Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

18.05.2018
Schwächerer Euro schiebt europäische Börsen an - Italien bremst

Die Wall Street hat am Donnerstag nachgegeben. Zwar legten Energietitel angesichts des höheren Ölpreises zum Teil deutlich zu. Allerdings behielten Anleger die weiter steigenden Renditen der US-Staatsanleihen im Blick. Viele Experten erwarten deswegen weiter steigende Zinsen in den USA. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,2 Prozent auf 24.714 Punkte. Der Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 7382 Zähler.

In der Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China steigen Anleger wieder in die asiatischen Aktienmärkte ein. Der japanische Nikkei-Index stieg am Freitag um 0,4 Prozent auf 22.930,36 Punkte, die Börse Shanghai gewann 0,6 Prozent.

Die anhaltende Schwäche des Euros hat den europäischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Furcht vor einem Streit zwischen der EU und der künftigen italienischen Regierung dämpfte die Kauflaune jedoch. Der Dax und der Euro Stoxx 50 lagen jeweils ein knappes Prozent im Plus bei 13.114 beziehungsweise 3586 Punkten.

17.05.2018
Europas Börsen ohne klare Richtung

Die US-Einzelhändler haben der Wall Street am Mittwoch zu einem Plus verholfen. Der Dow-Jones-Index legte um 0,3 Prozent auf 24.769 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,6 Prozent auf 7.398 Zähler.

Positive Vorgaben von der Wall Street haben den japanischen Aktienmarkt am Donnerstag gestützt. Der Nikkei-Index gewann 0,5 Prozent auf 22.838 Punkte. 

Europas Börsen haben zur Wochenmitte keine klare Richtung gefunden. Der jüngste Anstieg der US-Zinsen, die Krisenherde in Nahost und Korea sowie die Regierungsbildung in Italien dämpften die Kauflaune. Dazu kam die laufende Bilanz- und Hauptversammlungssaison, die Investoren auf Trab hielt. Der Dax schloss am Mittwoch mit 12.996 Punkten 0,2 Prozent höher.

16.05.2018
Nordkorea-Konflikt macht Asien-Anleger nervös

Die US-Börsen haben unter Inflationssorgen und dem anhaltenden Handelsstreit mit China gelitten. Der Dow-Jones-Index fiel um 0,8 Prozent auf 24.706 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,8 Prozent auf 7.351 Zähler.

Die mögliche Absage des Gipfels zwischen Nordkorea und den USA bereitete Asiens Anlegern Kopfschmerzen. Der japanische Leitindex Nikkei-Index fiel um 0,4 Prozent auf 22.717 Punkte. Die Börse Shanghai büßte 0,3 Prozent ein und der südkoreanische Aktienmarkt verlor bis zu 0,6 Prozent.

An den europäischen Aktienbörsen haben sich die Anleger nicht so recht aus der Deckung gewagt. Zwar schob der Rückgang des Euro den Dax zeitweise wieder knapp über die Marke von 13.000 Punkten, doch echte Kauflaune wollte sich nicht einstellen. Der deutsche Leitindex schloss mit 12.970 Punkten minimal niedriger. Auch der EuroStoxx50 kam kaum vom Fleck.

15.05.2018
Entspannungssignale im Handelsstreit stützen Wall Street

Spekulationen auf eine Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit haben am Montag der Börse in New York Rückenwind gegeben. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass die erst vor kurzem verhängten US-Sanktionen gegen den chinesischen Technologiekonzern ZTE gelockert werden. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 0,27 Prozent auf 24.899 Punkten. Der Nasdaq ging mit plus 0,11 Prozent bei 7411 Stellen aus dem Handel.

Aus Sorge vor einer Konjunkturabkühlung haben Anleger in Asien am Dienstag auf die Bremse getreten. Der japanische Leitindex Nikkei schloss 0,2 Prozent tiefer bei 22.818 Punkten.

