Konten & Karten

Kontaktloses Bezahlen

Seit Herbst 2013 werden Maestro Bankomatkarten nur noch mit Kontaktlos-Funktion ausgegeben. Alle Maestro Bankomatkarten sind mit der neuesten Chip-Technologie ausgestattet.

Mit diesen neuen Bankomatkarten können Sie überall, wo Sie das Zeichen „Maestro PayPass“ sehen,  kontaktlos bezahlen. Sie müssen die Karte also nicht mehr einführen und bei Beträgen unter EUR 25,­– auch nicht Ihren PIN-Code eingeben. Das ist praktisch und zeitsparend.

Beim kontaktlosen Bezahlen können Beträge bis maximal EUR 25,– pro Einzeltransaktion bequem und ohne zusätzliche Eingabe eines PIN-Codes bezahlt werden. Beträge größer EUR 25,– erfordern eine zusätzliche Eingabe eines PIN-Codes. Dafür wird die Karte im Abstand von höchstens vier Zentimetern an die Kontaktlos-Leseeinheit des Zahlungsterminals gehalten.

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert weltweit an allen Terminals mit dem entsprechenden Symbol („Near Field Communication“, kurz: NFC) oder dem PayPass Logo:

Der PayPass Locator im Internet informiert Sie darüber, wo Sie überall kontaktlos bezahlen können.

Die Bezeichnung „Near Field Communication“ (NFC) steht für die kontaktlose Übertragung von Daten in einem definierten Frequenzbereich bei einer Reichweite von einigen wenigen Zentimetern. Die neue Maestro Bankomatkarte mit PayPass ist mit einem solchen NFC-Chip und einer Antenne ausgestattet, wodurch kontaktloses Bezahlen möglich wird.

Die Reichweite beträgt bis zu vier Zentimeter.

Bei PayPass handelt es sich um eine Handelsmarke von MasterCard Worldwide, die bei österreichischen Maestro Bankomatkarten für die integrierte Kontaktlos-Funktion steht.

Nach Start des Bezahlvorgangs erscheinen auf dem Display des Kontaktlos-Terminals der zu zahlende Betrag und die Aufforderung, die Karte zur Bezahlung an das Lesegerät zu halten. Die Karte wird für wenige Sekunden näher als vier Zentimeter an das Terminal gehalten. Die erfolgreiche Durchführung der kontaktlosen Transaktion wird durch ein optisches und ein akustisches Signal bestätigt. Anschließend wird der Kassabeleg ausgedruckt, und der Zahlvorgang ist beendet.

Nein. Der Zahlungsvorgang muss vom Kassenpersonal an der Kassa aktiv gestartet werden.

Nein. Aus Sicherheitsgründen ist die Anzahl der Kontaktlos-Transaktionen durch einen Zähler auf maximal fünf Transaktionen begrenzt. Die sechste Zahlung muss wie gewohnt mit PIN erfolgen. Anschließend sind erneut maximal fünf Kontaktlos-Transaktionen möglich. Durch jede Transaktion mit eingesteckter Karte und PIN (z.B. eine Bankomatkassa-Zahlung oder eine Geldbehebung am Bankomat) wird der Zähler zurückgesetzt.

Quick Kontaktlos-Zahlungen sind bis zur Höhe des geladenen Quick-Guthabens auf Ihrer Maestro Bankomatkarte (maximal EUR 400,–) möglich. Es besteht keine Beschränkung der Transaktionszahl. Haben Sie nicht genügend Quick-Guthaben auf Ihrer Maestro Bankomatkarte, dann bezahlen Sie kontaktlos immer mit PayPass.

Für den Fall, dass ein ausreichendes Quick-Guthaben geladen wurde, wird von diesem abgebucht, ansonsten über PayPass.

Durch das NFC-Kontaktlos-Symbol auf der Karte:

Ja. Die Kontaktlos-Funktion ist zum Zeitpunkt der Kartenzustellung an den Karteninhaber deaktiviert. Die Aktivierung erfolgt mit der Durchführung der ersten erfolgreichen Transaktion mit eingesteckter Karte und PIN-Code (z.B. einer Bezahlung an einer Bankomatkasse oder wenn Sie an einem Bankomaten Geld beheben). So wird sichergestellt, dass nur der rechtmäßige Karteninhaber die Kontaktlos-Funktion freischalten kann.

Nein. Nahezu alle österreichischen Kreditinstitute bieten nur noch die neueste Karten-Technologie an.

Ja. Wenden Sie sich zur Deaktivierung der Kontaktlos-Funktion bitte an die BeraterInnen der Hypo Vorarlberg.

Kontaktloses Bezahlen basiert auf den höchsten derzeit verfügbaren Sicherheitsstandards. Die Erfahrungswerte in anderen Ländern zeigen, dass mit der Einführung von kontaktlosen Zahlungen kein Anstieg bei Betrugsfällen verzeichnet wurde. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der die für die Abwicklung der Bankomattransaktionen in Österreich zuständigen Payment Services Austria (PSA, www.psa.at).

Aus Sicherheitsgründen und zur Beschränkung von eventuellem Missbrauch sind sowohl die Betragshöhe als auch die Anzahl von Kontaktlos-Transaktionen beschränkt. Bei missbräuchlicher Verwendung (z.B. nach Verlust oder Diebstahl) kann im schlechtesten Fall ein Betrag von EUR 125,– abgebucht werden, ohne sich durch die Eingabe eines PIN-Codes authentifizieren zu müssen. Erfolgt keine Kartensperre durch den Kunden, ist das Risiko auf diesen Betrag begrenzt. Erfolgt eine Kartensperre durch den Kunden, trägt die Hypo Vorarlberg das volle Risiko bei missbräuchlicher Verwendung.