Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

10.07.2020
Allzeithoch bei Gold im Visier?

In den USA liegen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen immer noch auf gefährlich hohen Niveaus. Vor dem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass der US-Aktienmarkt im gestrigen Handel schwächer notierte. China befindet sich inzwischen auf einem Weg der Besserung, sowohl am Aktienmarkt als auch im Hinblick auf die Neuinfektionen. Der Shanghai Composite Index kletterte 8 Tage in Folge nach oben.

Der Goldpreis erreicht in seiner jetzigen Rally neue Höhen und könnte sogar das Allzeithoch von 1.920 USD in den kommenden Tagen überschreiten. Getrieben wurde der Goldpreis zuletzt von den anhaltenden Corona-Ängsten und vor allem von den Käufen der physisch hinterlegten ETCs.

09.07.2020
Entscheidende Tage für Europa

Der Wechselkursverlauf des US-Dollar gegenüber dem Euro befindet sich seit Februar auf einer Berg-und-Talfahrt. Während der Corona-Krise schwankten die Notierungen zwischen 1,15 und 1,06 US-Dollar je Euro. Für den Euro spricht aktuell die Tatsache, dass Europa die Pandemie derzeit besser im Griff hat, als es jenseits des Atlantiks der Fall ist. Die Analysten der LBBW gehen von einem Erstarken der Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,20 US-Dollar aus.

In Brüssel beträt die EU-Kommission über die Einführung eines Wiederaufbaufonds für Europa. Die Erwartungen sind hoch und eine rasche Einigung soll herbeigeführt werden. Bis zum EU-Gipfel kommende Woche sollen wichtige Details hierzu feststehen. Angela Merkel betonte, dass für die Gestaltung des Aufbaufonds Kompromisse und Solidarität von Nöten seien.  

08.07.2020
Gewinnmitnahmen nach neuen Rekorden

Die Aufwärtsdynamik lässt etwas nach und verliert in neuen Höhen an Kraft. Trotzdem suchen Retail-Investoren weiterhin nach Investitionsmöglichkeiten am Aktienmarkt. Chinas-Index erreicht in diesem Zuge sogar den höchsten Stand seit über 5 Jahren.

Das Edelmetall Gold zählt schon jetzt zu den Krisengewinnern. Mit Kursen um die Marke von 1.800 US-Dollar erreicht der Index den höchsten Stand seit dem Jahr 2011. Des Weiteren verzeichnen Gold-ETFs eine starke anhaltendende Nachfrage seitens Investoren. Dies ist aus den zugrundeliegenden Mittelflüssen zu erkennen.

07.07.2020
Konjunkturerholung in Sicht?

Die Auftragseingänge bei der deutschen Industrie haben sich im Mai erholt, wenn auch weniger als von Finanzmarktanalysten erwartet. Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe stiegen im Vergleich zum Vormonat um 10,4 %. Es scheint als hätte die Industrie den Tiefpunkt durchschritten und einen Aufholprozess gestartet, welcher sich voraussichtlich noch lange hinziehen wird.

Entwarnung gibt es in Sachen Corona-Neuinfektionen allerdings noch nicht. Die Meldungen zum Pandemieverlauf sind sehr unterschiedlich. In der Schweiz deutet sich beispielsweise eine zweite Welle an. Die Schweizer Regierung beschloss daher erstmals eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

06.07.2020
Steiniger Weg zur Besserung

Die Automobilmärkte sind durch die Corona-Pandemie weltweit eingebrochen. Im ersten Halbjahr sind die Pkw-Neuzulassungen für Deutschland um knapp 35% zurückgegangen. Dies markiert den niedrigsten Wert seit 30 Jahren. Die Pkw-Produktion liegt auf Grund der schwachen Nachfrage sogar auf dem niedrigsten Niveau seit 45 Jahren.

Die Anspannung vor einer neuen Lockdown-Welle nimmt zu. In Nordspanien wurde nach weiteren Corona-Ausbrüchen erneut ein Lockdown verhängt. In Israel wird nach einem starken Anstieg der Corona-Neuinfektionen ebenfalls über weitere Beschränkungen beraten. Zudem befürchten Gesundheitsexperten, dass die Feiertage in den USA die dortige Lage verschärft haben könnten.

