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Wiener Börse gibt deutlich nach

Die Wiener Börse hat am Dienstag deutlich schwächer geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Prozent auf 3.448,38 Einheiten. War die Stimmung am Vormittag noch freundlich, so ging es am Nachmittag europaweit deutlich bergab.

Für internationales Aufsehen sorgte die Meldung, dass US-Präsident Donald Trump seinen Außenminister Rex Tillerson entlassen hat. Seinen Posten soll der derzeitige CIA-Direktor Mike Pompeo übernehmen. Die Nachricht setzte vor allem den Dollar deutlich unter Druck und auch an den US-Börsen trübte sich die Stimmung im Handelsverlauf ein.

Die US-Verbraucherpreise fielen indessen wie erwartet aus und erhielten daher nur wenig Aufmerksamkeit. Die Verbraucherpreise kletterten im Februar um 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie stiegen die Verbraucherpreise um 1,8 Prozent im Jahresvergleich. Auch dies war von Ökonomen prognostiziert worden.

In Wien gab es Abschläge an breiter Front zu sehen. Unter den wenigen Kursgewinnern waren Verbund mit plus 3,72 Prozent auf 22,30 Euro zu finden, gefolgt von Semperit mit einem Kursgewinn von 1,73 Prozent auf 16,50 Euro.

Zudem legten Buwog-Aktien 0,76 Prozent auf 28,98 Euro zu. Das Angebot des deutschen Immobilienkonzerns Vonovia für die Buwog war erfolgreich. Bis jetzt wurden 73,7 Prozent der Buwog-Aktien angedient, teilte Vonovia am Montagabend mit. Damit wurde die nötige Übernahmeschwelle von 50 Prozent plus einer Aktie überschritten.

Bei der OMV ging es um 2,01 Prozent auf 46,20 Euro bergab. Der Öl- und Gaskonzern will in den nächsten Jahren kräftig wachsen, bis 2025 sind jährliche Investitionen von durchschnittlich 2,0 bis 2,5 Mrd. Euro geplant.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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