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EZB: Solider Aufschwung auf breiter Basis in der Eurozone

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die Eurozone weiter auf robustem Wachstumskurs. Das Wirtschaftswachstum sei solide und breit angelegt, hieß es in dem Wirtschaftsbericht der Notenbank. Demnach vollziehe sich der Aufschwung in den einzelnen Mitgliedsstaaten und in den verschiedenen Wirtschaftssektoren des Währungsraums.

Im Zuge des Aufschwung erwarten die Währungshüter auch eine stärkere Preisentwicklung. Mittelfristig sei bei der Kerninflation ohne schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel mit einem schrittweisen Anstieg der Teuerung zu rechnen, hieß es in dem Bericht. Als Gründe wurden das Wirtschaftswachstum mit einer höheren Auslastung und steigende Löhne genannt.

Zuletzt hatte sich Teuerung in der Eurozone ungewöhnlich schwach entwickelt. Im November lag die Kerninflation bei 0,9 Prozent, während die Verbraucherpreise insgesamt im Jahresvergleich um 1,5 Prozent zulegten. Die EZB versucht seit geraumer Zeit mit einer extrem expansiven Geldpolitik die Inflation auf das angestrebte Ziel zu heben. Die Währungshüter sehen die Stabilität der Währung erst bei einer Inflation von mittelfristig knapp zwei Prozent als gewährleistet an.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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