Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

23.06.2017
Neuer Anlauf für US-Gesundheitsreform stützt Wall Street

Die Wall Street hat am Donnerstag nahezu unverändert geschlossen. Der neue Versuch der Republikaner zur Rückabwicklung der Gesundheitsreform Obamacare hatte die Kurse zunächst gestützt. Nach wochenlangen Arbeiten legte die Partei von Präsident Donald Trump einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Wegen des neuen Anlaufs bei der Gesundheitsreform legten Aktien von Pharmafirmen zu den Gewinnern. Auch eine leichte Erholung der Ölpreise, die sich positiv auf Energiewerte auswirkte, trug zwischenzeitlich zur guten Stimmung bei. Der Dow-Jones ging bei 21.397 Punkten aus dem Handel.

Die Aktienmärkte in Asien haben sich kaum bewegt. Den japanischen Investoren fehlten laut Händlern Impulse, um vor dem Wochenende noch ins Geschäft einzusteigen. Der Nikkei 225 schloss 0,1 Prozent fester bei 20.132 Punkten. Auch der MSCI-Index asiatischer Werte ohne Japan notierte 0,1 Prozent höher.

In Europa fassten Anleger Aktien nur mit spitzen Fingern an. Die Ölpreisschwäche der vergangenen Wochen machte sie nervös. Der Dax schloss am Donnerstag 0,2 Prozent im Plus bei 12.794 Punkten. Zur Eröffnung am Freitag notierte der DAX 0,3 Prozent tiefer bei 12.759 Punkten.

22.06.2017
Wall Street schließt uneinheitlich

Die New Yorker Börse hat am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Der Nasdaq-Index legte angetrieben vor allem von Biotechnologie-Werten zu. Er gewann 0,74 Prozent und schloss bei 6233 Punkten. Der Dow-Jones-Index schloss bei 21.410 Punkten 0,27 Prozent im Minus. Für die gedrückte Stimmung sorgte auch der anhaltend niedrige Ölpreis, der sich nahe an seinem niedrigsten Stand seit sieben Monaten bewegte. Anleger befürchten, dass der Preisverfall ein Anzeichen für einen kommenden Konjunktureinbruch sein könnte.

Die Tokioter Börse hat sich leicht schwächer gezeigt. Experten berichteten von Gewinnmitnahmen nach den jüngsten Kursanstiegen und verwiesen auf die Folgen eines stärkeren Yen für Exportwerte. Der Nikkei 225 schloss 0,1 Prozent tiefer bei 20.111 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,7 Prozent.

In Europa gingen die Anleger zur Wochenmitte auf Nummer sicher und machten Kasse. Der Dax ging 0,3 Prozent leichter bei 12.774,26 Punkten aus dem Handel. Zur Eröffnung am Donnerstag notierte der DAX 0,2 Prozent tiefer bei 12.755 Punkten.

21.06.2017
US-Börsen schließen nach Rekordständen im Minus

Nach den jüngsten Rekordständen ist den US-Börsen am Dienstag die Puste ausgegangen. Der Dow-Jones fiel um 0,3 Prozent und schloss bei 21.467 Punkten. Zu den Kursverlierern in New York zählten insbesondere Ölkonzerne. Chevron Aktien büßten knapp ein Prozent ein, Exxon Titel 0,54 Prozent.

An den Aktienmärkten in Asien hat der gesunkene Ölpreis den Investoren die Kauflaune verdorben. Wie schon zuvor an der New Yorker Wall Street schürte der Preisrückgang Konjunktursorgen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab 0,45 Prozent auf 20.138 Punkte nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans rutschte 0,8 Prozent ab.

