Börsen & Märkte

Hypo Börsenblick

07.03.2018
Europas Aktienanleger bleiben nervös

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Börsianer sprachen von einem uneinheitlichen Handelsgeschehen. Gestützt wurde die Wall Street  von Hoffnungen auf eine Entspannung im Korea-Konflikt. Auslöser war die Ankündigung eines Gipfeltreffens zwischen Nord- und Südkorea Ende April. Der Dow-Jones-Index notierte kaum verändert auf 24.884 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 7372 Punkte.

Der Rücktritt des obersten Wirtschaftsberaters von Donald Trump machte Asien-Anleger nervös. Insidern der US-Regierung zufolge gab Gary Cohn unter anderem wegen seines verlorenen Kampfs gegen die Schutzzoll-Pläne Trumps sein Amt auf. Der japanische Nikkei-Index fiel am Mittwoch um 0,8 Prozent auf 21.252,72 Punkte.

Europas Aktienanleger haben angesichts des Widerstands in den USA gegen die von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle am Dienstag zwar wieder etwas Mut gefasst. Allerdings blieb die Nervosität hoch, so dass die Börsen ihre Tageshöchststände nicht halten konnten. Der Dax ging mit einem minimalen Plus von 0,2 Prozent auf 12.113 Punkten aus dem Handel. Auch der Euro Stoxx 50 schloss letztlich kaum verändert bei 3357 Zählern.

06.03.2018
Börsen auf Erholungskurs - Anstieg der Ölpreise stützt

Die US-Börsen haben sich am Montag nach einem schwachen Auftakt ins Plus vorgearbeitet. Unterstützung bekam die Wall Street vom Ölmarkt. Dort zogen die Preise für Brent-Öl aus der Nordsee um rund zwei Prozent an. Der Dow Jones schloss 1,4 Prozent höher auf 24.874 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 1,0 Prozent auf 7330 Punkte.

Anleger in Asien haben die Sorgen wegen eines weltweiten Handelskriegs am Dienstag hinten angestellt und sich wieder mit Aktien eingedeckt. Der Nikkei-Index schloss 1,8 Prozent höher bei 21.417 Punkten. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ohne Japan gewann 1,6 Prozent.

An Europas Börsen haben zum Wochenbeginn Schnäppchenjäger für eine leichte Kurserholung gesorgt. Die Erleichterung über das "Ja" der SPD-Mitglieder zu einer großen Koalition beflügelte den Dax. Demgegenüber standen aber die Angst vor einem Handelskrieg mit den USA und das unklare Wahlergebnis in Italien. Der Dax stieg um 1,5 Prozent auf 12.090 Punkte. Der Euro Stoxx 50 legte knapp ein Prozent auf 3355 Zähler zu.

05.03.2018
Anleger fürchten Handelskrieg - Dax unter 12.000 Punkten

Die US-Börsen haben nach einer turbulenten Woche am Freitag keine gemeinsame Richtung gefunden. Präsident Donald Trump spielt nach Ansicht von Marktteilnehmern mit den geplanten US-Zöllen auf Stahl- und Aluimporte mit dem Feuer. Die EU kündigte Gegenmaßnahmen an, auch China will seine Wirtschaft schützen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer auf 24.538 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 legte 0,5 Prozent auf 2691 Zähler zu.

Die Angst vor einem weltweiten Handelskrieg hat die japanische Börse am Montag ins Minus gedrückt. Der Nikkei-Index verlor 0,7 Prozent auf 21.042 Punkte.

Auch in Europa hat die Furcht vor einem weltweiten Handelskrieg die Aktienmärkte am Freitag in die Knie gezwungen. Die geplanten US-Zölle auf Stahlimporte drückten den Dax erstmals seit August 2017 unter die psychologisch wichtige 12.000er-Marke. Der deutsche Leitindex verlor 2,3 Prozent auf 11.913 Zähler. Der Euro Stoxx 50 büßte am Freitag 2,2 Prozent auf 3324 Stellen ein.

02.03.2018
Trump belastet Börsen mit Ankündigung von Stahlzöllen

US-Präsident Donald Trump hat mit der Ankündigung von Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte die US-Börsen am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Seine Äußerungen schürten unter Anlegern die Angst vor weitreichenden Handelskonflikten. Zuvor hatten Spekulationen auf raschere Zinserhöhungen die Wall Street beunruhigt. Der Dow-Jones-Index  schloss 1,7 Prozent tiefer auf 24.608 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 1,3 Prozent auf 7180 Punkte.

Die Ankündigung von US-Zöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte hat am Freitag für Verluste an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt. Der Tokioter Leitindex Nikkei schloss 2,5 Prozent im Minus bei 21.181 Punkten.

