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US-Medien: Softbank steigt zum Discount-Preis bei Uber ein

Skandale haben Ubers rasanten Aufstieg ins Stocken gebracht, nun ist laut US-Medien auch der Firmenwert des Fahrdienstvermittlers drastisch gesunken. Dem japanischen Telekomkonzern Softbank sei es gelungen, sich zu Discount-Preisen einen großen Aktienanteil zu sichern, berichteten das Wirtschaftsblatt "Wall Street Journal" und der Finanzdienst Bloomberg.

Die beiden Medien beriefen sich dabei auf Insider. Bei dem Deal werde Uber auf insgesamt 48 Milliarden Dollar (40 Mrd. Euro) taxiert und damit rund 30 Prozent niedriger als zuletzt bewertet. Zuletzt hatte Uber es noch auf fast 70 Milliarden Dollar gebracht. Im Rahmen eines Aktienverkaufs hatten Investoren und Mitarbeiter nun die seltene Möglichkeit, sich von Beteiligungen an der bisher noch nicht an der Börse gelisteten Firma zu trennen.

Stimmen die Berichte, so dürfte der Rivale Didi Chuxing jetzt mehr wert sein als Uber. Die Chinesen sollen bei ihrer letzten Finanzierungsrunde zu einer Gesamtbewertung von 56 Milliarden Dollar frisches Geld bei Investoren besorgt haben. Damit wäre Uber die Krone als teuerstes Start-up der Welt los. Bereits im August hatten einige große Fondsgesellschaften ihre Uber-Anteile deutlich abgewertet.

Ein Grund für die Skepsis der Anleger dürften Ubers etliche Skandale sein. Die Vorwürfe gegen die wegen ihrer aggressiven Unternehmenskultur ohnehin umstrittene Firma reichen von Sexismus und Diskriminierung über Technologie-Diebstahl bis zu Spionage-Affären. Mitte 2017 musste Ubers in die Kritik geratener Chef Travis Kalanick unter dem Druck von Investoren zurücktreten.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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