Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

04.12.2017
Trumps Russland-Affäre drückt US-Börsen ins Minus

Drohender neuer Ärger für US-Präsident Donald Trump in der Russland-Affäre hat die US-Anleger vor dem Wochenende verschreckt. Die Aussicht auf eine Einigung im Senat auf eine Steuersenkung verhinderte aber stärkere Einbußen. Der Dow-Jones-Index ging 0,2 Prozent niedriger aus dem Handel bei 24.231 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor ebenfalls 0,2 Prozent auf rund 2642 Zähler. Ausgelöst wurden die Kursverluste durch einen Bericht des Senders ABC News, wonach Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn aussagen wolle, Trump habe ihn angewiesen, mit Russland in Kontakt zu treten. 

Anleger in Japan haben zu Wochenstart die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen genutzt. Der Tokioter Leitindex Nikkei verlor ein halbes Prozent auf 22.707 Punkte. Der Nikkei hatte Ende November mit rund 23.300 Punkten den höchsten Stand seit 1992 erklommen. Aktien von Rüstungskonzernen notierten fester, nachdem Südkorea und die USA ihre bislang größten gemeinsamen Luftmanöver begonnen haben.

Auch in Europa verdarb die Russland-Affäre den Anlegern die Laune. Die Börsen in den USA und Europa rauschten in die Tiefe, der Dollar bröckelte ab und der Euro legte deutlich zu. Der Dax ging mit einem Abschlag von 1,2 Prozent auf 12.861,49 Punkte ins Wochenende, der EuroStoxx gab 1,2 Prozent auf 3527,45 Zähler nach.

01.12.2017
Steuerreform-Euphorie beflügelt US-Börsen

Gestiegene Erfolgsaussichten für die Steuerreformpläne von US-Präsident Donald Trump haben Euphorie an der Wall Street ausgelöst. Der Dow-Jones-Index stieg erstmals über die Marke von 24.000 Punkten. Der Markt preist allmählich eine höhere Wahrscheinlichkeit ein, dass die Steuerreform kommen wird, sagten Analysten. Der Dow-Jones-Index ging 1,4 Prozent höher aus dem Handel auf 24.272 Punkten. Auf der Gewinnerseite standen Energietitel, die im Schnitt 1,3 Prozent zulegten. Sie profitierten von der Entscheidung der Opec, die Ölpreise mit einer Verlängerung der Förderbremse bis Ende 2018 zu stützen.

Die asiatischen Börsen haben zum Wochenschluss keine einheitliche Richtung eingeschlagen. Auf die Stimmung drückte die verschobene Senatsabstimmung über die US-Steuerreform. Sie hievten den japanischen Nikkei Index 0,4 Prozent ins Plus auf 22.819 Punkte. Damit stieg er den dritten Tag in Folge. Die Sorge über ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum lastete in China auf den Kursen.

Aus Furcht vor einem nachlassenden Exportgeschäft haben sich einige Anleger am Donnerstag aus den europäischen Aktienmärkten zurückgezogen. Genährt wurden diese Spekulationen vom anziehenden Euro. Er verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 1,1908 Dollar und machte damit Waren heimischer Firmen auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. Dax und EuroStoxx50 verloren im Gegenzug jeweils etwa 0,3 Prozent auf 13.023,98 und 3577,09 Punkte.

30.11.2017
Verluste von Technologieaktien bremsen Börsen

An der Wall Street haben die Anleger ihre Rekordjagd am Mittwoch mit angezogener Handbremse fortgesetzt. Viele Marktteilnehmer trennten sich von Technologieaktien und investierten in Finanzwerte. Auftrieb erhielten die Finanztitel von Spekulationen auf Zinserhöhungen und eine Deregulierung der Branche. Der Dow-Jones-Index ging 0,4 Prozent höher aus dem Handel mit knapp 23.941 Punkten. Der Nasdaq verlor 1,3 Prozent auf 6824 Stellen.

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag keine einheitliche Richtung gefunden. Kursverluste bei Technologieaktien bremsten, während Finanztitel gesucht waren. Der Nikkei-Index stieg um 0,6 Prozent auf 22.724 Punkte.

In der Hoffnung auf zusätzlichen Wachstumsschub in den USA haben sich einige Anleger in Europa am Mittwoch mit Aktien eingedeckt. Ein Kursrutsch der Technologiewerte verdarb ihnen am Nachmittag allerdings die Laune. In Frankfurt schloss der Dax kaum verändert bei knapp 13.062 Punkten.

