Luxuskonzern Richemont steigerte Umsatz im Weihnachtsquartal

Der Schweizer Uhren- und Schmuckhersteller Richemont hat seinen Umsatz im dritten Quartal dank mehrerer Zukäufe erheblich steigern können. In den drei Monaten per Ende Dezember, in die das wichtige Weihnachtsgeschäft fällt, erhöhte der Konzern die Erlöse um 25 Prozent auf knapp 3,92 Mrd. Euro. Bereinigt um Übernahmen lag das Plus noch bei 6 Prozent.

Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Markterwartungen. Richemont mit Marken wie Cartier, Piaget oder IWC verzeichnete dabei in den meisten Regionen Wachstum, auf dem chinesischen Festland stiegen die Umsätze im zweistelligen Prozentbereich. Dies konnte Rückgänge im Nahen Osten und Europa ausgleichen, hieß es.

Vor allem die "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich machten dem Konzern zu schaffen: Touristen blieben fern, zudem hatten wegen der Demonstrationen an sechs aufeinanderfolgenden Samstagen Läden geschlossen. Die Unruhen in Frankreich sorgten dafür, dass die Verkäufe um 13 Prozent zurückgegangen sind. Demgegenüber steht das Plus von 10 Prozent in der wichtigen Region Asien/Pazifik, wo die Umsätze vor allem in Festlandchina zweistellig in die Höhe kletterten.

Insgesamt hat sich das Wachstum von Richemont im Jahresverlauf weiter leicht abgeschwächt. Nach sechs Monaten kletterte der bereinigte Umsatz noch um 8 Prozent in die Höhe. Über die gesamten ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres verbleibt ein Plus von 7 Prozent.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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