03.07.2020
Lebenszeichen vom US-Arbeitsmarkt

Nach dem verheerenden Einbruch im April zeigte der US-Arbeitsmarkt nun zum zweiten Mal in Folge eine starke Erholungstendenz. Gut ein Drittel der coronabedingten Stellenverluste konnten somit wiederaufgeholt werden. Das Tempo dieser Aufholbewegung dürfte sich allerdings in dieser Form nicht fortsetzen, denn die Infektionszahlen in den USA bleiben hoch.

Die in dieser Woche gestarteten direkten Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU wurden bereits einen Tag früher als geplant beendet. In diversen zentralen Punkten gab es bisher keine Annäherung. Die Aushandlung des Abkommens sollte bis spätestens 31. Oktober abgeschlossen sein.

02.07.2020
USA haben es nicht im Griff

Fast 50.000 Neuinfektionen wurden gestern in den USA gemeldet und damit so viel wie noch nie. Die größte Volkswirtschaft der Welt hat den Corona-Peak noch nicht gesehen und sieht sich einer zunehmenden Infektionsdynamik konfrontiert. Viele Bundesstaaten müssen nun Lockerungen wieder zurücknehmen. Besonders betroffen sind aktuell Midwest Staaten wie Arizona, Kalifornien und Texas.

Die Veröffentlichung von Arbeitsmarktdaten in Europa und den USA dürfte das Tagesgeschehen weitestgehend dominieren. In den USA dürfte der Jobaufbau in den kommenden Monaten aufgrund der zweiten Welle in den USA deutlich ins Stocken geraten. Zudem besteht in Europa eine hohe Gefahr, dass Kurzarbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.

01.07.2020
Corona lässt Staatsschulden steigen

Deutschlands Staatsschulden steigen im Zuge der Corona Pandemie um 3% an. Der Schuldenstand des Öffentlichen Gesamthaushalts liegt bei knapp 2 Billionen Euro. Auf Länderebene verzeichnen Bremen, Sachsen und Bayern die höchsten Zuwächse.

Bereits gestern erfreuten besser als erwartet ausgefallene Daten zu den Einkaufsmanagerindizes aus China die Anleger. Der nach unserer Zeit heute Nacht veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe (Caixin) untermauerte den positiven Trend. Mit 51,2 Punkten fiel der Index ebenfalls besser als erwartet aus und lag spürbar über der Expansionsschwelle von 50 Punkten.

30.06.2020
China verabschiedet Hongkong-Gesetz

Die politischen Spannungen zwischen China und Hongkong dürften sich weiter zuspitzen, denn Peking hat das umstrittene Sicherheitsgesetz verabschiedet. Es richtet sich gegen separatistische Aktivitäten. Die Führung der Kommunistischen Partei will mit Hilfe des Gesetzes die politischen Unruhen in Hongkong unterbinden. Im vergangenen Jahr gab es in der Finanzmetropole monatelange und mitunter gewalttätige Proteste der Demokratiebewegung.

Als Folge des Wirecard-Skandals kündigte der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz eine Reform der Finanzaufsicht an. Neben der DPR (Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung) dürfte auch die Deutsche Börse in die Reformation eingebunden sein. Erwartungsgemäß wird sich die Ausarbeitung eines neuen Regelwerks mehrere Monate hinziehen.

29.06.2020
Molltöne zum Ende des Halbjahres

Der Einfluss der Corona-Unsicherheiten nahm zuletzt wieder zu. Die neu angefachte Infektionsdynamik in weiten Teilen der USA sowie die Angst vor Spannungen mit China haben die Aktienmärkte belastet.

Wie die EZB hat nun die Fed ebenfalls den US-Banken untersagt, Dividenden auszuschütten und Aktienrückkäufe zu tätigen. Diese Maßnahme bleibt zunächst bis zum vierten Quartal in Kraft, um die Kapitalbasis der Geldhäuser zu stärken. Die Anleger der großen US-Banken nahmen diese Nachrichten missmutig auf.

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Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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