Hypo Börsenblick

22.03.2017
US-Investoren bekommen Zweifel am Trump-Boom - Börse im Minus

Wachsende Zweifel an einer raschen Umsetzung der Wirtschaftspläne von US-Präsident Donald Trump haben die Wall Street am Dienstag schwer belastet. Investoren machen sich Sorgen, dass die neue Regierung bei der Umsetzung der versprochenen Steuererleichterungen Probleme bekommen könnte. Der Dow-Jones ging 1,1 Prozent niedriger bei 20.668 Punkten aus dem Handel. Die Apple Aktie stieg vorübergehend auf ein Allzeithoch, nachdem der US-Technologiekonzern ein neues iPad-Modell angekündigte hatte. Im weiteren Handelsverlauf gab die Aktie aber wieder nach und schloss 1,1 Prozent im Minus bei 139,85 Dollar.

Nach schwachen Vorgaben von der Wall Street haben die Börsen in Asien mit Verlusten geschlossen. Hintergrund für die Kursverluste sind auch Gewinnmitnahmen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 1,3 Prozent tiefer. Der Nikkei 225 gab 2,1 Prozent nach auf 19.041 Punkte. Dazu trugen auch Kursgewinne des Yen bei, die die Exportchancen japanischer Firmen schmälern.

Angesichts schwacher Vorgaben aus den USA und Japan haben die Investoren zum deutschen Handelsbeginn am Mittwoch ebenfalls Kasse gemacht. Der Dax fiel im Anfangsgeschäft um 0,8 Prozent auf 11.871 Punkte.

21.03.2017
Ernüchterung über G20-Gipfel lastet auf US-Börsen

Aus Furcht vor einem Rückschlag für den Welthandel haben sich die Investoren am Montag an den US-Börsen zurückgehalten. Die G20-Finanzminister hatten am Wochenende bei ihrem Treffen in Baden-Baden auf Druck von Washington auf die seit Jahren übliche Ablehnung jeder Form von Protektionismus verzichtet. Apple Aktien verteuerten sich um rund ein Prozent. Der iPhone-Hersteller profitierte von einem positiven Analystenkommentar. Auf den Einkaufslisten der Investoren standen auch die Anteilsscheine von Walt Disney. Der neue Film "Die Schöne und das Biest" des Medienkonzerns lockt viele Kinobesucher an. Die Disney-Aktie verbesserte sich um 0,9 Prozent. Der Dow-Jones schloss 0,04 Prozent tiefer bei 20.905 Punkten.

Die Aktienmärkte in Asien haben mehrheitlich zugelegt. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,4 Prozent zu und erreichte damit den höchsten Stand seit 21 Monaten. Der Nikkei 225 Index ging 0,34 Prozent niedriger bei 19.455 Punkten aus dem Handel.

Die Aktien der Deutschen Bank sind am Dienstag zum Auftakt der Zeichnungsfirst für die milliardenschwere Kapitalerhöhung unter Druck geraten. Im frühen vorbörslichen Handel brachen die Aktien des größten deutschen Geldhauses um über zehn Prozent ein und notierten bei 15,35 Euro. Zur Eröffnung notiert der DAX 0,3 Prozent höher bei 12.085 Punkten.

20.03.2017
Ernüchterung über G20-Gipfel setzt Dax zu

Vor dem Wochenende haben sich die Anleger an den New Yorker Börsen zurückgehalten. Verstärkt geriet zum Wochenausklang wieder die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump in den Blick. Die Investoren warten noch immer auf konkrete Vorschläge zu den angekündigten Steuerkürzungen und Bürokratieabbau. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent tiefer bei 20.914 Punkten. Positive Nachrichten kamen von der US-Konjunktur. Die Industrie steigerte ihre Produktion im Februar um 0,5 Prozent und damit etwas stärker als erwartet.

