Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

17.01.2018
Dow Jones zum ersten Mal zeitweise über 26.000 Punkten

Der Dow Jones hat erstmals die Marke von 26.000 Punkten überschritten. Überraschend hohe Quartalsgewinne bei den Schwergewichten Citigroup und UnitedHealth ermutigten die Anleger. Der Dow Jones büßte aber im Verlauf seine Gewinne wieder ein und schloss kaum verändert bei 25.798 Punkten. Grund für die Einbußen waren unter anderem die niedrigen Ölpreise. 

Der fallende Ölpreis hat die Börsen in Japan am Mittwoch belastet. Der Nikkei-Index verlor 0,4 Prozent auf 23.868 Punkte, nachdem er am Vortag noch auf den höchsten Stand seit 26 Jahren geklettert war. Auf dem Verkaufszettel standen unter anderem Aktien aus dem Öl- und Bergbausektor. Der MSCI-Index für Asien/Pazifik unter Ausschluss Japans verlor 0,3 Prozent.

Der Rekordlauf an der Wall Street hat den europäischen Aktienbörsen auf die Beine geholfen. Der Dax beendete seine viertägige Verlustserie und ging mit einem Plus von 0,4 Prozent bei 13.246 Zählern aus dem Handel. Schuld an den Gewinnmitnahmen war die andauernde Stärke des Euro. Die Gemeinschaftswährung tauchte zwar kurz mal unter die 1,22 Dollar ab. Doch per saldo hielt sie sich über der Marke und damit in Sichtweite des am Montag erreichten Drei-Jahres-Hochs von knapp 1,23 Dollar.

Ganz oben im Dax stand BMW mit einem Plus von 3,2 Prozent. Der Autobauer übernimmt den US-Parkdienstleister Parkmobile und wird damit nach eigenen Angaben zum weltgrößten Anbieter von digitalen Parklösungen. An den Märkten für Kryptowährungen machte sich angesichts von Bemühungen um ein Verbot des umstrittenen Handels in vielen Ländern Nervosität breit: Der Preis für einen Bitcoin stürzte um bis zu 18 Prozent auf 11.191 Dollar ab.

 

 

16.01.2018
Starker Euro schwächt europäische Aktienmärkte

In den USA war die Wall Street wegen des Martin-Luther-King-Days geschlossen.

Die Hoffnung auf starke Quartalsgewinne der Unternehmen hat am Dienstag dem japanischen Aktienmarkt auf die Sprünge geholfen. Der Standardwerte-Index Nikkei schloss ein Prozent höher auf knapp 23.952 Punkten, nachdem er zuvor mit gut 23.962 Zählern auf den höchsten Stand seit November 1991 geklettert war. Dazu trug auch bei, dass der Dollar sich zum Yen wieder leicht erholte. Auch an anderen asiatischen Börsen ging es aufwärts. Der MSCI-Index für Aktien aus der Region Asien/Pazifik mit Ausnahme Japans lag 0,4 Prozent im Plus.

 Der Höhenflug des Euro hat Europas Aktienmärkte am Montag erneut ausgebremst. Die Gemeinschaftswährung kostete zeitweise mit 1,2296 Dollar so viel wie seit Dezember 2014 nicht mehr. Damit verteuern sich die Waren europäischer Firmen auf dem Weltmarkt, was deren Gewinnaussichten schmälert. Im Gegenzug werden für Anleger außerhalb der USA Rohstoffe günstiger, da sie in Dollar gehandelt werden. Der Dax verlor 0,3 Prozent auf 13.200 Zähler. Der Euro Stoxx 50 notierte wenig verändert bei 3617 Zählern.

15.01.2018
Europas Börsen folgen Wall Street ins Plus - Euro bremst

Quartalsbilanzen von Finanzkonzernen und starke Einzelhandelszahlen haben am Freitag für Kursrekorde an der Wall Street gesorgt. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 25.803 Punkte. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7261 Punkte.

Kursrekorde an der Wall Street und die Hoffnungen von Anlegern auf einen weltweiten Wirtschaftsboom haben die Börsen in Asien zum Wochenauftakt beflügelt. In Tokio gewann der Standardwerte-Index Nikkei 0,3 Prozent auf 23.714 Punkte. Der MSCI-Index für Aktien außerhalb Japans erklomm einen Rekordwert von rund 594 Zählern.

Spekulationen auf einen Schwenk in der EZB-Geldpolitik und der Durchbruch in den Sondierungsgesprächen über eine große Koalition haben den Euro am Freitag angetrieben. Aktienanlegern schmeckte das weniger, vor allem Exportwerte standen auf den Verkaufslisten. Doch die anhaltende Rekordjagd an der Wall Street beflügelte auch Europas Börsen zum Wochenschluss. Der Dax ging 0,3 Prozent höher bei 13.245 Punkten aus dem Handel, der Euro Stoxx 50 gewann 0,5 Prozent auf 3612 Zähler.