Vor der nächsten Flut von Quartalsbilanzen haben sich die Anleger in Europa am Montag kaum aus der Deckung gewagt. Am Dienstag stehen die Bilanzen von fünf Dax-Unternehmen auf dem Terminkalender. Für Zurückhaltung sorgte auch der wieder erstarkte Euro, der bei knapp 1,20 Dollar notierte. Der Dax gab 0,2 Prozent auf 12.977 Punkte nach. Der Euro Stoxx 50 trat bei 3565 Zählern auf der Stelle.

14.05.2018
Dax hält sich über 13.000er Marke

Neben soliden Konjunktur- und Bilanzzahlen haben Kursgewinne bei Pharmawerten die US-Aktienmärkte gestützt. Der Dow-Jones-Index schloss um 0,4 Prozent fester bei 24.831 Punkten. Gedämpft war die Stimmung an der Technologiebörse Nasdaq, deren Index leicht im Minus bei 7.403 Zählern schloss.

In der Hoffnung auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China kehrten einige Anleger in die asiatischen Aktienmärkte zurück. Der japanische Nikkei-Index stieg um 0,5 Prozent auf 22.865 Punkte.

Europas Aktienanleger reagierten auf die vermehrten politischen Krisenherde überwiegend gelassen. Trotz drohender US-Sanktionen für Unternehmen mit Geschäftsverbindungen zum Iran und der Aussicht auf eine populistische Regierung in Italien kam es nicht zu größeren Verlusten. Der Dax verteidigte die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten. Er schloss 0,2 Prozent tiefer bei 13.001 Zählern, auf Wochensicht gelang ein Plus von 1,4 Prozent.

11.05.2018
Nachlassende US-Inflationsängste schieben Börsen an

Nachlassende Zinsspekulationen haben den US-Börsen Rückenwind gegeben. Der Dow Jones beendete den Handel mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 24.739 Punkte, während Nasdaq und S&P 500 um je 0,9 Prozent zulegten. Moderate Inflationsdaten für April sprechen dafür, dass die US-Notenbank wie geplant die Geldpolitik gemächlich normalisieren kann. Sie hat für dieses Jahr zwei weitere Zinserhöhungen in Aussicht gestellt.

Die Asiatischen Börsen haben ebenfalls zugelegt. Der japanische Nikkei-Index stieg um 1,2 Prozent auf 22.758 Punkte. Das ist der höchste Schlusskurs seit drei Monaten.

Europas Aktienbörsen haben nur schwer eine Richtung gefunden. Zum einen drückte die Aussicht auf ein Regierungsbündnis der Populisten in Rom die Börse in Mailand 1,0 Prozent ins Minus. Zum anderen waren die Anleger in Frankfurt dank einer freundlichen Wall Street in Kauflaune. Der Dax kletterte bei mageren Umsätzen um 0,6 Prozent auf 13.022 Punkte. Der Euro Stoxx 50 kam so gut wie nicht vom Fleck.

09.05.2018
Trumps Iran-Politik und Italien-Krise im Fokus der Börsen

US-Präsident Donald Trump kündigte das internationale Atomabkommen mit dem Iran auf und beschloss neue Wirtschaftssanktionen. Die Wall Street zeigte sich in einer ersten Reaktion jedoch unaufgeregt. Der Dow Jones schloss kaum verändert und notierte zuletzt auf 24.360 Punkten. Der Nasdaq trat bei 7266 Punkten auf der Stelle. Die Ölpreise reagierten und legten zu.

Die Tokioter Börse hat mit Blick auf befürchtete politische Spannungen im Nahen und Mittleren Osten mit Verlusten reagiert. Der japanische Leitindex Nikkei gab 0,4 Prozent auf 22.408 Punkte nach.

Spekulationen über Neuwahlen in Italien haben den europäischen Börsen den Wind aus den Segeln genommen. Der Dax, der am Montag noch die 13.000er Marke im Visier hatte, gab 0,3 Prozent auf 12.912 Punkte nach, der Euro Stoxx 50 verlor 0,2 Prozent.