Aus Furcht vor einer aggressiveren Geldpolitik der US-Notenbank zogen sich Anleger aus den europäischen Aktienmärkten zurück. Zudem verdarben ihnen eine Reihe enttäuschender Firmenbilanzen und drohende US-Strafzölle die Laune. Der Dax verlor am Donnerstag zwei Prozent auf 12.190,94 Punkte, der Euro Stoxx 50 büßte 1,3 Prozent auf 3393,95 Zähler ein.

01.03.2018
Börsen im Bann von Zinsspekulationen

Unsicherheit über das Tempo künftiger Zinserhöhungen hat am Mittwoch den Handel an der Wall Street geprägt. Für zusätzlichen Druck auf die Kurse sorgte ein Rückgang der Ölpreise, der Energieaktien mit nach unten zog. Der Dow-Jones-Index schloss 1,5 Prozent tiefer auf 25.029 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 0,8 Prozent auf 7273 Punkte.

Ein stärkerer Yen und schwache Vorgaben von der Wall Street haben den japanischen Börsen am Donnerstag zugesetzt. Der Nikkei-Index fiel um 1,6 Prozent auf 21.724 Punkte. Das ist der niedrigste Stand seit knapp zwei Wochen.

In Europa zählten die Aktien von Bayer mit einem Abschlag von rund zwei Prozent zu den Schlusslichtern im Dax. Mitten in der Monsanto-Übernahme haben die Leverkusener in ihrem Agrargeschäft Probleme. Daneben standen die Aktien der Versorger E.ON und RWE auf den Verkaufszetteln. Sie verloren 2,4 beziehungsweise 1,7 Prozent. Hier machten Anleger Kasse, nachdem beide Werte im Februar zu den Titeln mit der besten Kursentwicklung im Dax zählten. Der Dax rutschte am Mittwoch um 0,4 Prozent auf 12.435 Punkte ab, der Euro Stoxx 50 gab ein halbes Prozent nach.

28.02.2018
Powell-Anhörung schürt Zinsängste an der Wall Street

An der Wall Street haben die Anleger am Dienstag verschnupft auf die erste Anhörung des neuen Fed-Chefs Jerome Powell im Kongress reagiert. Der Notenbank-Gouverneur bekräftigte die gestiegenen Inflationsaussichten. Manche Anleger rechnen für dieses Jahr mit vier statt mit drei Zinserhöhungen. Der Dow Jones schloss 1,2 Prozent tiefer auf 25.410 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich um 1,2 Prozent auf 7330 Punkte.

Aus Furcht vor einer Abkühlung der Konjunktur haben sich Anleger am Mittwoch aus den asiatischen Aktienmärkten zurückgezogen. Der japanische Nikkei-Index verlor am Mittwoch 1,4 Prozent auf 22.068,24 Punkte.

Aufgrund den Spekulationen über die künftige US-Geldpolitik gingen die Anleger an den europäischen Aktienmärkten in Deckung. Zusätzlich vermieste der Gerichtsentscheid des Bundesverwaltungsgerichts zu den Fahrverboten für Dieselautos die Stimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett. Der Dax verlor 0,3 Prozent auf 12.490 Punkte, der Euro Stoxx 50 fiel um 0,2 Prozent auf 3458 Zähler.

27.02.2018
Börsen starten mit Kursgewinnen in die Woche

Spekulationen auf weiter nur moderate Zinsschritte der US-Notenbank Fed haben am Montag die Wall Street angeschoben. Der Einbruch der Aktienbörsen zum Monatsbeginn angesichts der plötzlich steigenden Renditen am Anleihemarkt steckte laut Börsianern aber noch vielen Anlegern in den Knochen. Darauf dürfte auch der neue US-Notenbank-Chef Powell Rücksicht nehmen, wenn er die konjunkturelle Lage der weltgrößten Volkswirtschaft am Dienstag erläutert. Der Dow Jones schloss 1,6 Prozent höher auf 25.709 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 1,2 Prozent auf 7421 Punkte.

Kursgewinne an der Wall Street haben auch die Anleger in Japan bei Laune gehalten. Sie deckten sich am Dienstag mit Aktien ein und bescherten dem Nikkei-Index ein Plus von 1,1 Prozent auf 22.389 Punkte.

Die europäischen Aktienbörsen sind mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Allerdings trauten sich die Anleger nur wenig aus der Deckung. Der Dax stieg um 0,4 Prozent auf 12.527 Punkte, der Euro Stoxx 50 legte 0,6 Prozent auf 3463 Zähler zu.