Am Dienstag schloss der Dax 0,6 Prozent im Minus bei knapp 12.815 Punkten, nachdem er am Vormittag auf ein Rekordhoch von 12.951,54 Zählern gestiegen war. Das Augenmerk der Anleger richtete sich auf den Rohstoffmarkt. Dort verbilligte sich die Ölsorte Brent aus der Nordsee um bis zu 3,2 Prozent und war mit 45,42 Dollar je Barrel so günstig wie zuletzt vor sieben Monaten. Zur Eröffnung am Mittwoch notierte der DAX 0,2 Prozent tiefer bei 12.791 Punkten.

20.06.2017
Erholung bei Technologiewerten treibt US-Börsen an

Beflügelt von einer Kurserholung von Technologiewerten hat die Wall Street zu Wochenbeginn zugelegt. Anleger griffen bei High-Tech-Aktien zu, die zuletzt aus Furcht vor einer Überbewertung unter die Räder gekommen waren. Unter den Technologieaktien erholten sich auch die Schwergewichte Apple, Microsoft und die Google-Mutter Alphabet, die zwischen 1,2 und 2,9 Prozent zulegten. Der Dow-Jones schloss 0,7 Prozent höher bei 21.529 Punkten.

Die Erholung der US-Technologiewerte hat auch an der Tokioter Börse für Auftrieb gesorgt. Der Nikkei 225 kletterte auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren und ging mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 20.230 Punkten aus dem Handel. An vielen anderen Börsen in Asien waren die Investoren dagegen zurückhaltender.

Die Hoffnung auf rasche Reformen und ein Wirtschaftswunder in Frankreich gab den europäischen Börsen Auftrieb. Dax und EuroStoxx50 stiegen jeweils etwa ein Prozent auf 12.888 beziehungsweise 3584 Punkte. Zur Eröffnung am Dienstag notierte der DAX 0,4 Prozent höher bei 12.937 Punkten.

19.06.2017
Wall Street kommt kaum vom Fleck - Amazon im Blickpunkt

Die US-Börsen haben sich zum Wochenschluss kaum bewegt. Technologie-Werte gaben nach dem jüngsten Kursrutsch dagegen weiter nach. Der Dow-Jones schloss 0,1 Prozent höher bei 21.384 Punkten. Das dominierende Gesprächsthema an den Börsen war die knapp 14 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Lebensmittelhändlers Whole Foods durch Amazon. Zu den Verlierern gehörten die Papiere von Nike, die 3,4 Prozent nachgaben. JPMorgan hat das Rating und das Kursziel für den Adidas-Rivalen gesenkt.

An den asiatischen Aktienmärkten haben zum Wochenauftakt die Hoffnungen auf einen weiteren Höhenflug der Weltbörsen die Oberhand gewonnen. Der Nikkei 225 schloss mit 20.067 Punkten um 0,62 Prozent im Plus.

Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage nutzten dagegen europäische Anleger am Freitag die Gelegenheit zum Wiedereinstieg in die Aktienmärkte. Für Zuversicht an den Börsen sorgte auch die Einigung zwischen den Euro-Ländern und Griechenland über die Auszahlung weiterer Milliardenhilfen für das schuldengeplagte Land. Der Dax ging am Freitag mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 12.752 Punkten aus dem Handel. Zur Eröffnung am Montag notierte der DAX 0,8 Prozent höher bei 12.848 Punkten.

16.06.2017
Technologiewerte ziehen Wall Street nach unten

Eine neue Verkaufswelle bei Technologieaktien hat am Donnerstag die US-Börsen ins Minus gezogen. Zusätzlich auf die Stimmung drückten enttäuschende Konjunkturdaten. So drosselte die US-Industrie im Mai überraschend ihre Produktion. Die US-Notenbank (Fed) hatte am Mittwoch den Leitzins erwartungsgemäß angehoben und eine weitere Steigerung in diesem Jahr signalisiert. Für Unruhe sorgten zudem Berichte über neue Ermittlungen in der Russland-Affäre gegen US-Präsident Donald Trump wegen des Vorwurfs der Justizbehinderung. Der Dow-Jones ging 0,1 Prozent tiefer bei 21.359 Punkten aus dem Handel.