08.05.2018
Ölpreise stützen New Yorker Börsen

Zu Wochenbeginn haben die Kurse an der Wall Street dank des ansteigenden Ölpreises weiter zugelegt. Die Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 0,7 Prozent auf 75,40 Dollar je Barrel. Grund für den Preisanstieg ist die nahende Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über mögliche neue Sanktionen gegen den Iran. Der Dow Jones schloss 0,4 Prozent höher auf 24.357 Punkten. Der S&P-500 erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 2672 Zähler.

Mit Erleichterung reagieren Anleger auf die Fortsetzung der Handelsgespräche zwischen den USA und China. Der Index der Börse Shanghai stieg am Dienstag um 0,7 Prozent. Solide Firmenbilanzen verhalfen dem japanischen Nikkei-Index zu einem Kursanstieg von 0,2 Prozent auf 22.508,69 Punkten.

Der schwache Euro hat Europas Aktienbörsen neuen Schwung gegeben. Vor allem der Dax mit seinen vielen exportabhängigen Unternehmen zog an und stieg um 1,0 Prozent auf 12.948 Punkte. Damit markierte der deutsche Leitindex ein 3-Monats-Hoch. Der EuroStoxx50 legte etwa 0,5 Prozent zu.

07.05.2018
Wall Street im Aufwind - Apple auf Rekordhoch

Kursgewinne von Apple und anderen Technologiewerten haben die US-Börsen mit nach oben gezogen. Apple-Aktien stiegen auf ein Rekordhoch, nachdem der Starinvestor Waren Buffett seine Beteiligung an dem iPhone-Hersteller aufgestockt hatte. Schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten traten ebenso in den Hintergrund wie die Handelsgespräche der USA mit China. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,4 Prozent auf 24.262 Punkte.

In der Hoffnung auf ein anhaltend starkes Wirtschaftswachstum in China stiegen Anleger in den dortigen Aktienmarkt ein. Der japanische Nikkei-Index kam dagegen kaum vom Fleck und notierte bei 22.467 Punkten. Die Anleger sorgten sich vor einem Anstieg der Landeswährung Yen, der das Auslandsgeschäft der japanischen Unternehmen belasten könnte.

Der Dax gewann am Freitag ein Prozent auf 12.819,60 Punkte, der EuroStoxx50 stieg um 0,6 Prozent auf 3550,59 Zähler. Die anhaltende Schwäche des Euro hat den DAX unterstützt. Der Leitindex legte zur Eröffnung am Montag 0,1 Prozent auf 12.828 Punkte zu. Aufgrund der steigenden Ölpreise markierte die Sorte Brent aus der Nordsee mit 75,89 Dollar je Barrel ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch.

04.05.2018
Handelsstreit macht US-Anleger nervös

Der schwelende Handelsstreit zwischen den USA und China sowie durchwachsene Firmenbilanzen haben US-Anleger am Donnerstag auf Abstand gehalten. Der Dow-Jones-Index schloss kaum verändert auf 23.930 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,2 Prozent auf 7088 Punkte.

Anleger haben sich auch mit Engagements an den asiatischen Aktienmärkten zurückgehalten. Die Börsen in Shanghai, Hongkong  und Singapur verloren bis zu 0,8 Prozent. Der japanische Aktienmarkt blieb wegen eines Feiertages geschlossen.

Der Dax rafft sich nach einer kurzen Verschnaufpause wieder auf und setzt seine jüngste Rally fort. Zu Handelsstart legte der deutsche Leitindex 0,3 Prozent auf 12.731 Punkte zu und machte damit seine Verluste vom Vortag zum Teil wett. Schützenhilfe für die Aktienmärkte kam vom Euro, der unter der psychologisch wichtigen Marke von 1,20 Dollar verharrte.

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