtzuerhalten, was an den Märkten wohl mit Enttäuschung aufgenommen werden dürfte. In den Phase-2-Verhandlungen dürfte es dabei vor allem um solche Themen wie dem Schutz geistigen Eigentums, die Subventionierung von chinesischen Staatsbetrieben sowie einen ungehinderten Zugang von westlichen Unternehmen auf den chinesischen Markt gehen.

14.01.2020
Corporate Bonds setzen Rekordjagd fort

Befeuert durch weitere Entspannungssignale im Handelskonflikt USA-China, markierten der S&P 500 und der Nasdaq Composite neue Rekordhochs. Die Exporte von China in die USA sanken im Jahr 2019 um 11%. Trotz diesem deutlichen Rückgang legten die weltweiten Gesamtexporte Chinas in diesem Zeitraum deutlich zu.

Das Niedrigzinsumfeld und die günstigen Finanzierungsbedingungen sorgten 2019 für eine Rekordflut an Neuemissionen von Corporate Bonds. Die deutschen Emittenten waren dabei besonders stark vertreten und steuerten mit 7,25 Mrd. Euro fast die Hälfte zum hohen Gesamtvolumen bei. Die Nachfrage der Investoren nach Corporate Bonds dürfte – trotz niedriger absoluter Renditen – weiterhin hoch bleiben.

10.01.2020
DAX-Rekord in Reichweite!

Der Dax kletterte in der Spitze auf einen Stand von 13.521 Punkten und lag damit nur noch 76 Punkte unter seinem Allzeithoch vom Januar 2018. Auch an der Wall Street gestern Abend und in Asien heute Morgen ging der Trend an den Aktienmärkten nach oben.

Mit der nachlassenden Gefahr eines Krieges im Nahen Osten haben zuletzt auch die Öl- und Goldpreise wieder deutlich nachgegeben. Lieferengpässe am Ölmarkt sind damit weiterhin unwahrscheinlich. Die Goldkäufe haben sich in den letzten Wochen von Seiten der ETFs spürbar verlangsamt.

09.01.2020
Deeskalation zwischen Washington und Teheran

US-Präsident Trump verzichtet auf eine bewaffnete Reaktion, da der Angriff auf den US-Militärstützpunkt im Irak ohne Blutvergießen geschehen war. Die Aktienmärkte haben zurück in die Spur gefunden und gehen mit einem Tagesplus aus dem Handel. Rohöl notiert vorerst wieder unter 67 USD.

Der Devisenmarkt blieb über den Jahreswechsel ohne größere Schwankungen. Bislang haben sich die geopolitischen Entwicklungen nicht bedeutend auf die Wechselkursentwicklungen niedergeschlagen. Im Hinblick auf traditionelle Rohölwährungen lässt sich erkennen, dass weder die Norwegen-Krone, noch der russische Rubel zugewinnen konnten.

08.01.2020
Der Iran schlägt zurück

In der vergangenen Nacht wurden auf einen Militärstützpunkt, in denen US-Truppen untergebracht sind, Raketen abgefeuert. Der Angriff ging vom Iran aus und soll die Tötung des iranischen Generals rächen.

Der aktuelle Konflikt zwischen den USA und dem Iran führt zu einem „Krisenaufschlag“ am Ölmarkt und lässt einen Inflationsanstieg auch zu Jahresbeginn vermuten. Die Inflation im Euroraum legte gemäß vorläufigen Schätzungen im Dezember auf 1,30% zu. Grund dafür sind die gestiegenen Ölpreise.

07.01.2020
Pulverfass Naher Osten

Nach der Tötung des iranischen Generals Soleimani stieg der Ölpreis zeitweise auf über 70 US-Dollar je Barrel, tendiert aktuell bei knapp über 68 US-Dollar je Barrel. Weiterhin besteht die Gefahr einer weiteren bilateralen Eskalation zwischen den USA und dem Iran.

Der DAX fiel gestern zeitweise unter 13 000 Punkte, fing sich aber zu Börsenschluss wieder und tendierte mit 13 127 Punkte rund 0,7% schwächer. Die US-Indizes waren dagegen schon wieder auf Erholungskurs und schlossen allesamt fester. Auch der DAX wird nach guten Vorgaben aus den USA und Asien stärker erwartet.

vorherige Seite nächste Seite

Rechtshinweis

Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

Newsletter

Die wichtigsten Entwicklungen an Börsen & Märkten:



Hypo Anlegermagazin Am Puls