Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

18.08.2017
Barcelona-Attentat und Trump-Sorgen drücken Märkte

Der Streit von US-Präsident Donald Trump mit namhaften Wirtschaftslenkern hat am Donnerstag die Wall Street deutlich ins Minus gedrückt. Für zusätzlichen Druck auf die Kurse sorgte der Anschlag in Barcelona. Der Dow-Jones-Index ging 1,2 Prozent tiefer aus dem Handel mit knapp 21.751 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,9 Prozent auf rund 6222 Stellen.

Der Anschlag in Barcelona und wachsende Zweifel an der Durchsetzung der Wirtschaftspläne von US-Präsident Donald Trump haben am Freitag die Aktienbörsen in Asien belastet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans tendierte 0,5 Prozent tiefer. Der Tokioter Leitindex Nikkei ging mit einem Minus von 1,2 Prozent auf 19.470 Punkten aus dem Handel.

Der Streit zwischen Donald Trump und hochrangigen Managern machte die Anleger in Europa nervös. Die Aussicht auf eine längerfristig lockere Geldpolitik der großen Notenbanken verhinderte allerdings größere Kursverluste. Der Dax und der Euro Stoxx 50 verloren jeweils etwa ein halbes Prozent auf 12.203,46 und 3461,97 Punkte.

17.08.2017
Trumps Zoff mit Wirtschaftsbossen belastet Wall Street

Die zunehmenden Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump und der heimischen Wirtschaft haben die Stimmung an der Wall Street gedämpft. Auslöser war die Auflösung von zwei Beratergremien mit Konzernchefs durch Trump. In New York ging der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent höher bei rund 22.025 Punkten aus dem Handel.

Die abnehmenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea haben am Donnerstag mehrheitlich für Kursgewinne an den Aktienmärkten in Asien gesorgt. Der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans notierte 0,4 Prozent im Plus. Dagegen gab der Nikkei-Index 0,14 Prozent auf 19.702 Punkte nach.

In Frankfurt schloss der Dax 0,7 Prozent im Plus auf knapp 12.264 Punkten. Bei den Einzelwerten richteten sich die Blicke der Anleger auf Lufthansa. Die Pläne zur Übernahme von Teilen des insolventen Rivalen Air Berlin stoßen bei Wettbewerbsexperten auf Kritik.

16.08.2017
Entspannung in der Nordkorea-Krise stützt Börsen

An der Wall Street hat die Furcht vor einem bewaffneten Konflikt zwischen den USA und Nordkorea weiter nachgelassen. Von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gingen zuletzt Entspannungssignale aus. Dies stützte am Dienstag die Kurse der wichtigen US-Börsenbarometer. Ausgebremst wurden die Barometer von der Aufwertung der US-Währung. Der Dow-Jones-Index ging unverändert bei 21.998 Punkten aus dem Handel. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 6333 Punkte.

Die Aktienmärkte in Asien haben sich am Mittwoch wenig verändert gezeigt. Nach der Entspannung in der Nordkorea-Krise warteten viele Anleger auf neue Impulse. In Tokio ging der Nikkei-Index 0,1 Prozent tiefer mit 19.729 Punkten aus dem Handel. Der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans notierte dagegen 0,3 Prozent im Plus.

Der Dax und der Euro Stoxx 50 legten leicht auf 12.177 beziehungsweise 3462 Punkte zu. Wegen des Feiertags in einigen europäischen Staaten und Regionen blieben die Umsätze aber dünn.

14.08.2017
Risikofreude an der Börse kehrt zurück

Die Nordkorea-Krise hat auch zum Wochenschluss die Stimmung an der Wall Street gedrückt. US-Präsident Donald Trump erneuerte seine Drohungen gegen Nordkorea und brachte auch eine militärische Lösung ins Spiel. Die unerwartet niedrige Inflation in den USA verhinderte allerdings einen weiteren Tag mit Verlusten. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent höher auf 21.858 Punkten.

Die asiatischen Aktienmärkte haben uneinheitlich tendiert. Nach drei Handelstagen mit Verlusten stiegen die Anleger wieder ein. In Tokio schloss der Nikkei-Index zum Wochenauftakt knapp ein Prozent tiefer bei 19.537 Punkten. Der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans lag 0,79 Prozent im Plus.

