Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

08.06.2018
EZB-Spekulationen belasten Aktienmärkte

Während Technologietitel nach tagelanger Rally absackten, legten die Standardwerte in New York zu. Viele Investoren halten sich in Erwartung mehrerer Großereignisse zurück. Beim G7-Gipfel in Kanada droht wegen der von US-Präsident Donald Trump eingeführten Schutzzölle Streit auf offener Bühne. Zusätzlich stehen geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank  und der Bank von Japan an. Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent höher auf 25.241 Punkte. Der Nasdaq verringerte sich um 0,7 Prozent auf 7.635 Punkte.

Anleger an den asiatischen Börsen haben Vorsicht walten lassen. Der Leitindex in Tokio verlor 0,6 Prozent auf 22.694 Zähler. Auf Wochensicht legte der Nikkei-Index allerdings 2,4 Prozent zu.

Spekulationen auf ein nahendes Ende der ultra-lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank haben dem Euro einen Schub verliehen. Weil aber die Euro-Aufwertung die Wettbewerbschancen europäischer Firmen auf dem Weltmarkt schmälert, gab der Dax 0,2 Prozent auf 12.811 Punkte nach. Der Euro Stoxx 50 stagnierte bei 3.461 Zählern.

07.06.2018
Konjunkturoptimisten ziehen US-Börsen nach oben

Die Wall Street hat trotz des eskalierenden Handelsstreits zwischen den USA und der EU zugelegt. Börsianern zufolge regten die günstigen Konjunkturaussichten die Anleger zu Aktienkäufen an. In den Hintergrund trat die Ankündigung der EU-Kommission, ab Juli Strafzölle gegen die USA zu verhängen in Reaktion auf die neuen amerikanischen Abgaben auf Stahl- und Aluminiumimporte. Der Dow-Jones-Index schloss 1,4 Prozent höher auf 25.146 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7.689 Punkte.

Die guten Vorgaben von der Wall Street haben die Anleger in Asien optimistisch gestimmt. Der Nikkei-Index kletterte in der Spitze um ein Prozent auf 22.856 Punkte, den höchsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Aus dem Handel ging die Börse in Tokio 0,9 Prozent fester.

Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und der EU hält Europas Aktienmärkte weiter in Atem. Die Anleger wagten sich nur vereinzelt aus der Deckung. Die Aussicht auf ein mögliches baldiges Ende der Geldflut durch die EZB dämpfte zusätzlich die Lust auf Aktien. Der Dax ging bei 12.830 Zählern mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent aus dem Handel.

06.06.2018
Unsicherheitsfaktor Italien belastet europäische Märkte

Nach den Kursgewinnen zum Wochenanfang haben die New Yorker Aktienmärkte eine Verschnaufpause eingelegt. Der Dow Jones schloss 0,1 Prozent tiefer auf 24.799 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,4 Prozent auf 7.637 Punkte. Bei den Einzelwerten stand Twitter nach der Aufnahme in den S&P-500-Index im Fokus. Die Aktien des Kurznachrichtendienstes zogen um mehr als 5 Prozent an.

Erneute Kursrekorde der US-Technologiewerte ermunterten einige Anleger zum Einstieg in asiatische Aktienwerte. Der Nikkei-Index stieg um 0,4 Prozent auf 22.625 Punkte.

An Europas Aktienbörsen machte sich kurz vor Handelsschluss Ernüchterung breit. Anleger fürchten, dass Italien letztlich doch auf Konfrontation mit der EU gehen wird. Denn der neue italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte kündigte radikale Änderungen an und bekannte sich zur Anhebung der öffentlichen Ausgaben trotz des riesigen Schuldenberges des Landes. Am Ende reichte es für den Dax nur zu einem mageren Plus von 0,1 Prozent auf 12.787 Zähler. Der Euro Stoxx 50  rutschte 0,4 Prozent ins Minus auf 3.456 Punkte.