Die Kursverluste an der Wall Street haben die Börsen in Asien belastet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,1 Prozent schwächer. Der Nikkei 225 schloss 0,6 Prozent im Plus bei 19.943 Punkten. Die Investoren zeigten sich erleichtert, dass die japanische Notenbank keine Anzeichen für einen Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik lieferte.

An den europäischen Börsen standen die Ampeln am Donnerstag nach den Kursgewinnen vom Mittwoch auf Rot. Der Dax verlor 0,9 Prozent und schloss bei 12.691,81 Punkten. Zur Eröffnung am Freitag notierte der DAX 0,5 Prozent höher bei 12.755 Punkten.

14.06.2017
Erholung bei Technologieaktien hilft Dow Jones auf Rekordhoch

Eine Erholung bei Technologieaktien hat die Wall Street auf einen Rekordstand getrieben. Die Börsenbarometer Dow Jones und S&P 500 beendeten die Sitzung am Dienstag auf einem Allzeithoch. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent höher auf 21.328 Punkten. Der breiter gefasste S&P rückte 0,4 Prozent auf 2440 Zähler vor. Wegen der Zinsentscheidung der Notenbank (Fed) am Mittwoch scheuten Investoren allerdings größere Engagements.

Die Aktienmärkte in Asien haben sich vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch wenig verändert gezeigt. Eine Zinserhöhung gilt als sicher. Deshalb rückt nun in den Fokus der Anleger, wann die Fed mit dem Abbau der massiven billionenschweren Wertpapierbestände beginnt. In Tokio ging der Nikkei-Index knapp 0,1 Prozent schwächer mit 19.883 Punkten aus dem Handel.

Der Dax stieg in den Anfangsminuten um 0,4 Prozent auf 12.818 Punkte, gestern hat er 0,6 Prozent zugelegt. Die Aktien von BMW notierten gegen den Trend 0,2 Prozent niedriger. Am Sitz des Autobauers in München denkt Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) über ein Fahrverbot für Dieselautos nach. Angesichts der bevorstehenden Hauptversammlung könnte Air Berlin heute in den Fokus rücken. Der Chef der Monopolkommission hat sich gegen eine staatliche Bürgschaft für die kriselnde Fluggesellschaft ausgesprochen.

13.06.2017
Ausverkauf der Technologiewerte belastet Wall Street

An der Wall Street hat sich der Ausverkauf bei Technologieaktien zu Wochenbeginn fortgesetzt. Nach der Kursrally in den vergangenen Monaten hatten bereits am Freitag deutliche Gewinnmitnahmen in der Branche eingesetzt. Die Apple Aktien gaben 2,5 Prozent nach. Auch bei anderen Technologie-Schwergewichten ging es anhaltend bergab: Microsoft Aktien rutschten 0,8 Prozent ab, die Aktien von Facebook 0,7 Prozent und die der Google-Mutter Alphabet 0,9 Prozent. Auf der Gewinnerseite standen dagegen die Anteilsscheine von General Electric (GE) mit einem Kursplus von 3,6 Prozent. Der Siemens Rivale kündigte einen Führungswechsel an. Der Dow-Jones ging 0,2 Prozent tiefer aus dem Handel.

Die Aktienmärkte in Asien haben sich angesichts des Ausverkaufs von Technologiewerten in den USA behauptet. In Tokio ging der Nikkei 225 wenig verändert mit 19.898 Punkten aus dem Handel. Insgesamt hielten sich die Anleger vor der zweitägigen Zinssitzung der US-Notenbank zurück. Von dem Treffen, das am Mittwoch zu Ende geht, wird eine Erhöhung der US-Zinsen erwartet. Die Investoren erhoffen sich zudem Hinweise auf die weitere Geschwindigkeit bei der Verschärfung der Geldpolitik.

