Trump sendet hitzige Drohungen
Während in den vergangenen Tagen hierzulande vor allem die Suche nach Ostereiern im Vordergrund stand, ging es im Oval Office hoch her. US-Präsident Trump sendete erneut hitzige Drohungen an den Iran aus, wobei er auch kein Blatt vor den Mund nahm. So versprach er unter anderem, den Iran “mit der Hölle zu überziehen”, sofern die Straße von Hormus nicht umgehend geöffnet werde. Ebenso kündigte er an, alsbald kritische Infrastruktur, wie Kraftwerke, Brücken und Meerentsalzungsanlagen zu zerstören. Wenig verwunderlich konnte auch der päpstliche Segen die Gemüter nicht beruhigen, weshalb die Lage weiter angespannt bleibt. Trump, dessen Umfragewerte in der amerikanischen Bevölkerung unter den hohen Spritpreisen leiden, scheint zusehends die Zeit davonzulaufen, weshalb er ein Ultimatum bis Dienstag gesetzt hat.

S&P 500 am Ostermontag im Plus
Deutlich entspannter sahen es hingegen die Marktteilnehmer jenseits des Atlantiks, wo am Ostermontag regulärer Handel stattfand. Grund für die positive Stimmung waren Berichte, denen zufolge weiterhin Verhandlungen über einen möglichen Waffenstillstand im Hintergrund liefen. Auch wenn Trump diesen Hoffnungen einen Dämpfer verpasst hat, konnte der S&P 500 dennoch 0,44 % fester schließen.

Diese Woche US-Inflation im Fokus
In der laufenden Handelswoche stehen wieder einige Veröffentlichungen auf der Agenda, insbesondere auf der Makro-Ebene. Den Anfang machen die Daten zu den vorläufigen Auftragseingängen für langlebige Güter in den USA, die heute um 14:30 Uhr unserer Zeit veröffentlicht werden. Die LBBW erwartet +1,5 % im Vergleich zum Vormonat. Am Mittwoch folgen außerdem die deutschen Auftragseingänge in der Industrie, für welche ein Anstieg um 4 % im Vergleich zum Vormonat prognostiziert wird. Darüber hinaus wird die Fed ihr Protokoll für die Notenbanksitzung im März veröffentlichen, womit weitere Impulse hinsichtlich des geldpolitischen Pfades der amerikanischen Währungshüter einhergehen dürften. Am Donnerstag folgt dann das wahrscheinlich relevanteste Ereignis der Woche: Die Veröffentlichung der PCE-Kernrate für Februar jenseits des Atlantiks. Die Landesbank Baden-Württemberg rechnet mit einem Wert von unverändert 3,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Abgerundet wird diese am Freitag durch die CPI-Daten für März und das Verbrauchertrauen der Uni Michigan. Für erstere erwartet die LBBW einen Anstieg von 0,3 % auf 0,9 % im Vergleich zum Vormonat und für letzteres einen Rückgang auf 51,5 Zähler.

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