Die Aktienmärkte in Asien fanden keine gemeinsame Richtung. In Tokio ruhte der Handel wegen eines Feiertags. Im Mittelpunkt des Anleger-Interesses stand die internationale Diskussion um den Freihandel, nachdem sich die 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) bei ihrem Treffen in Baden-Baden nicht zu einem gemeinsamen Bekenntnis gegen Protektionismus durchringen konnten.

Zum Auftakt der neuen Börsenwoche eröffnete der Dax 0,4 Prozent tiefer. Am Freitag hat der deutsche Leitindex 0,1 Prozent auf 12.095,24 Punkte zugelegt. Die Aktien von Deutsche Bank gehen heute, einen Tag vor dem Beginn der Zeichnungsfrist für die milliardenschwere Kapitalerhöhung, auf Talfahrt. Die Aktien verloren vorbörslich bis zu zwei Prozent. Im Tagesverlauf veröffentlicht die Bank ihren Geschäftsbericht und Anleger erhoffen sich unter anderem Details zum Ausblick des Geldhauses. Das anhaltende Überangebot setzt Brent zu. Die Nordsee-Ölsorte verbilligt sich um 0,5 Prozent auf 51,49 Dollar je Barrel.

17.03.2017
Kursabschläge bei Pharmawerten ziehen US-Börsen ins Minus

Belastet von Gewinnmitnahmen und Kursverlusten bei Pharma-Aktien haben die US-Börsen am Donnerstag leicht nachgegeben. Vor allem Aktien von Gesundheitswerten kamen nach Veröffentlichung der Haushaltspläne von US-Präsident Donald Trump unter die Räder. Auf die Branche kommen zum einen höhere Kosten in Milliardenhöhe durch eine neue Regulierung zu. Zum anderen sollen nach dem Etatvorhaben Ausgaben für die medizinische Forschung deutlich gesenkt werden. Der Dow-Jones schloss 0,1 Prozent tiefer bei 20.934 Punkten.

An den Aktienmärkten in Asien hat die gute Stimmung angehalten. Auch zum Wochenschluss wirkten Signale der US-Notenbank nach, die am Mittwoch angedeutet hatte, das Tempo ihrer Zinsanhebungen in diesem Jahr nicht zu beschleunigen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,3 Prozent. In Tokio belasteten die jüngsten Kursgewinne des Yen den Nikkei 225, der zum Handelsschluss 0,4 Prozent schwächer mit knapp 19.522 Punkten notierte.

Die Schlappe für die Rechtspopulisten in den Niederlanden zum Auftakt des Superwahljahres in Europa machte Investoren Mut. Der Dax schloss 0,6 Prozent im Plus bei 12.083 Punkten. Damit nähert er sich weiter dem Allzeithoch von 12.390 Zählern aus dem April 2015. Zur Eröffnung am Freitag notierte der DAX zur Eröffnung 0,4 Prozent tiefer bei 12.038 Punkten.

16.03.2017
US-Notenbank erhöht den Leitzins um 25 Basispunkte

Die Aussicht auf moderate Zinserhöhungen in diesem Jahr hat der Wall Street am Mittwoch zu Kursgewinnen verholfen. Die US-Notenbank (Fed) hob den Leitzins erwartungsgemäß um 0,25 Punkte auf 0,75 bis 1,00 Prozent an. Außerdem signalisierte sie zwei weitere Erhöhungen in diesem Jahr. An den Märkten hatte es zuvor Spekulationen gegeben, dass die Fed noch drei solcher Schritte andeuten könnte. Der Dow-Jones-Index ging 0,5 Prozent höher aus dem Handel bei 20.950 Punkten.

Bei den Aktienmärkten in Asien legten die Kurse zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 1,4 Prozent. In China wirkte sich die dritte Anhebung der kurzfristigen Zinsen innerhalb von drei Monaten positiv aus. Die Börse in Tokio machte im Handelsverlauf ihre Verluste wegen des schwächeren Yen wieder wett und ging mit einem Plus von 0,1 Prozent bei 19.590 Punkten aus dem Handel.

