Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

15.12.2017
Draghi dämpft Zinsfantasien - Euro auf Talfahrt

Die New Yorker Börsen haben nach einem freundlichen Auftakt am Donnerstag leicht im Minus geschlossen. Händler verwiesen auf Sorgen von Anlegern, dass die Verabschiedung der größten Steuerreform seit drei Jahrzehnten noch scheitern könnte. Zwei Senatoren forderten Änderungen. Der Dow-Jones-Index ging 0,3 Prozent tiefer auf 24.508 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 6856 Punkte.

Schwache Vorgaben von der Wall Street haben Anlegern in Asien am Freitag die Stimmung verdorben. In Japan drückten zudem Verluste im Telekomsektor die Kurse. Der japanische Leitindex Nikkei schloss 0,6 Prozent tiefer bei 22.553 Punkten.

Die Aussicht auf weiterhin ultraniedrige Leitzinsen hat dem Euro am Donnerstag Wind aus den Segeln genommen. Er verbilligte sich nach der Entscheidung der EZB, die Zinsen trotz eines brummenden Konjunkturmotors auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent zu lassen,  auf deutlich unter 1,18 Dollar. Die Aktienmärkte konnten davon aber nicht profitieren. Der Dax ging mit einem Verlust von 0,4 Prozent bei 13.068,08 Punkten in den Feierabend, der Euro Stoxx 50 verlor 0,7 Prozent auf 3556,22 Zähler.

14.12.2017
Anleger vor EZB-Sitzung vorsichtig

Die New Yorker Börsen haben mit Zurückhaltung auf die Leitzinserhöhung der US-Notenbank reagiert. Die Anhebung um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 1,25 bis 1,50 Prozent ist zwar wie erwartet ausgefallen, der Ausblick war aber etwas vorsichtiger, so dass im nächsten Jahr auch weniger Zinsschritte anstehen könnten als zuletzt gedacht. Der Dow-Jones-Index ging mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 24.585 Punkten aus dem Handel.

Die asiatischen Börsen haben nach der US-Zinserhöhung überwiegend schwächer geschlossen. In Tokio verlor der Nikkei 225-Index 0,3 Prozent auf 22.694 Punkte.

Im Bann der Notenbanken haben sich deutsche Aktienanleger heute zurückgehalten. Der Dax notierte in den ersten Handelsminuten 0,1 Prozent schwächer bei 13.107 Punkten. Die US-Notenbank Fed hatte wie erwartet den Zinssatz erhöht und drei weitere Anhebungen für das kommende Jahr in Aussicht gestellt. Bei den am Donnerstag anstehenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB), der Bank von England (BoE) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind Zinserhöhungen aus Sicht von Börsianern kein Thema. Erstmals werden die EZB-Volkswirte aber eine Vorhersage für das Wirtschaftswachstum und die Inflation im Jahr 2020 abgeben. Ob dann das seit Jahren verfehlte Inflationsziel von knapp zwei Prozent erreicht wird, dürfte den weiteren geldpolitischen Kurs mitbestimmen.

13.12.2017
New Yorker Börsen im Bann der US-Notenbank

An der Wall Street haben sich die Anleger am Tag vor der erwarteten Zinserhöhung weitgehend bedeckt gehalten. Der Dow Jones stieg um 0,5 Prozent auf 24.504 Punkte. Unter den Einzelwerten standen Boeing Aktien mit einem Plus von 2,4 Prozent hoch im Kurs. Der Flugzeugbauer hat seine Quartalsdividende um 20 Prozent angehoben und einen Aktienrückkauf angekündigt. Zudem erhöhten die Analysten von JP Morgan ihr Kursziel.

Die Börsen in Asien haben vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank keine einheitliche Richtung gefunden. An der Börse in Tokio gab der Nikkei 225 um 0,5 Prozent auf 22.758 Punkte nach.

Unterstützt von einem schwächeren Euro legten Dax und EuroStoxx50 am Dienstag jeweils etwa ein halbes Prozent auf 13.183 und 3598 Punkte zu. Zur Eröffnung am Mittwoch notierte der DAX 0,3 Prozent tiefer bei 13.148 Punkten.

12.12.2017
US-Börsen legen leicht zu - Warten auf Zinsentscheidung

Nach den Kursgewinnen der Vorwoche haben es die Anleger am Montag in New York etwas langsamer angehen lassen. Im Fokus stand die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed am Mittwoch. Überwiegend wird mit einer Zinserhöhung gerechnet. Der Dow Jones schloss 0,2 Prozent höher auf 24.386 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 6875 Punkte.

Nach der Kursrally zum Wochenstart haben Anleger in Asien die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. In Japan verabschiedete sich der Nikkei-Index mit einem Kursabschlag von 0,3 Prozent auf 22.866 Punkte in den Feierabend.