26.02.2018
Wall Street setzt Erholungskurs fort

Zum Abschluss der Börsenwoche sind weitere Anleger an die Wall Street zurückgekehrt. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte von Kursgewinnen bei den Hochtechnologiewerten. Zur Beruhigung trug auch die US-Notenbank Fed bei. Sie rechnet derzeit mit keinen großen Gefahren für ihre Politik der behutsamen Zinserhöhungen. Der Dow Jones schloss 1,4 Prozent höher auf 25.309 Punkten. Der Nasdaq verbesserte sich um 1,8 Prozent auf 7337 Punkte.

Anleger in Asien haben sich zum Wochenstart mit Aktien eingedeckt. In Japan legte der Leitindex Nikkei um 1,2 Prozent auf 22.153 Zähler zu. Der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans gewann 0,7 Prozent.

Europas Anleger haben sich kurz vor Wochenschluss trotz bestehender Zinsängste doch noch aus der Deckung getraut. Für Rückhalt sorgte eine festere Wall Street. Nicht recht überzeugen konnte der weltweit größte Autobauer Volkswagen die Anleger. Zwar verdiente VW 2017 trotz des Dieselskandals so viel wie nie zuvor, enttäuschte aber mit seinem Margenausblick. Der Dax ging 0,2 Prozent höher bei 12.483,79 Punkten aus dem Handel. Der Euro Stoxx 50 legte 0,3 Prozent auf 3441,46 Punkte zu.

23.02.2018
Börsen finden keine gemeinsame Richtung

Die US-Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Nach einer Erholung zum Auftakt bröckelten die Kurse im späten Handel ab. Im frühen Geschäft hatten noch ermutigende Firmenbilanzen die Stimmung der Anleger aufgehellt. Hauptgesprächsthema blieb die Geldpolitik der US-Notenbank. In den Protokollen ihrer jüngsten Sitzung signalisierte die Fed weitere Zinserhöhungen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,7 Prozent höher auf 24.962 Punkten. Der Nasdaq verringerte sich dagegen um 0,1 Prozent auf 7.210 Punkte.

Anleger in Asien haben die Sorgen über steigende Zinsen am Freitag beiseitegelegt und sich wieder mit Aktien eingedeckt. An der Börse in Tokio schloss der Nikkei-Index 0,7 Prozent höher bei 21.892 Punkten.

Aus Furcht vor aggressiven Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed fassten Anleger europäische Aktien nur mit spitzen Fingern an. Einen zusätzlichen Dämpfer verpasste dem deutschen Aktienmarkt ein eingetrübter Ifo-Index. Dank einer Erholung der Wall Street grenzte der Dax seine anfänglichen Verluste ein und schloss knapp im Minus bei 12.461,91 Punkten. Der Euro Stoxx 50 drehte sogar ins Plus und notierte am Abend 0,3 Prozent höher bei 3439,34 Zählern.

22.02.2018
Börsen schließen nach Fed-Protokollen im Minus

Nach einer Achterbahnfahrt haben die US-Börsen am Mittwoch im Minus geschlossen. Händler verwiesen auf die mit Spannung erwartete Veröffentlichung der Zinsprotokolle der US-Notenbank Federal Reserve. Die Währungshüter stehen angesichts rosiger Konjunkturperspektiven bereit, die Zügel weiter zu straffen. An den Kreditmärkten stiegen die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen im Zuge von Zinsspekulationen auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Der Dow Jones ging 0,7 Prozent tiefer auf 24.797 Punkten aus dem Handel. Der Nasdaq sank 0,2 Prozent auf 7.218 Punkte.

Spekulationen auf eine deutlich stärkere Zinswende in den USA haben am Donnerstag die Börse in Tokio belastet. Der Nikkei-Index verlor 1,1 Prozent auf 21.736 Punkte.

Die Aussicht auf steigende Zinsen hat am Mittwoch die Anleger an den europäischen Aktienmärkten in Schach gehalten. Vor der Veröffentlichung der Protokolle der Januar-Sitzung der US-Notenbank Fed fassten die Anleger Aktien nur mit spitzen Fingern an. Der Dax schloss mit 12.470 Punkten leicht im Minus. Der Euro Stoxx 50 kam ebenfalls kaum vom Fleck und schloss bei 3.430,16 Punkten.

Rechtshinweis

Hierbei handelt es lediglich um allgemeine Marktinformationen. Diese wurden von der Hypo Vorarlberg erstellt und beruhen auf allgemein zugänglichen öffentlichen Informationen, welche die Hypo Vorarlberg als zuverlässig erachtet. Die in dieser Publikation enthaltenen Empfehlungen sind nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt worden und unterliegen auch nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen.

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