05.06.2018
Apple zieht Wall Street mit nach oben

Kursgewinne von Apple und anderen Technologiewerten haben die US-Börsen beflügelt. Der Börsenwert des iPhone-Herstellers bewegt sich allmählich auf die Schwelle von einer Billion Dollar zu, die noch kein Unternehmen erreicht hat. Außerdem konzentrierten sich die Anleger wieder auf die zuletzt besseren Wirtschaftsdaten. Die Handelskonflikte der USA mit anderen großen Wirtschaftsmächten traten in den Hintergrund. Der Dow-Jones-Index schloss 0,7 Prozent höher auf 24.813 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,7 Prozent auf 7.606 Punkte.

Auch in Asien waren Aktien von Tech-Firmen gefragt. Nach der Kursrally zum Wochenstart haben Anleger jedoch den Fuß wieder etwas vom Gas genommen. In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,3 Prozent fester bei 22.539 Zählern.

Die Anleger an Europas Börsen haben sich nur vereinzelt aus der Deckung gewagt. Die politische Unsicherheit in Italien bleibt ein Dauerthema. Daher könnte es dem Dax schwer fallen, sich bald wieder der psychologisch wichtigen 13.000-Punkte-Marke zu nähern. Der deutsche Leitindex ging mit einem Plus von 0,4 Prozent auf 12.770 Zählern aus dem Handel.

04.06.2018
US-Arbeitsmarktdaten schieben Wall Street an

Die US-Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für eine gute Stimmung an der Wall Street gesorgt. US-Unternehmen schufen im Mai überraschend viele Stellen. Dies werteten Investoren als Zeichen für die Stärke der weltgrößten Volkswirtschaft. Sorgen bereitet dagegen weiter der Handelsstreit zwischen den USA und wichtigen Handelspartnern wie der EU, Kanada oder Mexiko. Der Dow Jones schloss 0,9 Prozent höher auf 24.635 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 1,5 Prozent auf 7554 Punkte.

Ermutigende US-Konjunkturdaten geben den asiatischen Börsen Auftrieb. Der japanische Nikkei-Index stieg am Montag um 1,4 Prozent auf 22.475,94 Punkte.

Die Aussicht auf eine Lösung der politischen Krise in Italien hebt die Stimmung der europäischen Anleger. Nach langem Ringen steht eine Regierung von Populisten und Rechten vor der Vereidigung. Positiv reagierten Investoren am Freitag auch auf den Regierungswechsel in Spanien. Der Dax legte ein Prozent auf 12.724,27 Punkte zu, der Euro Stoxx 50 gewann 1,2 Prozent auf 3448,62 Zähler.

01.06.2018
Zollstreit belastet New Yorker Börsen - Handelskrieg droht

Der von US-Präsident Donald Trump entfachte Zollstreit hat die New Yorker Börsen am Donnerstag belastet. Die Anleger gingen in Deckung, denn die USA und die Europäische Union steuern auf einen Handelskrieg zu. US-Handelsminister Wilbur Ross kündigte an, ab Freitag würden die neuen Zölle auf Stahl- und Aluminium-Lieferungen auch für die EU gelten. Der Dow-Jones-Index schloss 1,0 Prozent tiefer auf 24.415 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 7442 Punkte.

Die asiatischen Börsen haben angesichts eines drohenden Handelskrieges am Freitag uneinheitlich geschlossen. In Tokio ging der Nikkei 0,1 Prozent tiefer mit 22.171,35 Punkten aus dem Handel.

Der eskalierende Handelsstreit mit den USA sowie die Regierungskrisen in Italien und Spanien haben Europas Anleger am Donnerstag in die Flucht geschlagen. Für Aufregung sorgte ein Kursabsturz von Deutsche Bank nach einem Tadel der amerikanischen Notenbank. Der Dax ging an Fronleichnam 1,4 Prozent tiefer bei 12.604 Punkten aus dem Handel, der Euro Stoxx 50 verlor 1,0 Prozent auf 3406 Zähler.

30.05.2018
Italien-Krise versetzt Börsen in Aufruhr - Euro auf Talfahrt

An der Wall Street hat die politische Krise in Italien den Börsianern die Stimmung verdorben. Vor allem Bankwerte gerieten am Dienstag unter Druck, da Anleger auf Nummer sicher gehen wollten. In den Strudel gerieten weltweit die Aktien von Banken und Versicherern, die in großem Umfang europäische Staatsanleihen halten. Der Dow-Jones-Index fiel um 1,6 Prozent auf 24.361 Punkte. Der Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 7397 Punkte.

