Börsen & Märkte

Finanznews

Wiener Börse schließt in positiven europäischen Umfeld leichter

Die Wiener Börse hat am Mittwoch leichter geschlossen. Der ATX fiel 0,22 Prozent auf 3.438,00 Einheiten. Nach zwei klaren Gewinntagen in Folge ging heute der Handelstag in Wien etwas tiefer zu Ende. An den europäischen Leitbörsen gab es hingegen nach einem Stimmungsdreh eine klar positive Tendenz zu sehen.

Im Blickfeld steht an den Finanzmärkten aber weiterhin auch die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und Europa, nachdem der als mäßigend geltende Wirtschaftsberater Gary Cohn von US-Präsident Donald Trump zurückgetreten ist.

Am heimischen Markt ließ die Bekanntgabe der neuen ATX-Zusammensetzung durch die Wiener Börse vom Vorabend heute deutliche Kursveränderungen folgen. Die Aktien des steirischen Leiterplattenherstellers AT&S und des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers FACC ziehen am 19. März in den Leitindex ATX der Wiener Börse ein. Die AT&S-Aktie zog daraufhin um deutliche 6,4 Prozent auf 22,65 Euro hoch und markierte damit den Spitzenplatz auf der Kursliste. Dahinter kletterten FACC ebenfalls starke 5,4 Prozent auf 21,50 Euro hoch.

Im Gegenzug scheiden die Titel des Zucker-, Stärke- & Fruchtkonzerns Agrana und des Lichtkonzerns Zumtobel aus dem ATX aus. Zumtobel-Titel verbuchten ein sattes Minus von 3,2 Prozent auf 8,23 Euro und rutschten damit ans Ende der Kurstafel. Agrana büßten 1,3 Prozent auf 97,0 Euro ein.

OMV-Aktien schlossen ungeachtet einer positiveren Analystenmeinung um 1,7 Prozent tiefer bei 46,84 Euro. Die Experten der Erste Group stuften die Titel des Öl- und Gasunternehmen von "hold" auf "buy" hoch und revidierten ihr Kursziel von 53,5 auf 60,8 Euro nach oben.

Unter den weiteren Schwergewichten rutschten die Raiffeisen-Titel um 2,7 Prozent auf 31,05 Euro ab. Am Dienstag hatten die Raiffeisen-Titel noch mit einem Kurszuwachs von mehr als fünf Prozent den Spitzenplatz erobert. Erste Group verbilligten sich um 0,17 Prozent auf 41,83 Euro. voestalpine stärkten sich hingegen um 0,6 Prozent auf 44,17 Euro. Andritz legten 0,8 Prozent auf 49,1 Euro zu.

Quelle: © APA - Austria Presse Agentur eG. Alle Rechte vorbehalten.

Newsletter

Die wichtigsten Entwicklungen an Börsen & Märkten: