Hypo Börsenblick

24.01.2017
Trump verstimmt Anleger mit ersten Amtshandlungen

Mit seinen ersten Amtshandlungen hat der neue US-Präsident Donald Trump am Montag bei den Investoren für Zurückhaltung gesorgt. Mit einem Paket von Maßnahmen will Trump die Industrieproduktion in den USA ankurbeln. Per Erlass ordnete er den Austritt aus dem gerade erst verhandelten Freihandelsabkommen mit einigen Pazifik-Staaten (TPP) an. Zudem will er die Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens in Angriff nehmen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent tiefer. Bei den Einzelwerten gaben die Titel von McDonald's rund ein Prozent nach. Die weltgrößte Schnellimbisskette machte im vierten Quartal erneut weniger Umsatz.

Die Vorgehensweise von Trump hat auch an den Börsen in Asien für Verunsicherung gesorgt. In Tokio fiel der Nikkei 225 um 0,6 Prozent auf 18.788 Punkte, obwohl einer Umfrage zufolge Japans Industrie so stark zulegen konnte wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Zu den Verlierern gehörten insbesondere Autowerte wie Toyota, die fast 1,7 Prozent nachgaben. Der starke Yen belastete vor allem exportlastige Unternehmen.

Das Oberste Gericht Großbritanniens entscheidet heute über ein Mitspracherecht des Parlaments beim Brexit. Die Richter werden darüber entscheiden, ob die Regierung den Beginn der EU-Austrittsgespräche über den Kopf der Parlamentarier hinweg einleiten kann. In Frankfurt schloss der Dax 0,7 Prozent tiefer bei 11.545 Punkten. Als erster Dax-Konzern hat SAP seine Bilanz des vergangenen Vierteljahrs vorgelegt. Der Softwarekonzern baute seinen Gewinn auf 2,37 Milliarden Euro aus, blieb damit aber leicht hinter den Erwartungen von Analysten zurück.

23.01.2017
Anleger reagieren verhalten auf Amtseinführung Trumps

Die US-Börsen haben am Freitag verhalten auf den Amtsantritt von Donald Trump als Präsident reagiert. Unmittelbar nach der Rede des Republikaners gaben die Indizes einen Teil ihrer moderaten Gewinne ab. Der Dow-Jones-Index schloss 0,5 Prozent höher bei 19.827 Punkten. Die Titel des Konsumgüterriesen Procter & Gamble legten mehr als drei Prozent zu. Der Pampers-Hersteller übertraf mit Umsatz und Gewinn die Analystenschätzungen.

Auch in Asien hält die Unsicherheit an den Finanzmärkten weiter an. An der Börse in Tokio schloss der Nikkei 225 1,3 Prozent im Minus bei 18.891 Punkten. In Tokio standen Aktien exportabhängiger Unternehmen unter Druck, denen ein festerer Yen im Auslandsgeschäft besonders stark zu schaffen macht.

Am Freitag schloss der Dax 0,3 Prozent im Plus bei 11.630 Punkten. Die neue Woche steht im Zeichen der Stimmungsindikatoren. Am Montag wird das Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone veröffentlicht. Am Tag darauf folgen die deutschen und europäischen Einkaufsmanager-Indizes. Zur Wochenmitte steht der Ifo-Index auf dem Terminplan, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt. Den Abschluss bildet der GfK-Konsumklimaindex am Donnerstag. Der DAX büßte zur Eröffnung 0,7 Prozent auf 11.546 Punkte ein.

20.01.2017
Anleger vor Trump-Antrittsrede nervös

Die Investoren an den US-Börsen haben sich auch einen Tag vor der Amtsübernahme des künftigen Präsidenten Donald Trump zurückgehalten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer. Bei den Einzelwerten stachen Netflix-Aktien mit einem Kursplus von rund vier Prozent heraus. Dank zugkräftiger Eigenproduktionen steigerte die Online-Videothek Kundenzahl und Umsatz im vergangenen Quartal deutlich.

Auch in Asien war unter den Anlegern Zurückhaltung angesagt. Chinesische Konjunkturdaten fanden wegen Trump nur wenig Beachtung. Die Wirtschaft der Volksrepublik wuchs im vierten Quartal nach offiziellen Angaben mit 6,8 Prozent etwas stärker als erwartet. In Tokio stieg der Nikkei 225 um 0,3 Prozent.

Der Dax ging gestern unverändert mit 11.596 Punkten aus dem Handel. Wenige Stunden vor der Amtseinführung von Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA steigt die Nervosität an den Aktienmärkten. Der Dax fiel zur Eröffnung um 0,2 Prozent auf 11.570 Punkte. Der Immobilienunternehmer wird vor dem Kapitol in Washington seine erste Rede als US-Präsident halten und Anleger warten gespannt darauf, ob er Details zu seinen im Wahlkampf angekündigten Plänen für Steuersenkungen, Deregulierung, Handelsbeschränkungen und Infrastrukturprogrammen nennen wird.

19.01.2017
Yellen will Zinsen bis Ende des Jahrzehnts schrittweise erhöhen

Die US-Börsen haben sich am Mittwoch kaum bewegt. Die Investoren hielten sich vor der Amtseinführung des künftigen Präsidenten Donald Trump am Freitag zurück. Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent tiefer. Nach behutsamen Leitzinserhöhungen in den vergangenen Jahren möchte die US-Notenbankchefin Yellen bis Ende des Jahrzehnts die Zinsen schrittweise anheben.

Die Aktienmärkte in Asien haben keine gemeinsame Richtung gefunden. Der Nikkei 225 schloss 0,9 Prozent höher bei 19.072 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab dagegen 0,3 Prozent nach. Bei den stark von Ausfuhren abhängigen Unternehmen in Japan griffen die Investoren zu, da sich die Yen-Schwäche günstig auf die Exporte auswirkt.

Vor der Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi werden sich die Anleger in Europa voraussichtlich zurückhalten. Es wird am Markt erwartet, dass Notenbank-Chef Mario Draghi und seine Ratskollegen den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent belassen und auch an den Anleihenkäufen nichts verändern werden. Gestern hat der Dax bei geringen Umsätzen 0,5 Prozent zugelegt. Zur Eröffnung ist er ca. 0,21 Prozent gestiegen.

18.01.2017
Dax startet im Plus - Anleger dürften vorsichtig bleiben

Kursverluste bei Pharma-Aktien haben die US-Börsen gestern belastet. Der künftige US-Präsident Donald Trump hat seine Pläne bekräftigt, bei Medikamenten auf Preissenkungen zu drängen. Auch mit Bankaktien ging es bergab. Anleger realisierten nach der jüngsten Kursrally Gewinnmitnahmen. Belastet wurden die amerikanischen Börsen zudem von der Furcht vor einem harten Brexit. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer bei 19.826 Punkten.

An den Aktienmärkten in Asien ist die Zuversicht zurückgekehrt. Nach anfänglichen Verlusten erholte sich der Nikkei 225 und ging mit einem Plus von 0,4 Prozent aus dem Handel. Vor allem der schwächere Yen stimmte die Investoren wieder optimistischer. Die Anleger hielten sich vor der Amtseinführung von Donald Trump zurück und warten nun auf Details zur künftigen US-Politik.

Auch zur Wochenmitte dürfte die Unsicherheit über die Strategie des künftigen Präsidenten Donald Trump die Anleger in Schach halten. Am Dienstag hat der Dax dank der positiv aufgenommenen Brexit-Rede der britischen Premierministerin seine anfänglichen Verluste wettgemacht und fast unverändert bei 11.540,00 Punkten geschlossen. Nach den Verlusten der vergangenen Tage ist der deutsche Aktienmarkt heute mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Der Dax stieg um 0,5 Prozent auf 11.591 Punkte. Auf der Unternehmensseite rückt erneut die Deutsche Bank ins Rampenlicht. Deutschlands größtes Geldhaus hatte am Dienstagabend den Vergleich mit den US-Behörden über unsaubere Geschäfte auf dem amerikanischen Immobilienmarkt unter Dach und Fach gebracht. Insgesamt wird das die Bank 7,2 Milliarden Dollar kosten.