Asiatische Anleger trennten sich wegen der Regierungskrise in Italien von risikoreicheren Investments und verkauften vor allem Aktien von Finanzinstituten. In Tokio fiel der Nikkei-Index um 1,5 Prozent auf 22.018 Punkte.

Aus Sorge vor einer neuen Euro-Krise haben Anleger am Dienstag europäische Wertpapiere und den Euro aus ihren Depots geworfen. Viele Analysten gehen von Neuwahlen in Italien aus, die de facto zu einem Referendum über die Zukunft des Landes in Europa werden könnten. Der Dax fiel um 1,5 Prozent auf 12.666 Punkte, der Euro Stoxx 50 verlor ebenso viel. Die Börsen in Mailand, Madrid und Lissabon gaben jeweils gut zweieinhalb Prozent nach.

29.05.2018
Unsicherheitsfaktor Italien drückt Börsen

Die ungewisse politische Zukunft Italiens bereitete Anlegern weltweit Kopfschmerzen. Darüber hinaus sorgte auch das Hick-Hack um den geplanten Gipfel zwischen den USA und Nordkorea für Unsicherheit. Der japanische Nikkei-Index verlor am Dienstag 0,6 Prozent auf 22.358 Punkte.

Die Aussicht auf Neuwahlen in Italien hat auch Anleger an den europäischen Finanzmärkten beschäftigt. Rasch war die Erleichterung über die gescheiterten Pläne einer eurokritischen Regierung in Rom neuer Besorgnis gewichen, Neuwahlen könnten de facto zu einem Referendum über Italiens Zukunft in Europa werden. Dies drückte die Börse in Mailand um 2,0 Prozent ins Minus. In Frankfurt fiel der Dax um 0,6 Prozent bei 12.863 Zählern, der Euro Stoxx 50 verlor rund 1,0 Prozent.

In London und New York blieben die Börsen am Montag wegen eines Feiertages geschlossen.

28.05.2018
Zurückhaltung an der Wall Street - Ölpreis-Rutsch belastet

Sinkende Ölpreise und enttäuschende Konjunkturdaten haben für Druck auf die US-Aktienmärkte gesorgt. Außerdem hielten sich die Anleger zurück wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie den unklaren Aussichten für ein Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent tiefer auf 24.753 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich dagegen um 0,1 Prozent  auf 7.433 Punkte. Am Montag bleibt die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen.

Anleger in Japan haben sich kaum aus der Deckung gewagt. Der Nikkei-Index schloss den Handel 0,1 Prozent fester bei 22.481 Punkten.

Politische Krisen in Italien und Spanien haben Europas Anleger beschäftigt. Die Börsen in Mailand und Madrid gingen auf Talfahrt, während an den meisten anderen Handelsplätzen Schnäppchenjäger die Kurse stützten. Der Dax kletterte 0,7 Prozent auf 12.938 Punkte.

25.05.2018
Trumps Absage von Nordkorea-Gipfel drückt Börsen

Die Absage des geplanten Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un hat am Donnerstag die Wall Street belastet. Hinzu kam Trumps Drohung mit höheren Einfuhrzöllen auf Autoimporte. Anleger fürchten, dass die USA damit neues Öl ins Feuer der Handelsstreitigkeiten mit wichtigen Wirtschaftsmächten wie China und der EU gießen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer auf 24.811 Punkten.

Nach der Absage des Gipfels Nordkorea-Gipfels durch US-Präsident Donald Trump haben die Anleger in Asien Vorsicht walten lassen. Der Nikkei-Index in Japan schloss mit 22.450 Zählern am Freitag kaum verändert.

Neben der Korea-Krise bereitete die künftige italienische Regierung den Anlegern in Europa Sorgen. Für reichlich Gesprächsstoff in den Handelssälen sorgte auch die Hauptversammlung der Deutschen Bank. Deren neuer Chef Christian Sewing will den Rotstift ansetzen und weltweit Tausende von Jobs streichen. Der Dax fiel um 0,9 Prozent auf 12.855 Punkte, der Euro Stoxx 50 verlor 0,6 Prozent.

Rechtshinweis

Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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