Syngenta-Zahlen von Wetter und Zinszahlungen belastet

Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta hat in der ersten Jahreshälfte 2019 weniger umgesetzt und deutlich weniger verdient. Der ChemChina-Tochter setzten schwierige Wetterbedingungen und hohe Zinszahlungen zu.

Der Konzernumsatz sank im ersten Halbjahr um 7 Prozent auf 6,77 Mrd. Dollar (6,04 Mrd. Euro). Hätten im Zuge der Übernahme durch ChemChina nicht verschiedene Geschäfte verkauft werden müssen, würde ein Minus von 6 Prozent resultieren. Belastet haben auch die Währungen: Zu konstanten Wechselkursen betrug das Umsatzminus lediglich 2 Prozent.

"Noch nie dagewesene" Überschwemmungen sowie schwere Dürren in Australien und Indonesien hätten die Geschäfte erschwert, erklärte Syngenta. Zudem stünden die Landwirte wegen handelspolitischer Streitigkeiten unter Druck. Unter diesen Gesichtspunkten habe das Unternehmen ein "wettbewerbsfähiges" Ergebnis abgeliefert.

Unterm Strich blieben 798 Mio. Dollar übrig, das waren 34 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Dabei spielten aber verschiedene Sondereffekte mit.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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