12.01.2018
Energiewerte und Fluggesellschaften schieben US-Börsen an

Steigende Ölpreise und eine optimistische Gewinnprognose der Fluggesellschaft Delta Air Lines haben am Donnerstag für gute Stimmung an der Wall Street gesorgt. Dazu trug auch bei, dass am Markt für Staatsanleihen wieder Ruhe einkehrte. Auslöser war, dass China Spekulationen entgegentrat, es könnte seine Kaufstrategie für US-Staatsanleihen auf den Prüfstand stellen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,8 Prozent höher auf 25.574 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 7211 Punkte.

In Asien notierte der MSCI-Index für Aktienwerte außerhalb Japans auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. In Japan belastete allerdings ein höherer Yen die Stimmung. Der Nikkei schloss daher 0,2 Prozent schwächer bei 23.653 Punkten

Spekulationen auf einen nahenden geldpolitischen Schwenk der Europäischen Zentralbank gaben dem Euro am Donnerstag Auftrieb. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 1,2043 Dollar. Der Dax und der Euro Stoxx 50 fielen um jeweils etwa ein halbes Prozent auf 13.202.90 beziehungsweise 3597,06 Punkte.

11.01.2018
Unruhe am Anleihenmarkt belastet US-Börsen

An der Wall Street hat sich die Stimmung nach der Kursrally zu Jahresbeginn abgekühlt. Börsianer verwiesen am Mittwoch auf Befürchtungen, dass der US-Staatsanleihenmarkt ins Taumeln geraten könnte. Auslöser war eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg, wonach China den Kauf von US-Anleihen drosseln oder sogar stoppen könnte. Zudem machten Sorgen um das nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta den Börsen zu schaffen. Kanada geht nach Angaben aus Regierungskreisen immer stärker davon aus, dass US-Präsident Donald Trump das Abkommen aufkündigen wird. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent tiefer auf 25.369 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 7153 Punkte.

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag keine einheitliche Richtung gefunden. In Tokio fiel der Nikkei um 0,3 Prozent auf 23.710 Punkte. Händler erklärten die Verluste mit der Ankündigung der japanischen Zentralbank, ihre Käufe von japanischen Anleihen zu reduzieren.

Nach fünf Tagen in luftiger Höhe sind die europäischen Aktienbörsen am Mittwoch abgetaucht. Störfeuer kam vor allem vom Devisenmarkt, wo im Zuge eines neuerlichen Schwächeanfalls des Dollar der Euro zeitweise wieder auf 1,20 Dollar kletterte. Der Dax verlor 0,8 Prozent auf 13.281 Punkte, der Euro Stoxx 50 fiel um 0,4 Prozent auf 3610 Zähler.

10.01.2018
Rekordjagd an US-Börsen geht weiter - Warten auf Bilanzen

Die Rekordjagd an der Wall Street hat sich auch am Dienstag fortgesetzt. Anleger hofften auf ermutigende Quartalszahlen der Unternehmen. Die Berichtssaison startet diese Woche. Insbesondere Aktien aus dem Gesundheits-  und dem Finanzsektor zählten zu den Gewinnern. Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent höher auf 25.385 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,1 Prozent auf 7163 Punkte.

Asien-Anleger nutzen den jüngsten Kursanstieg für Gewinnmitnahmen. Der MSCI-Index für die dortigen Börsen mit Ausnahme Japans verlor am Mittwoch 0,4 Prozent und schloss erstmals seit sechs Tagen im Minus. In Tokio büßte der Nikkei-Index 0,3 Prozent ein.

In der Hoffnung auf sprudelnde Unternehmensgewinne decken sich Anleger mit europäischen Aktien ein. Der Dax stieg am Dienstag um 0,1 Prozent und blieb mit 13.385,59 Punkten auf Schlagdistanz zur bisherigen Bestmarke von 13.525,56 Zählern. Der Euro Stoxx 50 gewann 0,2 Prozent auf 3624,68 Stellen. Unterstützung erhielten beide auch vom schwächelnden Euro. Dieser verbilligte sich auf 1,1922 Dollar.

09.01.2018
Europas Anleger in Kauflaune - Dax schielt auf Rekordhoch

Nach den Kursrekorden zum Jahresauftakt haben sich Börsianer an der Wall Street am Montag eine Verschnaufpause gegönnt. Investoren warteten auch auf die Quartalsberichte der Firmen, um vor allem die Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump durchgesetzten Steuerreform zu sehen. Gegen Ende der Woche legen die ersten Banken ihr Zahlenwerk vor. Der Dow-Jones-Index sank 0,1 Prozent auf 25.283 Punkte. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 7157 Punkte.

Getrieben von Spekulationen auf einen weltweiten Wirtschaftsboom haben sich Anleger in Asien am Dienstag mit Aktien eingedeckt. Die Börsen in Japan gingen mit den höchsten Schlusskurse seit 26 Jahren aus dem Handel. Der Tokioter Nikkei-Index schloss 0,6 Prozent höher auf 23849,99 Punkten.

