Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

14.11.2018
Dax zeigt relative Stärke

Der deutsche Aktienmarkt erholte sich gestern überraschend gut von seinem schwachen Wochenauftakt. Der Dax beendete den Handel mit einem Plus von 1,3 % auf 11 472 Punkten, nachdem er am Vortag noch um rund 1,8 % auf den niedrigsten Stand seit Ende Oktober gefallen war. Vor allem die gestiegene Hoffnung auf eine Brexit-Einigung sorgte gegen Handelsschluss noch einmal für einen kräftigen Schub. Darüber hinaus gewannen die Anleger Zuversicht aus den Signalen für eine Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China. Allerdings sprang der Funke nicht auf den US-Markt über.

Die US-Börsen gingen am Dienstag nach einer Berg- und Talfahrt uneinheitlich aus dem Handel. Vor allem der Rückgang der Ölpreise schickte die Aktien von Chevron und Exxon ins Minus. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,4 % auf 25 286 Punkten. Der Nasdaq profitierte zwar von einer Erholung der Tech-Werte, allerdings reichte es am Ende doch nicht für ein Plus und ging nach anfänglichen Gewinnen unverändert aus dem Handel.

13.11.2018
Technologiewerte im Fokus

Der Start in die neue Handelswoche verlief denkbar schwach. Der Dax gab bis zum Handelsschluss um 1,8 % auf 11.325 Punkte nach. Nachdem Anleger zunächst im Quartalsreport von Infineon das Haar in der Suppe suchten und den Blick auf das lahmende Autogeschäft richteten, straften sie die Infineon-Aktie mit einem Minus von 8 %. Zudem fanden Händler die Übernahme von Qualtrics durch SAP zu teuer, die Aktie ging mit einem Minus von 5,6 % aus dem Handel.

Auch der Dow Jones schloss mit einem Minus von 2,3 % auf 25.387 Punkten. Besonders Technologiewerte kamen unter Druck. Der Nasdaq büßte 2,8 % auf 7.200 Punkte ein. Apple kam unter Druck, nachdem ein Zulieferer für Gesichtserkennungs- Technologie von iPhones über schwache Nachfrage berichtet hatte. Die Aktie von Lumentum gab über 30 % nach, Apple rauschte 5 % in die Tiefe. Hinzu kam Goldman Sachs mit einem Tagesminus von über 7 %.

12.11.2018
Wachstumsängste in den USA

An der Wall Street sorgte ein Mix aus Konjunktursorgen und Zinsfurcht für einen schwachen Wochenausklang. Auslöser dafür war die weiter fallende Ölpreisnotierung, was nicht zuletzt die Befürchtung auf ein nachlassendes Wirtschaftswachstum widerspiegelt. Der starke Anstieg der Erzeugerpreise (EPI) für den Monat Oktober um 0,6% überraschte die Anleger. Die Kernrate, welche die schwankungsanfälligen Nahrungs- und Energiepreise ausklammert, stieg ebenfalls um 0,5% und somit doppelt so hoch wie erwartet. Damit stehen die USA vor einem neuen Dilemma, steigende Teuerung bei nachlassender Wirtschaftsdynamik.

Der Dow Jones reagierte heftig und beendete den Handel nach einer bis dato erfolgreichen verlaufenden Handelswoche bei 25.989 Punkten. Dies entsprach einem Minus von 0,8%. Der Nasdaq verringerte sich um 1,6 % auf 7.406 Punkte. In Europa ging der Dax mit 11.529 Punkten nahezu unverändert aus dem Handel. Im Währungshandel konnte der US-Dollar zum Wochenschluss seine Gewinne weiter ausbauen. Der Euro notierte auf dem tiefsten Stand der vergangenen 6 Handelstage bei 1,1335 Dollar.

