Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

27.01.2020
Virussorgen haben Märkte infiziert

Insgesamt 18 Städte in China sind im Kampf gegen die Virusausbreitung bereits isoliert worden, somit stehen ca. Millionen Menschen unter Quarantäne. Asiens Märkte sind auf Grund von Feiertagen bis zum 30. Januar geschlossen. Dementgegen bekommen die US-Märkte und Europa die Virussorgen bereits zu Handelsbeginn zu spüren.

Die am Freitag veröffentlichten Januar-Werte der Einkaufsmanagerindizes hierzulande und in den USA vermittelten positive Anzeichen für eine Stabilisierung der Wirtschaft. Hierbei zeigt sich das verarbeitende Gewerbe deutlich schwächer als der Dienstleistungssektor. Das Ergebnis wurde vom Aktienmarkt sehr erfreut aufgenommen und drückte den DAX auf über 13.500 Punkte nach oben.

24.01.2020
Virus verunsichert die Märkte

Ist die Partylaune vorerst durch den Corona-Virus beendet? Neben den globalen Aktienmärkten setzten auch die Renditen von Staatsanleihen zu Korrektur ein. Die Ausbreitung des Coronavirus könnte mit einer Belastung des Wirtschaftswachstums einhergehen. Wir gehen davon aus, dass die tatsächliche Auswirkung auf die Märkte jedoch gering sein dürfte. Heute Morgen zeigen sich die Märkte bereits wieder ein Feierlaune.

Der EZB Zinsentscheid blieb ohne große Überraschungen. Christine Lagarde und das EZB-Direktorium führen bis Ende des Jahres einen Strategiecheck durch und werden in diesem Zusammenhang die Ziele und Instrumente prüfen.

23.01.2020
Schweizer Franken im Höhenflug

Seit Anfang Dezember letzten Jahres hat der Schweizer Franken gegenüber fast allen bedeutenden Währungen deutliche Zugewinne verzeichnet – so auch gegen den Euro. Als Ursache kommt diesmal weniger seine Funktion als sicherer Hafen in Frage. Vielmehr hat das US-Schatzamt Spekulationen am Markt genährt, dass die Schweizerische Nationalbank weniger Spielraum für Interventionen zur Schwächung des Franken haben könnte.

Der italienische Außenminister hat sich zunehmender innerparteilicher Kritik gebeugt und sein Amt als Parteichef der Fünf-Sterne-Bewegung abgegeben. Dies dürfte eine zusätzliche Belastung für die zerstrittene Regierungskoalition des Landes bringen. Im Vereinigten Königreich hat derweil nach dem Unterhaus nun auch das Oberhaus das Ratifizierungsgesetz für das Brexit-Abkommen abgesegnet. Nach der Unterschrift der Queen ist damit der Weg für den EU-Austritt per Ende Jänner frei.

22.01.2020
Sehen und gesehen werden in Davos

US Präsident Trump hielt eine gut 30 Minuten währende Rede, in der er sich zu billiger Energie, explizit Kohle, Flüssiggas sowie Atomenergie bekannte. Er erwähnte ebenso die rekordtiefe Arbeitslosigkeit und die in seiner Amtszeit entstandenen sieben Millionen Jobs. Ihr Fett weg bekam (mal wieder) die Fed, welche die Zinsen erst zu schnell angehoben hätte und nun zu langsam senken würde.  Die Rede wurde an den Kapitalmärkten tendenziell positiv gewertet.

Die amerikanischen Aktienmärkte wurden gestern durch das in China ausgebrochene Corona-Virus ausgebremst und gaben 0,3% (S&P 500) nach. Der DAX dürfte fester in den Handel starten. Im Fokus bleiben der Corona-Virus sowie die US-Berichtssaison.

21.01.2020
Corona-Virus bringt Risikoaversion zurück

Anleger fürchten sich vor einer Ausbreitung des Corona-Virus. Zuletzt wurde ein sprunghafter Anstieg der Infektionen festgestellt. Die von Mensch zu Mensch übertragbare Lungenkrankheit könnte sich weiter ausbreiten, zumal das chinesische Neujahrsfest mit belebter Reisetätigkeit unmittelbar bevorsteht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt die BIP-Prognosen der globalen Wirtschaftsleistung, jedoch wird bereits im Jahr 2020 und 2021 mit einer Erholung bzw. Stabilisierung des Wachstums gerechnet. Somit steht für 2019 das schwächste Wachstum der Weltwirtschaft seit 10 Jahren zu Buche.