Ein schwächerer Euro und robuste Konjunkturdaten haben die Kursrally an den europäischen Börsen befeuert. Die Stimmung in der Wirtschaft der Euro-Zone ist laut einer Studie der EU-Kommission so gut wie seit 17 Jahren nicht mehr. Wegen der Kurseinbußen des Euro auf 1,1977 Dollar waren vor allem Aktien von exportorientierten Unternehmen gefragt. Der Dax kletterte am Montag um 0,4 Prozent auf 13.367,78 Punkte. Der Euro Stoxx 50 schloss 0,2 Prozent höher auf 3616,45 Punkten.

08.01.2018
Neujahrsrally an Aktienmärkten läuft auf vollen Touren

Zum Ende der ersten Handelswoche im neuen Jahr haben sich die Anleger an den US-Börsen erneut mit Aktien eingedeckt. Selbst durchwachsene US-Konjunkturdaten verdarben den Anlegern am Freitag kaum die Kauflaune. Der Arbeitsmarkt boomt weiter, wenn auch nicht so stark wie erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft wurden im Dezember 148.000 neue Stellen geschaffen, 42.000 weniger als gedacht.  Derweil sammelte im November die US-Industrie mehr Aufträge als erwartet ein. Der Dow-Jones-Index schloss 0,9 Prozent höher auf 25.295 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 7136 Punkte.

In Erwartung eines anhaltenden Aufschwungs decken sich Anleger mit asiatischen Aktien ein. Der MSCI-Index für die dortigen Börsen mit Ausnahme Japans stieg zeitweise auf ein erneutes Zehn-Jahres-Hoch und schloss schließlich bei 589,28 Punkten. Der japanische Aktienmarkt blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Die Euphorie an der Wall Street schwappte am Freitag auch auf Europa über. Erneut stützten gute Konjunkturdaten die Kurse. So blickte der deutsche Einzelhandel mit einem Umsatzwachstum von fast fünf Prozent auf ein Rekordjahr zurück. Der Dax stieg um 1,2 Prozent auf 13.319 Punkte und schloss die Woche mit einem Plus von 3,1 Prozent. Der Euro Stoxx 50 stieg ebenfalls um rund ein Prozent.

05.01.2018
Dow Jones erstmals über 25.000 Punkten

Der Dow Jones schloss am Donnerstag 0,6 Prozent höher auf 25.075 Punkten und notierte damit erstmals über der 25.000-Punkte-Marke. Der Nasdaq stieg um 0,2 Prozent auf 7077 Punkte. Unterstützt wurde die gute Stimmung am Donnerstag vom überraschend starken Stellenzuwachs in der US-Privatwirtschaft. Gebremst wurde der Dow allerdings durch Intel. Die Titel des Chip-Weltmarktführers fielen um 1,8 Prozent, nachdem sie am Mittwoch schon 3,4 Prozent verloren hatten.

Im Windschatten der Kursrekorde an der Wall Street schwingen sich auch die asiatischen Börsen zu neuen Höhen auf. Der Tokioter Nikkei-Index stieg am Freitag zeitweise auf ein 26-Jahres-Hoch von 23.730,47 Punkten und schloss 0,9 Prozent im Plus bei 23.714,53 Zählern.

Gute Konjunkturdaten und der Gipfelsturm der Wall Street haben am Donnerstag die Anleger an den europäischen Aktienmärkten angesteckt. Vor allem der weltweit brummende Konjunkturmotor hob die Stimmung der Investoren. So liefen sowohl die Industrie als auch der Servicesektor in Deutschland und der Euro-Zone Ende 2017 so rund wie lange nicht mehr. Der Dax stieg um 1,5 Prozent auf 13.168 Punkte. Der Euro Stoxx 50 gewann 1,7 Prozent auf 3569 Zähler.

04.01.2018
Dax-Anleger wieder optimistischer

Die brummende Konjunktur rund um den Globus hat am Mittwoch die Anleger in die New Yorker Aktienmärkte gelockt. Nach der Industrie in China und Europa legten auch die Fabriken in den USA im Dezember einen Zahn zu. Die US-Bauausgaben erreichten im November ein Rekordhoch. Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent höher auf 24.922 Punkten und nahm damit die 25.000er Marke ins Visier. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 7065 Punkte.

Am ersten Handelstag des japanischen Börsenjahres 2018 haben Anleger bei Aktien beherzt zugegriffen. Daraufhin schloss der Nikkei-Index am Donnerstag auf einem 26-Jahres-Hoch von 23.506,33 Punkten. Das Kursplus von 3,3 Prozent war das stärkste seit rund einem Jahr.

Auch an den europäischen Aktienmärkten stiegen die Kurse. Nach Kursverlusten am Dienstag im Sog enttäuschender Absatzzahlen aus Frankreich für Dezember machten vor allem einige Autowerte Boden gut. Volkswagen fuhren mit einem Plus von 3,5 Prozent im Dax und im Euro Stoxx 50 ganz vorne mit. Sie profitierten von einem Acht-Jahres-Hoch beim Neuwagenabsatz in Deutschland für 2017. Der Dax stieg um 0,8 Prozent auf 12.978 Punkte. Der Euro Stoxx 50 kletterte um 0,6 Prozent auf fast 3510 Punkte.

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