Nach den Gewinnmitnahmen vom Wochenanfang ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag leicht erholt in den Handel gestartet. Der Dax legte 0,4 Prozent auf 12.735 Punkte zu, nachdem er am Montag ein Prozent verloren hatte.

12.06.2017
US-Notenbank nimmt zweite Zinserhöhung 2017 in Angriff

Investoren an der Wall Street haben sich auf breiter Front von Technologieaktien getrennt. Der Ausverkauf bremste auch den Dow Jones und den S&P 500 aus, die zwischenzeitlich auf Rekordstände gestiegen waren. Weitgehend unbeeindruckt zeigte sich die Wall Street von der Wahl in Großbritannien. Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 21.271 Punkte aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P leicht auf 2431 Stellen nachgab. Die Apple-Aktie fiel um fast vier Prozent. Hintergrund war ein Bericht, wonach der kalifornische Konzern mit seinem neuen iPhone im Vergleich zu Rivalen technisch ins Hintertreffen geraten könnte.

Der Ausverkauf amerikanischer Technologie-Aktien hat auch die asiatischen Börsen ins Minus gezogen. Die Käufer hielten sich zudem wegen der erwarteten Leitzinserhöhung in den USA zurück. Die US-Notenbank Fed steht kurz vor der zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr. Experten rechnen nach jüngsten Signalen der Währungshüter fest damit, dass der Zinssatz am Mittwoch um einen Viertel-Prozentpunkt angehoben wird - auf die dann neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent. Der japanische Leitindex Nikkei 225 schloss 0,5 Prozent niedriger bei 19.908 Punkten.

Nach der Kursrally in Folge der britischen Unterhauswahlen dürften viele Anleger erst einmal Gewinne sichern. Der Dax fiel zu Handelsstart um 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte. Am Freitag hatte er 0,8 Prozent zugelegt. Entwarnung an politischer Front gab es allerdings nach dem unerwartet deutlichen Sieg von Präsident Emmanuel Macron bei der ersten Runde der französischen Parlamentswahlen. Macron kann mit seiner Partei "La Republique en marche" auf eine Mehrheit in der neuen Nationalversammlung hoffen.

09.06.2017
Wahl schickt Pfund auf Talfahrt

Die Wall Street hat auf die Aussage des geschassten FBI-Chefs James Comey erleichtert reagiert. Investoren gehen davon aus, dass die Regierungsarbeit von Präsident Donald Trump durch die Vernehmung nicht beeinträchtigt wird. Der Dow Jones drehte bei der Aussage Comeys vor einem Senatsausschuss ins Plus, gab später die Gewinne allerdings wieder ab und schloss mit 21.182 Punkten. Bei den Einzelwerten standen Papiere des Onlinehändlers Alibaba im Mittelpunkt. Der Konzern begeisterte Aktionäre mit einer Umsatzprognose, daraufhin stieg der Kurs um mehr als 13 Prozent.

Der Verlust der absoluten Mehrheit für die britische Premierministerin Theresa May hat das Pfund Sterling auf Talfahrt geschickt. Die Währung verbilligte sich um bis zu 2,2 Prozent auf 1,2663 Dollar. Das war der tiefste Stand seit May überraschend die vorgezogenen Wahlen ausgerufen hatte. Sie wollte so ihre Position vor den Brexit-Verhandlungen stärken. Doch nun zeichnet sich eine Hängepartie im Parlament (Hung Parliament) und ein politisches Patt ab, das die Gespräche zur Scheidung der Briten von der EU verzögern und erschweren könnte. Die Aktienmärkte in Fernost zeigten sich wenig beeindruckt. Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss 0,5 Prozent im Plus bei 20.013 Punkten.

Die Wahlpleite der britischen Premierministerin hat Dax nicht aus dem Konzept gebracht. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung kaum verändert bei 12.714 Punkten. Der Londoner Auswahlindex FTSE gewann sogar ein Prozent, weil der erneute Kursverfall des Pfund Sterling britische Waren auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger macht.

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