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Russlands Notenbank senkt erneut die Leitzinsen

Die russische Zentralbank hat einen Monat vor der Präsidentenwahl ihre Leitzinsen erneut gesenkt. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld wurde von zuletzt 7,75 auf 7,5 Prozent herabgesetzt, wie die Notenbank am Freitag in Moskau mitteilte. Auf kurze Sicht seien die Inflationsgefahren zurückgegangen, die Risiken für das Wirtschaftswachstum hingegen etwas gestiegen.

Die Rubel-Wächter hatten 2017 sechs Mal ihren Leitzins gekappt. Die Währungshüter halten es für wenig wahrscheinlich, dass die Teuerung heuer die Marke von vier Prozent überschreitet. Sie streben vier Prozent als optimalen Wert für das Land an. Im Jänner hatte die Inflation nur bei 2,2 Prozent gelegen.

Niedrige Zinsen sind für die Konjunktur günstig. Denn dadurch verbilligen sich Kredite, was sich wiederum positiv auf den Konsum auswirkt. Dies könnte Russlands Wähler erfreuen, die am 18. März zur Präsidentenwahl aufgerufen sind. Experten gehen davon aus, dass Amtsinhaber Wladimir Putin bei der Abstimmung als Sieger hervorgeht.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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