29.11.2017
Dax beginnt ungeachtet der Krise um Nordkorea höher

Der designierte US-Notenbankchef Jerome Powell präsentierte sich am Dienstag als Verfechter schrittweiser Zinserhöhungen und signalisierte eine baldige Straffung, wodurch die Rekordjagd an der Wall Street befeuert wurde. Hinzu kamen starke Daten zum Verbrauchervertrauen. Für gute Stimmung sorgte weiters ein Etappensieg von US-Präsident Donald Trump im Ringen um die angekündigte Steuerreform. Der Dow-Jones-Index ging 1,1 Prozent höher aus dem Handel auf knapp 23.837 Punkten.

Unbeeindruckt vom jüngsten Raketentest Nordkoreas hat die Börse in Tokio höher geschlossen. Der Nikkei-Index legte 0,5 Prozent auf 22.597 Zähler zu. Wie in New York waren vor allem Bankenwerte gefragt.

Schon gestern konnte der DAX im Windschatten neuer Rekorde an der Wall Street 0,5 Prozent höher schließen. Unbeeindruckt vom jüngsten Raketentest Nordkoreas  stieg er heute um 0,7 Prozent auf 13.154 Zähler. Siemens konnten 1,3 Prozent zulegen, nachdem bekannt wurde, dass der Konzern zu einem Börsengang seiner Medizintechnik-Tochter Healthineers in Frankfurt neigt. Die Entscheidung soll am Mittwoch bei einer Aufsichtsratssitzung besprochen werden.

28.11.2017
Dax-Anleger machen Kasse

Der starke Start der Einzelhändler ins Weihnachtsgeschäft und überzeugende Konjunkturdaten haben die Wall Street am Montag vorübergehend auf neue Rekordstände gehoben. Unterstützung erhielten die US-Börsenbarometer insbesondere von den Schwergewichten Amazon und Home Depot. Der Dow-Jones-Index ging 0,1 Prozent höher aus dem Handel auf knapp 23.581 Punkten. Der Nasdaq sank 0,15 Prozent auf rund 6879 Stellen.

Sorgen um eine schärfere Regulierung des Finanzmarktes in China haben Anleger in Asien am Dienstag vorsichtig gestimmt. An den Börsen in der Volksrepublik gab es Verluste. Der japanische Leitindex Nikkei ging unverändert mit 22.486 Punkten aus dem Handel.

Ein starker Euro und der Poker um die Regierungsbildung in Berlin haben zu Wochenbeginn die Anleger am europäischen Aktienmarkt verunsichert. Ausgelöst wurde der jüngste Höhenflug in der vergangenen Woche zum einen durch starke deutsche Konjunkturdaten und zum anderen durch sinkende Zinserhöhungsphantasien in den USA. Der Dax schloss 0,5 Prozent niedriger bei 13.000 Punkten, der Euro Stoxx 50 verlor ebenfalls ein halbes Prozent auf 3564 Zähler.

27.11.2017
Konjunkturoptimismus treibt Europas Börsen an - Euro bremst

Hoffnungen auf ein starkes Weihnachtsgeschäft im US-Einzelhandel haben die Wall Street am Freitag angetrieben. Der Dow-Jones-Index schloss nach verkürztem Handel 0,1 Prozent höher auf 23.557 Punkten. Der Nasdaq erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 6889 Punkte.

Die Börsen in Asien haben ihre Talfahrt am Montag fortgesetzt. Die wichtigsten Aktienindizes in China verzeichneten erneut deutliche Verluste. Das schlug auch japanischen Anlegern auf die Stimmung, der Nikkei-Index schloss 0,2 Prozent tiefer bei 22.495 Punkten.

Der Optimismus in den deutschen Chef-Etagen hat Europas Aktienanleger am Freitag aufgemuntert. Der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts stieg im November auf einen Rekordwert von 117,5 Punkten. Im Blick behielten die Börsianer allerdings den weiter starken Euro. Die Gemeinschaftswährung legte bis zu 0,8 Prozent auf 1,1941 Dollar zu. Der Dax schloss 0,4 Prozent höher auf 13.059 Punkte. Der Euro Stoxx 50 gewann zum Wochenschluss 0,3 Prozent auf 3582 Zähler.

24.11.2017
Thanksgiving und Euro bremsen Europas Börsen aus

Aufgrund des Feiertages Thanksgiving blieben die Börsen in den USA geschlossen.

In Tokio schloss der Nikkei-Index knapp im Plus bei 22.550,85 Zählern. Börsianern zufolge rechneten Anleger damit, dass die Bank von Japan zusätzliche börsennotierte Fonds kauft, um die Kurse zu stabilisieren.