17.01.2017
Trump schürt Angst an den Börsen

Die amerikanischen Märkte blieben am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Der Internationale Währungsfonds sieht trotz großer Unsicherheiten über die Politik des künftigen US-Präsidenten gute Chancen für eine anziehende Weltwirtschaft.

Vor der Grundsatzrede der britischen Premierministerin zum Brexit haben sich Investoren an den Börsen in Asien verunsichert gezeigt. Die Möglichkeit, dass Großbritannien bei einem Austritt aus der Europäischen Union auf den Zugang zum EU-Binnenmarkt verzichten könnte, drückte auf die Stimmung. Der Nikkei 225 verlor 1,5 Prozent auf 18.813 Punkte und markierte damit den niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat.

Die Angst vor einem Handelskrieg unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump hat am Montag die europäischen Börsen belastet. Der Dax verlor 0,6 Prozent auf 11.554,71 Punkte. Der künftige US-Präsident hat mit der Androhung von Handelshemmnissen und Kritik an EU und NATO Irritationen in Europa ausgelöst. Trump drohte BMW Strafzölle an, wenn der Autobauer in Mexiko eine Fabrik baue und die Autos dann in die USA verkaufen wolle. Das Unternehmen möchte an ihren Mexiko-Plänen festhalten. Der DAX hat zur Eröffnung ca. 0,29 Prozent nachgegeben.

16.01.2017
US-Börsen nach Kursrally ausgebremst

Der Dow-Jones-Index hat zum Wochenschluss mit einem minimalen Abschlag von 0,03 Prozent bei 19.885 Punkten geschlossen. Die Umsätze waren gering, da die Kurse seit der Wahl von Donald Trump stark gestiegen sind und sich erst noch zeigen muss, welche von Trumps Ankündigungen auch tatsächlich umgesetzt werden. Der künftige US-Präsident möchte mit umfassenden staatlichen Ausgaben in Infrastrukturprojekte und der Rücknahme von Regulierungen etwa in der Finanzbranche das US-Wachstum stark anschieben.

Die Aktienmärkte in Asien sind mit Verlusten in die Woche gestartet. Der Nikkei 225 schloss ein Prozent tiefer bei 19.095 Punkten. Zu den größten Verlierern gehörten Stahlwerte, die zuletzt noch von der Hoffnung auf Infrastrukturprojekte in den USA profitiert hatten. Neben Trumps Vereidigung am Freitag warten die Investoren mit Spannung auf mehrere weitere Termine in dieser Woche.

In Frankfurt war der Dax am Freitag 0,94 Prozent auf 11.629 Punkte geklettert. Die Aktien der deutschen Autobauer haben am Montag Abschläge verzeichnet, da Donald Trump den deutschen Autobauern erneut mit hohen Einfuhrzöllen gedroht hat. Zur Eröffnung hat der DAX ca. 0,79 Prozent nachgegeben.

13.01.2017
Wall Street von Trump enttäuscht

Enttäuschung über den Auftritt des künftigen US-Präsidenten Donald Trump belastete am Donnerstag die Wall Street. Trump hat auf seiner Pressekonferenz nicht erläutert, wie er den versprochenen Wirtschaftsboom erreichen will. Weder zu Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen noch zum Thema Deregulierung hat er Details genannt. Der Dow-Jones-Index ging 0,3 Prozent tiefer aus dem Handel.

Die Verunsicherung über den künftigen Wirtschaftskurs der USA hat die Börsen in Asien belastet. Gegen den Trend fester notierte allerdings die Börse in Tokio. Der Nikkei 225 stieg 0,8 Prozent auf 19.287 Punkte. Anleger sind optimistisch, dass die japanischen Konzerne in Kürze positive Geschäftszahlen vorlegen dürften.