Nach der US-Zinsentscheidung und den Wahlen in den Niederlanden könnten die Investoren am Donnerstag wieder mutiger werden. Zur Eröffnung notierte der DAX 1,1 Prozent höher bei 12.141 Punkten.

15.03.2017
Dax-Anleger bleiben vor Fed und Niederlande-Wahl vorsichtig

Einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank hat die Wall Street schwächer tendiert. Der Dow-Jones-Index ging 0,2 Prozent tiefer aus dem Handel. Auf die Stimmung drückten insbesondere die sinkenden Ölpreise. Anleger rechnen fest mit einer Zinsanhebung der Fed am Mittwoch. Marktteilnehmer warten gespannt, ob die Notenbanker auch eine aggressivere Geldpolitik in den kommenden Monaten signalisieren werden.

Die Anleger in Asien haben sich vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank nicht aus der Deckung gewagt. In Tokio gab der Nikkei-Index um 0,16 Prozent auf 19.577 Punkte nach. Chinas Ministerpräsident sagte, dass die Wirtschaft der Volksrepublik in diesem Jahr vor Risiken im In- und Ausland stehe. Allerdings verfüge das Land über viele Instrumente, um damit umzugehen.

Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und den Parlamentswahlen in den Niederlanden wird der Dax vermutlich erneut auf der Stelle treten. Gestern hatte der Index bei 11.988,79 Punkten kaum verändert geschlossen. Erst nach Handelsschluss heute gegen 19.00 Uhr wird die Zinsentscheidung der Fed bekanntgegeben. Erste Ergebnisse aus den Niederlanden sind erst nach 21.00 Uhr zu erwarten. Der Rückversicherer Munich Re kündigt ein weiteres Aktienrückkaufprogramm an. Bis zur Hauptversammlung 2018 sollen eigene Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. € zurückgekauft werden.

14.03.2017
Zurückhaltung an US-Börsen - Investoren warten auf Fed

An der Wall Street haben sich die Investoren zu Wochenbeginn in Erwartung der Zinsentscheidung am Mittwoch zurückgehalten. Es wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank (Fed) den Leitzins anheben wird. Mit Spannung warten die Märkte allerdings ab, ob Fed-Chefin Janet Yellen wegen der anziehenden Konjunktur eine aggressivere Geldpolitik signalisieren wird. Der Dow-Jones ging 0,1 Prozent tiefer aus dem Handel bei 20.881 Punkten.

Die Aktienmärkte in Asien haben sich wenig verändert gezeigt. Selbst positive Industriedaten konnten die Investoren nicht aus der Reserve locken. In China legte die Industrieproduktion zum Jahresanfang etwas stärker zu als erwartet. In Tokio gab der Nikkei 225 0,1 Prozent auf 19.609 Punkte nach.

Vor der Zinsentscheidung in den USA und den Wahlen in den Niederlanden werden sich die Investoren voraussichtlich zurückhalten. Der DAX startete am Dienstag kaum verändert bei 11.989 Punkten. Spekulationen auf einen Verkauf der Ökostromtochter Innogy schoben RWE um 6,7 Prozent an. Die im MDax gelisteten Aktien von Innogy stiegen um rund fünf Prozent.

13.03.2017
Dax kämpft weiter mit 12.000er Marke

Überraschend starke US-Arbeitsmarkdaten und die damit verbundene Erwartung einer US-Zinsanhebung in der kommenden Woche schoben die Wall Street zum Ende der Woche an. Angesichts der robusten Wirtschaftslage und der erwarteten Konjunkturmaßnahmen schließen Marktteilnehmer mittlerweile nicht mehr aus, dass die Notenbank 2017 insgesamt vier Zinsanhebungen plant. Der Dow-Jones-Index pendelte im Handelsverlauf zwischen 20.940 und 20.827 Punkten.

Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenauftakt Gewinne verbucht. In Tokio hielt sich der Aufwärtstrend allerdings in Grenzen, weil die Anleger sich vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank nicht recht trauten. Der Tokioter Leitindex Nikkei 225 schloss bei 19.633 Punkten, so hoch wie seit Dezember 2015 nicht mehr. An den Rohölmärkten ging es weiter bergab, weil die von der OPEC beschlossene Produktionsbremse die Überversorgung bisher offenbar nicht stoppen konnte.

Die nahende US-Zinsentscheidung und die Parlamentswahl in den Niederlanden halten Anleger vom Aktienmarkt fern. Am Freitag hatte der Dax die 12.000er Marke nicht ins Wochenende retten können. Auch heute startete der Leitindex kaum verändert bei 11.953 Punkten. Die Aufmerksamkeit der Investoren ist auf EZB-Chef Mario Draghi gerichtet. Sie werden versuchen, aus seinen Worten mögliche Änderungen der Geldpolitik herauszulesen.

10.03.2017
Börsen vor Arbeitsmarktdaten in Wartestellung

Die US-Börsen haben am Donnerstag vor dem neuen Arbeitsmarktbericht kaum verändert geschlossen. Die am Freitag anstehenden Daten könnten Klarheit darüber bringen, ob die US-Notenbank in der kommenden Woche den Leitzins anhebt. Die meisten Investoren gehen allerdings bereits davon aus, dass der Zinsschritt dann kommen wird. Für Zurückhaltung der Investoren sorgte auch der erneute Preisrückgang beim Öl, was Aktien von Energiekonzernen belastete. Der Dow-Jones schloss nahezu unverändert bei 20.858 Punkten.

Robuste Vorgaben von der Wall Street haben die Börsen in Asien angeschoben. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,3 Prozent im Plus. In Tokio schloss der Nikkei 225 sogar 1,5 Prozent höher bei knapp 19.605 Punkten. Die Exportwerte profitierten erneut vom schwächeren Yen, der den Unternehmen bessere Chancen im Auslandsgeschäft ermöglicht.

An den europäischen Börsen verlieh eine positive Konjunktureinschätzung von EZB-Chef Mario Draghi den Kursen Rückenwind. Der Dax ging 0,1 Prozent fester bei 11.978 Punkten aus dem Handel. Die EZB hielt trotz Kritik aus Deutschland an ihrer ultralockeren Geldpolitik fest. Zur Eröffnung am Freitag notierte der DAX 0,3 Prozent höher bei 12.014 Punkten.

09.03.2017
Wall Street uneinheitlich - Ölpreis gibt nach

Die US-Börsen haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung gefunden. Während die Nasdaq ein kleines Plus verbuchen konnte, ging es bei den Standardwerten bergab. Die Ölpreise gingen nach einem überraschenden Anstieg der US-Lagerbestände auf Talfahrt: Ein Barrel der Sorte Brent kostete mit 53,21 Dollar 4,9 Prozent weniger. Der Rückgang des Ölpreises hat die Energieaktien belastet. Die Abschläge konnten im Dow-Jones nicht durch Kursgewinne unter anderem bei Bankpapieren ausgeglichen werden. Finanzwerte waren gefragt, da sie von einem Zinsschritt der US-Notenbank Fed profitieren könnten. Der Dow Jones schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 20.855 Punkten.

An den Aktienmärkten in Asien standen vor allem Energiewerte unter Druck. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor ein Prozent. In Tokio dagegen schloss der Nikkei 225 0,3 Prozent höher bei 19.319 Punkten. Zu den Gewinnern zählten insbesondere Exportwerte, die von einem schwächeren Yen profitieren.

Im Vorfeld der EZB-Ratssitzung am Donnerstag werden sich die Investoren voraussichtlich bedeckt halten. Am Mittwoch hat der Dax kaum verändert bei 11.967,31 Punkten geschlossen. Für Unsicherheit an den Märkten sorgen die vielen Wahlen in der Euro-Zone, obwohl die Stimmungsindikatoren gestiegen sind. Zur Eröffnung am Donnerstag notierte der DAX 0,4 Prozent tiefer bei 11.925 Punkten.

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