Ohne die wegen Thanksgiving geschlossene Wall Street haben die europäischen Aktienmärkte am Donnerstag keinen klaren Trend gefunden. Auf die Stimmung drückte nach Ansicht von Börsianern vor allem der starke Euro. Auslöser waren Dollar-Verkäufe nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed. Anleger legten die Mitschrift der Sitzung von Ende Oktober so aus, dass 2018 vielleicht doch weniger Zinsschritte kommen könnten als gedacht. Unterstützung lieferte dagegen die Wirtschaftsentwicklung im Euro-Raum und in Deutschland. Der Dax ging mit 13.008,55 Punkten kaum verändert aus dem Handel. Der Euro Stoxx 50 legte 0,3 Prozent auf 3572,07 Zähler zu.

23.11.2017
Wall Street vor Thanksgiving-Pause wenig verändert

Am letzten vollen Handelstag vor der Thanksgiving-Pause hat die Wall Street eine Verschnaufpause eingelegt. Außerdem machten Händler leichte Gewinnmitnahmen aus. Wenig beeindruckt zeigten sich die Anleger von den Zinsprotokollen der US-Notenbank. Viele Währungshüter der Fed halten eine baldige weitere Anhebung der Leitzinsen für gerechtfertigt. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent tiefer auf 23.526 Punkten. Der Nasdaq erhöhte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 6867 Punkte.

Anzeichen einer Geldverknappung haben am Donnerstag den chinesischen Börsen zu schaffen gemacht. Die Verluste - die größten seit rund drei Monaten - gingen quer durch alle Sektoren. In Tokio blieb die Börse feiertagsbedingt geschlossen.

Die Aufwertung des Euro hat die heimischen Aktienbörsen am Mittwoch ausgebremst. Da sich Börsianern zufolge zudem viele US-Anleger wegen des anstehenden Feiertages Thanksgiving in ein verlängertes Wochenende verabschiedeten, gingen europäische Investoren auf Nummer sicher und machten Kasse. Der Dax schloss nach anfänglichen Kursgewinnen 1,2 Prozent tiefer bei 13.015,04 Punkten. Der Euro Stoxx 50 verlor 0,4 Prozent auf 3563,50 Zähler.

 

22.11.2017
Thanksgiving-Rally in New York - Anleger in Kauflaune

An der Wall Street haben Anleger am Dienstag wieder zugegriffen. Dabei spiele auch das nun näher rückende Jahresende eine Rolle. Viele Investoren wollten das Jahr mit einem Plus beenden. Zudem setzten sie auf gute Geschäfte im Einzelhandel während der Feiertage. In den USA beginnt mit Thanksgiving am Donnerstag traditionell das Weihnachtsgeschäft. Der Dow-Jones-Index schloss 0,7 Prozent höher auf 23.590 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 6862 Punkte.

Die gute Stimmung an den US-Börsen hat sich am Mittwoch auch auf Anleger in Asien übertragen. In Erwartung eines starken Weihnachtsgeschäftes im Einzelhandel und eines Anziehens der Weltwirtschaft griffen Aktienanleger zu. In Japan kletterte der Nikkei-Index um 0,5 Prozent auf 22.523 Punkte.

Europas Aktienanleger haben am Dienstag die Unsicherheit über die Regierungsbildung in Berlin beiseitegeschoben und auf einen Konjunkturaufschwung gesetzt. Der Dax zog um 0,8 Prozent auf 13.167,54 Punkte an. Der Euro Stoxx 50 legte um ein halbes Prozent zu.

21.11.2017
Ruhiger Handel vor Thanksgiving in New York

Der bevorstehende Thanksgiving-Feiertag und die auslaufende Bilanzsaison haben an den US-Börsen für einen ruhigen Handel gesorgt. Da am Donnerstag die Börsen geschlossen bleiben und es am Freitag nur einen verkürzten Handelstag gibt, fehlen viele Anleger. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent auf 23.430 Punkten.

Die Tokioter Börse hat sich freundlich gezeigt. Besonders Titel mit Verbindungen zur Rüstungsindustrie legten zu nachdem die USA Nordkorea wieder als Terror-Unterstützer einstuften. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf ein Prozent höher bei 22.488 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,6 Prozent.

Europas Aktienanleger haben mit einem Achselzucken auf das Scheitern der "Jamaika"-Sondierungen reagiert. Rasch gingen sie wieder zur Tagesordnung über, nachdem der erste Schreck über die fehlgeschlagene Regierungsbildung verwunden war. Zum Handelsschluss stand der Dax mit 13.058 Zählern 0,5 Prozent höher.

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