Die Sorge vor wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea lässt Anleger nicht los. Investoren flüchteten in "sichere Häfen" wie Bundesanleihen und Gold. Vergangene Woche war der Dax deswegen bereits stark unter Druck geraten und erstmals seit vier Monaten unter die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten gerutscht. Am Freitag schloss er unverändert bei 12.014,06 Zählern und konnte zur Eröffnung 0,7 Prozent zulegen.

11.08.2017
Nordkorea-Konflikt sorgt für Verluste

Das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea hat Anleger am Donnerstag erneut in Unruhe versetzt. Sie flohen aus Aktien und nahmen Kurs auf "sichere Häfen" wie Gold. Der Preis für das Edelmetall stieg zeitweise auf ein Zwei-Monats-Hoch. Der Dow-Jones-Index schloss 0,9 Prozent tiefer auf 21.844 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 2,1 Prozent auf 6216 Punkte.

Angesichts der weiter wachsenden Spannungen zwischen Nordkorea und den USA haben die Aktienmärkte in Asien am Freitag Verluste verzeichnet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans rutschte 1,6 Prozent ab. Anleger flüchteten sich in als weniger riskant geltende Anlagen wie den Schweizer Franken oder US-Staatsanleihen. Die japanischen Börsen blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Die Nordkorea-Krise zerrte auch an den Nerven der europäischen Anleger. In Frankfurt verloren Dax und Euro Stoxx 50 jeweils gut ein Prozent auf 12.014,30 und 3428,99 Punkte.

10.08.2017
Nordkorea-Spannungen verstören Investoren

Anleger haben aus Furcht vor einem bewaffneten Konflikt zwischen den USA und Nordkorea ihr Geld in Sicherheit gebracht. Die Kurse an den US-Börsen gaben am Mittwoch nach, nachdem US-Präsident Donald Trump Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit "Feuer und Zorn" gedroht hatte. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un konterte mit dem Verweis auf einen möglichen Präventivschlag auf den US-Militärstützpunkt der Pazifikinsel Guam. Der Goldpreis stieg und auch der Schweizer Franken notierte fester. Der Dow-Jones-Index mit den Standardwerten schloss 0,2 Prozent tiefer bei 22.049 Punkten.

Das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea hat auch die asiatischen Anleger in Schach gehalten. An der Tokioter Börse bewegten sich die Kurse kaum, der Nikkei-Index schloss mit 19.729 Zählern nahezu unverändert. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans rutschte um 0,7 Prozent ab.

In Europa verloren Dax und Euro Stoxx 50 jeweils mehr als ein Prozent auf 12.154,00 beziehungsweise 3467,48 Punkte.

09.08.2017
Trumps Drohung an Nordkorea beendet Gewinnserie an Börsen

US-Präsident Donald Trump hat mit seiner Drohung an Nordkorea die Rekordjagd an den US-Börsen vorerst beendet. Die Kurse drehten am späten Nachmittag ins Minus. Trump sagte, er werde mit "Feuer und Zorn" reagieren, wenn Nordkorea eine Gefahr für die USA darstelle. Zuvor hatten gute Geschäftszahlen vieler Unternehmen für gute Stimmung an der Börse gesorgt. Der Dow Jones schloss 0,15 Prozent tiefer bei 22.085 Punkten, damit endete die längste Gewinnserie seit Februar. Der Index der Technologie-Börse Nasdaq gab ebenfalls 0,2 Prozent nach auf 6370 Stellen.

Die wachsenden Spannungen im Nordkorea-Konflikt haben am Mittwoch die asiatischen Aktienmärkte belastet. In Tokio verlor der Nikkei 1,3 Prozent auf 19.738 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans rutschte 0,5 Prozent ab.

In der Hoffnung auf ein anhaltendes Wachstum der Weltwirtschaft sind am Dienstag einige Anleger in die europäischen Börsen zurückgekehrt. Der Dax und der Euro Stoxx 50 legten jeweils 0,3 Prozent auf 12.292,05 und 3514,81 Punkte zu.