Mit Blick auf eine Reihe von Zentralbank-Entscheidungen in dieser Woche haben sich Europas Aktienanleger am Montag bedeckt gehalten. Die Notenbanken der USA, Großbritanniens, der Euro-Zone (EZB) und der Schweiz treten zu Beratungen zusammen. Entsprechend gering waren die Umsätze. Der Dax schloss mit 13.123 Punkten 0,2 Prozent niedriger, der Euro Stoxx 50 trat ebenfalls in etwa auf der Stelle.

11.12.2017
Jobdaten treiben New Yorker Börsen an

Ermutigende Arbeitsmarktdaten haben den US-Börsen am Freitag Auftrieb verliehen. Ein überraschend starker Stellenaufbau im November stärkte den Konjunkturoptimismus der Anleger und auch die Annahme, dass die US-Notenbank Fed in der nächsten Woche die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr wagen wird. Der Dow-Jones-Index schloss 0,5 Prozent höher auf 24.329 Punkten. In den USA entstanden im November mit 228.000 überraschend viele neue Stellen. Experten rechnen für kommenden Mittwoch mit einer Anhebung der US-Zinsen um einen Viertelpunkt. Zuletzt hatte die Fed den Schlüsselsatz im Juni auf die aktuell gültige Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent hochgesetzt.

In der Hoffnung auf einen weltweiten Wirtschaftsboom haben sich Anleger in Asien zu Wochenbeginn mit Aktien eingedeckt. Der Nikkei-Index schloss um 0,6 Prozent höher bei 22.938 Punkten. Das war der höchste Schlusskurs seit fast 26 Jahren. Japan und die EU schlossen in der vergangenen Woche ein Freihandelsabkommen ab, das für beide eine der größten und umfassendsten Vereinbarungen ihrer Art ist. Das Handelsvolumen zwischen den Wirtschaftsräumen belief sich 2016 auf etwa 125 Milliarden Euro. Laut Ifo-Institut könnte es durch den Abbau von Handelsbarrieren deutlich gesteigert werden.

Ein boomender US-Arbeitsmarkt und ein wichtiger Schritt nach vorn in den Brexit-Verhandlungen haben europäische Anleger ermutigt. Der Dax legte 0,8 Prozent auf 13.153 Punkte zu.

07.12.2017
Schnäppchenjäger ziehen Tokioter Börse ins Plus

Die US-Börsen haben am Mittwoch eine Verschnaufpause eingelegt. Der Dow-Jones-Index schloss nach einem lustlosen Handelsverlauf 0,2 Prozent tiefer auf 24.140 Punkten. Die Spannungen in Nahost spielten an der Wall Street dagegen nur eine untergeordnete Rolle. US-Präsident Donald Trump setzte sich über alle Warnungen der internationalen Gemeinschaft hinweg und anerkannte Jerusalem als Hauptstadt Israels. Weiteres kündigte er an, dass die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt werden solle. Vertreter der Palästinenser und führende Politiker vieler Staaten hatten bereits im Vorfeld gewarnt, dass diese Entscheidung zu einem Wiederaufflammen der Gewalt im Nahen Osten führen könnte.

Nach dem jüngsten Kursrutsch haben Anleger die Chance zum Wiedereinstieg in den japanischen Aktienmarkt genutzt. Der Nikkei-Index stieg um 1,45 Prozent auf 22.498 Punkte. Die Shanghaier Börse büßte dagegen 0,7 Prozent ein.

Aus Furcht vor wachsenden Spannungen in Nahost haben sich einige Anleger aus den internationalen Aktienmärkten zurückgezogen. Dax und EuroStoxx50 verloren jeweils ein knappes halbes Prozent auf 12.998,85 und 3561,02 Punkte.

06.12.2017
Dax im Rückwärtsgang

Wegen Zweifeln an der geplanten US-Steuerreform haben Anleger an der Wall Street am Dienstag Vorsicht walten lassen. Der vom Senat verabschiedete Gesetzesentwurf enthält entgegen früheren Plänen eine Mindeststeuer für Unternehmen. Der Dow Jones verabschiedete sich mit einem Minus von 0,45 Prozent bei 24.180 Zählern aus dem Handel.

Ein Preisrutsch bei Industriemetallen und Sorge vor politischer Unruhe im Nahen Osten haben auch die asiatischen Börsen belastet. Eine Kehrtwende der USA in der Nahost-Politik sorgte für Nervosität bei den Anlegern. US-Präsident Trump wird Regierungskreisen zufolge am Mittwoch Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. In Tokio fiel der Nikkei-Index um zwei Prozent auf 22.177 Punkte.

Der deutsche Aktienmarkt muss am Nikolaustag kräftige Einbußen hinnehmen. Der Dax verlor am heute in den ersten Handelsminuten 1,2 Prozent auf 12.885 Punkte. Kursverluste an der Wall Street trübten die Stimmung. Bei Bayer kam ein Gerichtsurteil aus den USA bei Anlegern nicht gut an. Der Konzern muss gemeinsam mit Johnson & Johnson einen zweistelligen Millionenbetrag an ein Ehepaar zahlen, welches wegen fehlender Warnhinweise geklagt hat.