09.11.2018
Wachstumssorgen in China

Die gestern veröffentlichten Handelsdaten aus China zeigten noch keine negativen Rückwirkungen der US-Importzölle auf Waren aus der Volksrepublik. Chinas Exporte stiegen im Oktober um 15,6 % gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für das starke Wachstum waren offenbar Vorzieheffekte bei den Exporten Richtung USA, wo ab 1. Januar zusätzliche Zölle in Kraft treten werden, sofern eine Einigung im Handelsstreit ausbleibt. Die heute Morgen veröffentlichten Produzentenpreise deuten hingegen auf einen Rückgang der chinesischen Inlandsnachfrage und damit auf eine Wachstumsabschwächung hin. Der Anstieg der Produzentenpreise gegenüber dem Vorjahr fiel nach 3,6 % im Vormonat auf 3,3 % zurück. Die chinesischen Aktienmärkte gerieten heute Morgen deshalb deutlich unter Druck.

In Amerika schloss der Dow Jones kaum verändert auf 26.191 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 0,5 % auf 7.530 Punkte. In Frankfurt verlor der Dax 0,5 % auf 11.527 Punkte.

08.11.2018
Kursrakete an der Wall Street gezündet

Mit einem Kursfeuerwerk haben die Anleger auf den Ausgang der US-Kongresswahlen reagiert. Der Dow Jones schnellte um 2,1 % auf 26.180 Punkte nach oben, S&P 500 und das Börsenbarometer der Technologiebörse Nasdaq gewannen ebenfalls deutlich um 2,1 % beziehungsweise 2,6 %. In Europa schloss der Dax 0,8 % höher bei 11.579 Punkten aus dem Handel. Der Goldpreis konnte sich im gestrigen Handelsverlauf weiter über der Marke von bei 1.225 US-Dollar pro Unze etablieren und notiert somit gut 3,6 % höher als noch vor einem Monat. In der jüngsten Veröffentlichung des World Gold Council für das 3. Quartal 2018 wurde von einer robusten Goldnachfrage gesprochen.

Heute stehen um 8:00 Uhr die deutschen Handelsbilanzzahlen für den Monat September zur Veröffentlichung an. Um 20:00 Uhr gibt der Offenmarktausschuss der Federal Reserve (FOMC) die Ergebnisse seiner zweitägigen geldpolitischen Beratungen bekannt.

07.11.2018
Demokraten erringen Mehrheit im Repräsentantenhaus

Es war ein spannender Abend in den Vereinigten Staaten. Am Ende haben die Demokraten bei den Zwischenwahlen dieses Jahres ihr vordringlichstes Wahlziel erreicht. Die Opposition in Washington hat allem Anschein nach die Mehrheit im Repräsentantenhaus errungen. Die Dominanz in der zweiten Kammer, dem Senat, haben sie indes verpasst. Hier sieht es so aus, dass die Republikaner ihre, bislang sehr knappe, Mehrheit sogar ausgebaut haben.

Die US-Börsen haben am Tag der wichtigsten US-Kongresswahlen zugelegt. Alle drei großen US-Indizes legten je rund 0,6 % zu. Der Dow Jones schloss damit bei 25.635 Punkten, der S&P-500 bei 2.755 und der Nasdaq bei 7.375 Stellen. Hingegen ging der Dax in Frankfurt 0,1 % tiefer mit 11.484 Punkten aus dem Handel.

06.11.2018
US-Demokraten im Aufwind

Selten war eine US-Kongresswahl, bei der nicht gleichzeitig über das Präsidentenamt entschieden wird, so wichtig wie am heutigen Tag. Enthusiasmus macht sich vor allem bei den Demokraten breit. Einer Umfrage zur Folge gaben 67 % der Befragten traditionell demokratischen Wähler ein gesteigertes Interesse an diesen Midterm Elections an. Vor vier Jahren lag diese Zahl bei 36 %. Damit stehen die Chancen der Demokraten gut, die Mehrheit im Repräsentantenhaus zurückzuerobern bzw. die Kräfteverhältnisse im US-Kongress bestehend aus Senat und Repräsentantenhaus zu ihren Gunsten zu verschieben. Für Präsident Donald Trump könnte es in den kommenden Wochen deutlich schwieriger werden, seine geplanten Gesetzesvorhaben weiter durchzubringen.