08.08.2017
Dow schafft den neunten Tag in Folge Kursplus

Die US-Börsen sind mit Kursgewinnen in die Woche gestartet. Der Dow-Jones-Index schloss den neunten Tag in Folge mit einem Plus. Die Wall Street profitierte weiter von den starken Arbeitsmarktdaten, die am Freitag vorgelegt wurden. Für gute Stimmung haben auch die jüngsten Geschäftszahlen gesorgt. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent fester bei 22.118 Punkten und damit auf einem Rekordhoch. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,5 Prozent zu auf 6383 Punkte. Vor allem die Aktien von Technologiefirmen wie Apple oder Facebook notierten höher und trieben damit den Index an.

Die Börsen in Asien haben am Dienstag nach enttäuschenden Konjunkturdaten aus China unterschiedlich tendiert. Der japanische Leitindex Nikkei verlor 0,3 Prozent auf 19.996 Punkte. Der chinesische Markt in Shanghai notierte kaum verändert. Analysten stellten fest, dass die Daten aus China zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Gleichzeitig hielten einige die Schwäche aber für übertrieben.

In Europa machte sich an den Börsen das Sommerloch bemerkbar. Der Dax fiel um 0,3 Prozent auf 12.257 Punkte, der Euro Stoxx 50 schloss kaum verändert.

07.08.2017
Starke Job-Daten bescheren Dow Jones neuen Rekord

Starke Arbeitsmarktdaten aus den USA haben der Wall Street am Freitag zu Gewinnen verholfen. Politische Themen rückten angesichts der Jobdaten sowie einer bislang starken Geschäftsberichtssaison in den USA in den Hintergrund. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent höher auf 22.092 Punkten. Für das Marktbarometer war es der achte Schlussrekord in Folge. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 6351 Punkte.

Die Tokioter Börse ist mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Die starken Arbeitsmarktdaten aus den USA vom Freitag ermutigten dabei die Anleger. Zudem hat Toyota Ende der vergangenen Woche seine Jahresprognose angehoben. Der Leitindex Nikkei stieg am Montag um 0,52 Prozent auf 20.055 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans lag 0,5 Prozent im Plus.

Der anhaltende Boom am US-Arbeitsmarkt beflügelte auch die europäischen Börsen. Der überraschend starke Stellenaufbau nährte Spekulationen auf weitere Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed und drückte den Euro. Der Dax und der Euro Stoxx 50 schüttelten ihre Lethargie der vergangenen Tage ab und gewannen je 1,2 Prozent auf 12.297 Punkte und 3507 Punkte.

04.08.2017
Dow Jones hält sich über 22.000 Punkten

Die US-Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Unterstützung kam von ermutigenden Firmenbilanzen. Bei den Hochtechnologiewerten nahmen die Anleger dagegen Gewinne mit. Mit einem Kursplus von 6,5 Prozent gehörten die Titel von Tesla zu den Favoriten der Wall Street. Da immer mehr Investoren daran zweifeln, dass die US-Notenbank die geldpolitischen Zügel rasch strafft, stand der Dollar weiter unter Druck. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stieg um 0,04 Prozent auf einen Schlussrekord von 22.026 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 6340 Punkte.

In Asien wagten sich viele Investoren vor den am Nachmittag erwarteten Daten zum US-Arbeitsmarkt nicht aus der Deckung. Der MSCI-Index für die Region Asien/Pazifik ohne Japan legte 0,3 Prozent zu. Dagegen belastete die anhaltende Yen-Stärke die Börsen in Tokio. Der Nikkei-Index ging mit einem Minus von 0,4 Prozent 19.952 Punkten aus dem Handel.

Durchwachsene Geschäftszahlen europäischer Firmen und die Euro-Stärke machten der Aktienbörse in Frankfurt erneut zu schaffen. Der Dax büßte 0,2 Prozent auf 12.154 Punkte ein. Der Euro Stoxx 50 hielt sich knapp im Plus bei 3467 Zählern.

vorherige Seite nächste Seite

Newsletter

Die wichtigsten Entwicklungen an Börsen & Märkten:



Hypo Anlegermagazin Am Puls