05.12.2017
US-Steuerpläne beflügeln Europas Börsen

Die Aussicht auf massive Steuersenkungen für Unternehmen in den USA hat Dow Jones und S&P500 zu Gewinnen verholfen. Zum Handelsschluss notierte nur noch der Dow-Jones-Index im Plus - er stieg um 0,2 Prozent auf 24.290 Punkte. Viele Investoren wechselten von den zuletzt gefragten High-Tech-Aktien zu Finanztiteln, weil diese nach ihrer Auffassung von den Steuerplänen sowie von steigenden Zinsen besonders profitieren dürften.

Kursverluste bei Technologie-Schwergewichten haben Anlegern in Asien die Stimmung verdorben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte zum Ende des Vormittagshandels 0,42 Prozent im Minus bei 22.611 Punkten.

Die US-Steuerpläne beflügelten auch die europäischen Börsen. Der Dax stieg um 1,5 Prozent auf 13.058 Punkte, womit er die Verluste der Vorwoche wettmachte. Im Fokus standen zudem die Brexit-Verhandlungen. Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker trennten sich ohne Einigung, beteuerten aber beide bis Mitte nächster Woche zum EU-Gipfel die strittigen Fragen geklärt zu haben.

04.12.2017
Trumps Russland-Affäre drückt US-Börsen ins Minus

Drohender neuer Ärger für US-Präsident Donald Trump in der Russland-Affäre hat die US-Anleger vor dem Wochenende verschreckt. Die Aussicht auf eine Einigung im Senat auf eine Steuersenkung verhinderte aber stärkere Einbußen. Der Dow-Jones-Index ging 0,2 Prozent niedriger aus dem Handel bei 24.231 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor ebenfalls 0,2 Prozent auf rund 2642 Zähler. Ausgelöst wurden die Kursverluste durch einen Bericht des Senders ABC News, wonach Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn aussagen wolle, Trump habe ihn angewiesen, mit Russland in Kontakt zu treten. 

Anleger in Japan haben zu Wochenstart die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. Der Tokioter Leitindex Nikkei verlor ein halbes Prozent auf 22.707 Punkte. Der Nikkei hatte Ende November mit rund 23.300 Punkten den höchsten Stand seit 1992 erklommen. Aktien von Rüstungskonzernen notierten fester, nachdem Südkorea und die USA ihre bislang größten gemeinsamen Luftmanöver begonnen haben.

Auch in Europa verdarb die Russland-Affäre den Anlegern die Laune. Die Börsen in den USA und Europa rauschten in die Tiefe, der Dollar bröckelte ab und der Euro legte deutlich zu. Der Dax ging mit einem Abschlag von 1,2 Prozent auf 12.861,49 Punkte ins Wochenende, der EuroStoxx gab 1,2 Prozent auf 3527,45 Zähler nach.

01.12.2017
Steuerreform-Euphorie beflügelt US-Börsen

Gestiegene Erfolgsaussichten für die Steuerreformpläne von US-Präsident Donald Trump haben Euphorie an der Wall Street ausgelöst. Der Dow-Jones-Index stieg erstmals über die Marke von 24.000 Punkten. Der Markt preist allmählich eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die Steuerreform kommen wird, sagten Analysten. Der Dow-Jones-Index ging 1,4 Prozent höher aus dem Handel auf 24.272 Punkten. Auf der Gewinnerseite standen Energietitel, die im Schnitt 1,3 Prozent zulegten. Sie profitierten von der Entscheidung der Opec, die Ölpreise mit einer Verlängerung der Förderbremse bis Ende 2018 zu stützen.

Die asiatischen Börsen haben zum Wochenschluss keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Auf die Stimmung drückte die verschobene Senatsabstimmung über die US-Steuerreform. Sie hievten den japanischen Nikkei Index 0,4 Prozent ins Plus auf 22.819 Punkte. Damit stieg er den dritten Tag in Folge. Die Sorge über ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum lastete in China auf den Kursen.

Aus Furcht vor einem nachlassenden Exportgeschäft haben sich einige Anleger am Donnerstag aus den europäischen Aktienmärkten zurückgezogen. Genährt wurden diese Spekulationen vom anziehenden Euro. Er verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 1,1908 Dollar und machte damit Waren heimischer Firmen auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. Dax und EuroStoxx50 verloren im Gegenzug jeweils etwa 0,3 Prozent auf 13.023,98 und 3577,09 Punkte.

vorherige Seite nächste Seite

Newsletter

Die wichtigsten Entwicklungen an Börsen & Märkten:



Hypo Anlegermagazin Am Puls