20.01.2020
Rekordjagd an den Märkten

Die Aktienmärkte eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Niedrige Zinsen, gute Konjunkturdaten und die Aussicht auf einen „Phase-1-Deal“ beflügeln die Aktienkurse. Am vergangenen Freitag erreichte sowohl der Dow Jones, als auch der S&P 500 ein neues Allzeithoch. Einzig der DAX lässt noch auf ein neues Rekordhoch warten. 

Das chinesische BIP hat im 4. Quartal 2019 um 6,0% zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Ebenfalls robust zeigten sich die Einzelhandelsumsätze in China mit einem Zuwachs von 8,0% auf Jahresbasis. 

17.01.2020
The trend is your friend

Die Aktienmärkte in vielen Teilen der Welt legten in Folge der Unterzeichnung des Phase-1-Trade-Deals weiter zu. In den USA erreichten die großen Indizes allesamt neue Höchststände.

Ein unterschiedliches Bild zeigt die Ergebnisentwicklung der US Banken. Die Analystenschätzungen übertroffen haben die Citibank, JP Morgan und auch Morgan Stanley, enttäuscht haben Goldman und Wells Fargo. Überdurchschnittlich stark waren die Verbesserungen im Investment Banking und im Anleihehandel.

16.01.2020
Es ist geschafft…

Die USA und die Volksrepublik China sind fast zwei Jahren nach Beginn des Handelskriegs glückliche Eltern eines „großen, schönen Monsters“. So nennt Trump den 86-seitigen Phase-1-Deal. Das Handelsabkommen lässt
erhebliche Zölle bestehen und würde Peking zum ersten Mal bestrafen, wenn es seine Zusagen bezüglich seiner Währung und der Handelsbilanz nicht einhält.

Die Brexit-Odyssee, der Handelskrieg und die kriselnde Automobilbranche sind nur einige nennenswerte Faktoren für das langsame Wachstum der deutschen Wirtschaft. Das preisbereinigte BIP Deutschlands hat im Jahr 2019 nach einer ersten Schätzung um 0,6% zum Vorjahr zugelegt. 2018 lag es noch um 1,5% höher und 2017 hat es sogar für 2,5% gereicht.

15.01.2020
Nach Phase 1 ist vor Phase 2

Wenn die Tinte unter den heutigen Unterschriften von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Vizepremier Liu He trocken und der Phase-1-Deal damit unter Dach und Fach ist, konnten im Handelsstreit zwischen den USA und China weitere Zollausweitungen und/oder -erhöhungen vermieden werden. Nicht weniger, aber auch nicht viel mehr.

Ein möglicher Phase-2-Deal, dem nun die weiteren Anstrengungen gehören werden, dürfte dabei alles andere als ein Selbstläufer werden. Laut USFinanzminister Steven Mnuchin planen die USA die bisherigen Zölle gegenüber China bis zum Abschluss eines zweiten Deals aufrechtzuerhalten, was an den Märkten wohl mit Enttäuschung aufgenommen werden dürfte. In den Phase-2-Verhandlungen dürfte es dabei vor allem um solche Themen wie dem Schutz geistigen Eigentums, die Subventionierung von chinesischen Staatsbetrieben sowie einen ungehinderten Zugang von westlichen Unternehmen auf den chinesischen Markt gehen.

14.01.2020
Corporate Bonds setzen Rekordjagd fort

Befeuert durch weitere Entspannungssignale im Handelskonflikt USA-China, markierten der S&P 500 und der Nasdaq Composite neue Rekordhochs. Die Exporte von China in die USA sanken im Jahr 2019 um 11%. Trotz diesem deutlichen Rückgang legten die weltweiten Gesamtexporte Chinas in diesem Zeitraum deutlich zu.

Das Niedrigzinsumfeld und die günstigen Finanzierungsbedingungen sorgten 2019 für eine Rekordflut an Neuemissionen von Corporate Bonds. Die deutschen Emittenten waren dabei besonders stark vertreten und steuerten mit 7,25 Mrd. Euro fast die Hälfte zum hohen Gesamtvolumen bei. Die Nachfrage der Investoren nach Corporate Bonds dürfte – trotz niedriger absoluter Renditen – weiterhin hoch bleiben.

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Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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