Asset Allocation – die sinnvolle Verteilung des Vermögens auf Aktien, Anleihen, Liquidität und alternative Anlagen – ist in unsicheren Märkten der zentrale Stabilitätsanker. Im Folgenden sind sechs wertvolle Regeln aufgeführt, die bei der Ausgestaltung und Umsetzung helfen können:
- Durchhaltefähige Aufstellung: Wählen Sie eine strategische Mischung, die Sie auch bei starken Rückschlägen aushalten können – dies stellt den Normalzustand und nicht den Cash-Bestand dar.
- Ziel vor Risiko: Definieren Sie zuerst Ihr Anlageziel. Erst daraus ergibt sich Ihre Risikotoleranz und damit die Grundaufteilung.
- Nach vorn blicken: Vergangenheitsdaten helfen nur begrenzt. Viel wichtiger sind heutige Ausgangslage, Erwartungen und strukturelle Trends.
- Management klären: Entscheiden Sie, ob Sie die Verantwortung für das Management selbst übernehmen oder ob Sie sich durch erfahrene Vermögensverwalter:innen unterstützen lassen. Achten Sie dabei unbedingt auf die bisherige Leistungshistorie der Vermögensverwalter:innen und lassen Sie sich diese transparent belegen.
- Zeithorizont pragmatisch wählen: In der Regel ist eine längere Laufzeit vorteilhaft, wobei eine realistische Planung unerlässlich ist. Erfahrungsgemäß ist ein Zeitraum von 4 bis 7 Jahren in der Regel angemessen.
- Diszipliniert anpassen: Normalerweise ist es empfehlenswert, den Kurs beizubehalten, Chancen selektiv zu nutzen und regelmäßig auszubalancieren (z. B. jährlich). Zudem sollte die Zielsetzung bzw. die Strategie in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
Fazit: Wer Ziel, Risiko und Umsetzung konsequent verzahnt, bleibt auch in volatilen Phasen planmäßig investiert und vermeidet Fehler, die viel Geld kosten können.
Veranlagungen in Finanzinstrumente beinhalten neben Chancen auch Risiken. Kursschwankungen und -verluste sind möglich.