Im Vorfeld dieses Ereignisses konnte der Dow Jones gestern um 0,8 % zulegen und schloss mit 25.461 Punkten, der S&P Index stieg um 0,6 % bei 2.738 Zähler. Dagegen zogen Apple-Aktien den Nasdaq um 0,38 % ins Minus auf 7.328 Punkte. Der Dax ging mit 11.495 Punkten 0,2 % niedriger aus dem Handel.

05.11.2018
US-chinesische Annäherung braucht Zeit

Die Nachrichtenagentur Bloomberg schürte Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China schon zum G20-Treffen Ende November in Buenos Aires, dort ist ein Treffen von Xi und Trump anberaumt. Unter Berufung auf Insider wurde berichtet, Trump beschäftige bereits seinen Stab, um einen Entwurf für ein Handelsabkommen auszuarbeiten. Der Handelsstart in den USA verlief zunächst mit Avancen, bevor Wirtschaftsberater Kudlow die Erwartungen dämpfte und die Bloomberg-Nachricht dementierte.

Der Dow Jones Jones schloss mit einem Minus von 0,4 % auf 25.270 Punkten. Auch der Nasdaq büßte 1,8 % auf 7.343 Stellen ein. Zu den stärksten Verlierern zählte Apple, die über Produktionsengpässe im Weihnachtsgeschäft klagte und zugleich künftig auf die Veröffentlichung der iPhone-Absatzzahlen verzichten möchte. Die Aktie ging mit einem Minus von 7 % aus dem Handel. In Frankfurt endete der Handelstag freundlich. Der Dax schloss 0,4 % höher bei 11.518 Punkten.

02.11.2018
Einigungssignale im Handelskonflikt

Für Entwarnung ist es zwar noch zu früh, allerdings sind die Zeichen am Handelshimmel nicht zu übersehen. Gestern sickerte aus dem Oval Office durch, dass der US-Präsident sein Kabinett mit der Ausarbeitung eines möglichen Deals mit China beauftragen möchte. Nach dem Waffenstillstand mit der EU im August, der Einigung mit Mexiko und Kanada im Herbst, nun also China?

Angetrieben von Trumps Einigungswillen sowie robusten Q3-Zahlen aus der Technologie-Branche griffen die Anleger wieder bei Risikopapieren zu. Der Dow gewann 1,1 %, der Nasdaq sogar 1,8 %. Gefragt waren Apple (+1,5 %), Apple-Zulieferer und klassische Industriewerte wie Boeing (+2,3 %) oder Caterpillar (+2,8 %). Somit standen erstmals seit den Marktverwerfungen des desaströsen Oktobers wieder die konjunktursensiblen Zykliker und Techwerte im Rampenlicht. In Europa legten der Dax mit 0,15 % und der Euro Stoxx 50 mit 0,6 % aufgrund des zeitlichen Nachrichten-Nachteils weniger stark zu.

31.10.2018
US-Aktien drehen ins Plus

Von Seiten der Unternehmensberichte überraschte gestern Volkswagen positiv. Die Wolfsburger hielten trotz neuer Emissionsvorschriften an ihrer Jahresprognose fest. Enttäuscht reagierten die Märkte hingegen auf die Quartalsdaten von deutschen Unternehmen wie Beiersdorf, Fresenius und Lufthansa. Heute berichten weitere große europäische Unternehmen wie Sanofi, Santander und Telefonica. In Frankfurt schloss der Dax 0,4 % schwächer bei 11.287 Punkten. Die amerikanischen und asiatischen Börsen drehten gestern Abend beziehungsweise heute früh ins Plus. Der Dow Jones ging gestern 1,8 % höher bei 24.875 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq gewann ebenfalls 1,6 % auf 7.162 Stellen.

Die Konjunkturdaten aus den USA sind weiterhin sehr ordentlich. Der Indikator für das Verbrauchervertrauen bewegt sich im Oktober nahe historischer Höchststände. Insbesondere die Jobaussichten beurteilen die Verbraucher ausgesprochen günstig.

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Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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