ATX dämmt Verluste deutlich ein

Die Wiener Börse hat am Mittwoch etwas tiefer geschlossen. Der ATX fiel um 3,99 Punkte oder 0,13 Prozent auf 3.043,35 Einheiten. Der Wiener Leitindex hatte - wie die anderen europäischen Börsen - den überwiegenden Teil des Handelstages mit deutlich schwächerer Tendenz notiert.

Medienberichte wonach US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung über Strafzölle auf europäische Importwagen und Bauteile um bis zu sechs Monate verschieben könnte, ließen die europäischen Märkte im späten Handel jedoch weitgehend ins Plus wechseln. Der ATX konnte seine Verluste bis Handelsschluss deutlich eindämmen, ein Schlussstand mit positivem Vorzeichen blieb ihm aber verwehrt.

Konjunkturdaten aus China und den USA waren überraschend enttäuschend ausgefallen, während Wachstumsdaten aus Europa eine Stabilisierung der Konjunktur andeuteten. An der Wiener Börse standen neben Zahlenvorlagen und Unternehmensnachrichten im Mittelpunkt. Die Aktien von Marinomed kletterten um 5,23 Prozent auf 80,50 Euro. Das Biotechunternehmen teilte mit, dass sein Wirkstoff Budesolv deutlich wirksamer sei als andere Medikamente.

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat ihre Quartalsergebnisse bereits vorgelegt: Wie Raiffeisen in der Früh mitteilte, ist die Bank im ersten Quartal zwar gewachsen, ihr Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum allerdings von 399 Mio. Euro auf 226 Mio. Euro gesunken. Der Gewinnrückgang wurde hauptsächlich mit Sondereffekten erklärt. Der RBI-Kurs gab um 4,11 Prozent auf 21,70 Euro nach.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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