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Commerzbank schrieb im dritten Quartal Gewinn

Die deutsche Commerzbank ist im Sommer dank einer Reihe von Sondererträgen in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich verdiente das Geldhaus im dritten Quartal 472 Mio. Euro. Das lag im Rahmen der Markterwartungen. Vor einem Jahr hatte noch ein Verlust von 288 Mio. Euro zu Buche gestanden.

Das Tagesgeschäft, belastet von den niedrigen Zinsen, schwächelt aber weiterhin. "Wir konzentrieren uns auf Wachstum, um nachhaltig und langfristig profitabel zu sein", erklärte Konzernchef Martin Zielke.

Bis 2020 will die Commerzbank 14 Millionen Privatkunden in Deutschland haben, um zwei Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Bis Ende September hatte sie 587.000 geschafft. Doch das schlägt sich bisher nicht im Ergebnis nieder, die bereinigten Erträge schrumpften im Quartal um 9 Prozent auf 2 Mrd. Euro. Zielke bat um Geduld. "Wir haben dieses Jahr gute Fortschritte erzielt und wichtige Grundlagen für unsere Transformation gelegt."

Angetrieben wurde das Ergebnis von Sondereffekten: Der Verkauf des "Commerzbank-Towers", die Auflösung der Partnerschaft bei Ratenkrediten mit BNP Paribas und die Veräußerung der Beteiligung am Kartenzahlungs-Dienstleister Concardis trugen rund eine halbe Milliarde Euro zum operativen Ergebnis bei.

Wegen der Änderung der Bilanzierungsregeln (IFRS-9) zum Jahreswechsel rechnet die Commerzbank 2018 mit einem Schrumpfen des Kapitalpolsters. "Unter Berücksichtigung des IFRS-9-Effekts streben wir eine harte Kernkapitalquote von mindestens 12,5 Prozent zum 1. Jänner 2018 an", sagte Finanzchef Stephan Engels. Zuletzt lag sie bei 13,5 Prozent.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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