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Wiener Börse schließt im Minus

Die Wiener Börse hat den Handel am Dienstag mit schwächeren Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,65 Prozent auf 3.360,82 Einheiten.

Auch an Europas Leitbörsen ging es bergab. Marktteilnehmer verwiesen auf Gewinnmitnahmen und den deutlich gestiegenen Euro als Belastungsfaktoren. Im Frühhandel hatten noch robuste Wachstumsdaten aus Deutschland für etwas Unterstützung gesorgt. In Wien konzentrierten sich die Anleger vor allem auf neue Unternehmensergebnisse. Zahlen legten Rosenbauer sowie die Raiffeisen Bank International (RBI) vor.

In den ersten drei Quartalen 2017 konnte die RBI ihr Konzernergebnis von 433 auf 910 Mio. Euro mehr als verdoppeln und den Zinsüberschuss im Jahresvergleich um 2,2 Prozent auf 2,39 Mrd. Euro steigern. Der Anteil fauler Kredite ("Non-Performing Loans"/NPL) fiel gegenüber Jahresultimo 2016 um 2 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent. Die Papiere schlossen mit einem Plus von 0,81 Prozent auf 29,80 Euro.

Rosenbauer-Aktien legten 1,29 Prozent auf 54,20 Euro zu, obwohl die Neunmonatsergebnisse des Feuerwehr- und Löschfahrzeuge spezialisierten Konzerns hinter den Zahlen des Vorjahres zurückgeblieben waren. Allerdings fiel das dritte Quartal besser aus. Im Zeitraum Juli bis September kletterte das operative Ergebnis (Ebit) um 42 Prozent zum Vorjahresquartal von 8,5 auf 12,1 Mio. Euro nach oben. Die Analysten der Baader Bank sprachen in einer ersten Reaktion auf die Zahlen von einem "soliden" Drittquartalsergebnis.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

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