In Frankfurt haben Zweifel an einem baldigen US-Wirtschaftsboom den Dax 1,1 Prozent ins Minus gedrückt. Der DAX konnte zur Eröffnung ca. 0,5 Prozent zulegen. Im Sog des VW-Dieselskandals gerät Fiat Chrysler auch in Europa unter Druck. Dem italienisch-amerikanischen Konzern wird vorgehalten, in Dieselmotoren eine illegale Software einzusetzen, die eine Überschreitung des erlaubten Schadstoffausstoßes ermögliche. Das Management weist den Vorwurf eines Fehlverhaltens entschieden zurück. Nachdem die Aktie gestern um bis zu 16 Prozent nachgegeben hat, konnte sie heute rund 6 Prozent zulegen.

12.01.2017
Wall Street erholt sich im späten Handel von Trump-Dämpfer

Die Wall Street hat am Mittwoch verschreckt auf den Auftritt des künftigen US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Im späten Handel erholten sich die US-Börsen aber wieder und schlossen etwas fester. Am Markt herrschte generell eine unruhige Stimmung. Der Dow-Jones-Index ging 0,5 Prozent fester aus dem Handel und näherte sich damit wieder der psychologisch wichtigen 20.000er-Marke.

Der Aktienhandel in Asien stand ganz im Zeichen des künftigen US-Präsidenten. Bei Trumps erster Pressekonferenz vermissten Anleger konkrete Hinweise auf die erwarteten Konjunkturprogramme. Trumps Äußerungen haben eine ganze Liste offener Fragen zurückgelassen. Der Dollar ging auf Talfahrt, der Anstieg des Yen belastete auf der Börse in Tokio. Der Leitindex Nikkei 225 schloss 1,2 Prozent schwächer.

Auch in Europa dürfte die Enttäuschung über Trumps Aussagen die Kurse belasten. Der DAX notierte zur Eröffnung leicht tiefer. Börsianer bemängelten vor allem, dass Trump seine Pläne für die künftige Wirtschafts- und Steuerpolitik weiter vage ließ. Höhere Zuckerpreise haben Europas größten Zuckerproduzenten Südzucker zuversichtlicher gestimmt. Die Aktie stieg vorbörslich um zwei Prozent an. Auch Volkswagen-Aktien setzen den Aufwärtstrend fort. Der Autobauer hat sich mit der US-Justiz im Dieselskandal auf eine Zahlung von rund vier Milliarden Euro verständigt. Die amerikanischen Behörden richten vorerst keine Beschuldigungen gegen den Konzernvorstand.

11.01.2017
Dax vor Trump-Pressekonferenz in enger Spanne erwartet

An der Wall Street hat am Dienstag Zurückhaltung im Handel geherrscht. Der Nasdaq-Index kletterte vorübergehend dennoch auf ein neues Rekordhoch. Mit Spannung warten Anleger auf die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump seit dem Wahlsieg im November. Mit der Ankündigung eines Konjunkturprogramms hat Trump maßgeblich zur jüngsten Rally an den US-Aktienmärkten beigetragen. Nun wollen Investoren Details zu den Plänen hören. Im Fokus bei den Einzelwerten standen General Motors. Der Autobauer hatte eine deutlich höhere Gewinnprognose für 2017 vorgelegt, was den Aktienkurs zeitweise um fast sechs Prozent nach oben trieb.

Die Aktienmärkte in Asien haben überwiegend zugelegt. Der Nikkei 225 stieg um 0,3 Prozent auf 19.358 Punkte. Mit Spannung wird erwartet, ob Donald Trump eine harte Haltung zu Handelsabkommen und den Beziehungen zu China an den Tag legen wird. Toshiba-Aktien stiegen um 6,5 Prozent. Berichten zufolge bat der angeschlagene japanische Industriekonzern seine Geldgeber, Darlehen nicht vorzeitig zu kündigen.

Am Dienstag hatte der Dax mit 11.583,30 Punkten leicht im Plus geschlossen. Zur Eröffnung startete der DAX nahezu unverändert. Anleger warten auch in Europa gespannt auf die Pressekonferenz Trumps, was für Zurückhaltung sorgen dürfte. VW steuert im Dieselskandal auf einen Vergleich mit den US-Justizbehörden zu, was die Aktien stiegen ließ. Nichts desto trotz wird VW weitere milliardenschwere Strafen schultern müssen.

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