- 10. Dezember 2025
Außenhandel im Oktober erholt, seit Jahresbeginn aber schwächer Im Oktober stiegen die deutschen Exporte gegenüber dem September um 0,1 %. Die Importe sanken im Oktober um 1,2 % zum Vormonat. Der Überschuss im Warenhandel wuchs im Oktober kalender- und saisonbereinigt zum September um 1,3 Mrd. Euro auf 16,9 Mrd. Euro. Die bisherige Jahresbilanz zeigt dennoch eine leichte Verschlechterung der deutschen Handelsbilanz. Im Zeitraum Januar bis Oktober 2025 legten die Importe um 4,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, die Exporte dagegen nur um 1,1 %. Ausfuhren in die EU nahmen zwar um 2,7 % zu. Gegenüber Drittstaaten waren sie indes um 2,3 % rückläufig. Besonders stark ging es 2025 bislang mit den Exporten in die USA sowie nach China bergab, die zum Vorjahreszeitraum um 7,5 % bzw. 11,5 % abnahmen. USA-China: Handelskonflikt entschärft US-Präsident Trump hat Nvidia trotz Sicherheitsbedenken erlaubt, H200-Halbleiter gegen einen Preisaufschlag von 25 % nach China zu liefern. Die KI-Chips werden in Taiwan hergestellt, zur Sicherheitsprüfung in die USA verschifft und anschließend an die chinesischen Kunden geliefert. Trumps Vorgänger hatte den Export dieser leistungsstarken Halbleiter nach China verboten. Zu groß war die Sorge, dass China die USA im KI-Wettbewerb überholen würde. H200-Chips beschleunigen rechenintensive Anwendungen wie generative KI und Supercomputing. Die Exportgenehmigung umfasst weder Nvidias neustes Modell Blackwell, noch das kommende System Rubin. US-Notenbank im Fokus Anleger blicken heute auf die Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) des Federal Reserve System der USA. Die Mitglieder des FOMC müssen die schwächere Konjunktur ebenso berücksichtigen wie die hartnäckig hohe Inflation. Erschwert wird ihre Urteilsfindung, weil wegen des Shutdowns der US-Regierungsbehörden im Oktober und dem halben November weiterhin wichtige Daten fehlen. Obwohl die Inflation im September auf 3 % gestiegen ist, dürfte das FOMC den Leitzins dennoch um 25 Basispunkte lockern und somit der Konjunktur größere Bedeutung zumessen als den Inflationsrisiken. Dennoch sollte der Schritt unter den FOMC-Mitgliedern umstritten sein. Einige Mitglieder werden voraussichtlich erneut für eine Zinspause plädieren, um die Inflation in Schach zu halten. Ihr Abstimmungsverhalten könnte Hinweise auf Zinsschritte im kommenden Jahr liefern. Aus China kommen Zahlen zur Inflation. Die Verbraucherpreisinflation dürfte von 0,2 % im Oktober auf 0,5 % in November zum jeweiligen Vorjahresmonat anziehen.
- 9. Dezember 2025
Produktionsanstieg im Oktober Die Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe stieg laut Statistischem Bundesamt im Oktober stärker, als von Analysten vorab erwartet worden war. Im Monatsvergleich war ein Plus von 1,8 % zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legte sie um 0,8 % zu. Die Zunahme der Produktion ist unter anderem auf den Anstieg im Bausektor um 3,3 % gegenüber dem Vormonat zurückzuführen. Auch im Maschinenbau (+2,8 %) und bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+3,9 %) war ein ordentliches Plus zu verzeichnen. Ob diese Aufhellung des aktuell noch trüben Konjunkturbildes nachhaltig sein wird, muss sich erst noch zeigen. So weist der weniger volatile Dreimonatsvergleich für August bis Oktober 2025 immerhin noch einen Produktionsrückgang um 1,5 % im Vergleich zu den drei Monaten zuvor aus. Ein Sorgenkind bleibt zudem die wichtige Automobilindustrie, die im Oktober einen Produktionsrückgang um 1,3 % im Monatsvergleich verzeichnete. sentix Index für Euroraum etwas höher Die von sentix befragten Investoren schätzen im Dezember die Konjunktur im Euroraum etwas weniger pessimistisch als im Vormonat ein. Der Index stieg um 1,2 Punkte auf -6,2 Zähler. Die Bewertung der deutschen Konjunktur bleibt dagegen schlecht. Der Gesamtindex fiel weiter von -20,4 auf -22,7 Punkte. Mit -41,8 Zählern ist die Lagebewertung wieder so schlecht wie zuletzt im Februar 2025. Zurückhaltung vor Fed-Entscheid Vor dem morgigen Zinsentscheid der Federal Reserve blieben die Anleger zum Wochenbeginn vorsichtig. Die deutliche Mehrheit der Marktteilnehmer rechnet ausweislich der Terminnotierungen mit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte. Die Unsicherheit hinsichtlich des künftigen Zinspfades bleibt aber hoch. Der DAX verbuchte zum Ende des gestrigen Handelstages einen minimalen Zuwachs von 0,07 %. Die US-Aktienindizes Nasdaq und S&P 500 schlossen mit einem moderaten Minus. Heute dürften vom Makrokalender keine entscheidenden Impulse ausgehen. Es stehen nur Daten aus der zweiten Reihe auf der Agenda. Unter anderem wird das NFIB Wirtschaftsvertrauen für den Mittelstand aus den USA gemeldet.
- 5. Dezember 2025
Kursrally verliert an Dynamik, Bitcoin beendet jüngste Erholung Die Kursrally, die die US-Börsen in dieser Woche bis nahe an ihre historischen Höchststände geführt hat, verliert vor der anstehenden Zinsentscheidung der Fed nächste Woche an Durchschlagskraft. Bitcoin beendete seine jüngste Erholung, US-Staatsanleihen gaben nach. Zwar verzeichnete die Mehrzahl der S&P-500-Werte leichte Zugewinne, der Leitindex selbst zeigte sich jedoch nahezu unverändert. Trotz rückläufiger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - ein in der Thanksgiving-Woche erfahrungsgemäß schwankungsanfälliger Indikator - halten die Märkte an der Erwartung einer Zinssenkung in der kommenden Woche fest. Die Aktien von Meta stiegen am Donnerstag um rund 3,5 %, nachdem Bloomberg berichtete, das Unternehmen erwäge für 2026 deutliche Budgetkürzungen im Metaverse-Bereich. Die große Frage für die Märkte lautet, ob eine mögliche Zinssenkung der Fed in der kommenden Woche eine sogenannte Santa-Rally auslösen kann. Die Landesbank Baden-Württemberg betrachtet die US-Zinssenkung an den Märkten bereits weitgehend eingepreist und rechnet daher vor dem Jahreswechsel nicht mehr mit einer Jahresendrally. Bewährungsprobe für die Regierungskoalition Die Regierungskoalition von CDU und SPD steht heute vor einer entscheidenden Bewährungsprobe: Gegen 12.30 Uhr soll der Bundestag über das Rentengesetz abstimmen. Eine Gruppe jüngerer Unionsabgeordneter - etwa 18 - lehnt den Entwurf ab und könnte die knappe Mehrheit von zwölf Sitzen ins Wanken bringen. Der Widerstand der Jüngeren speist sich aus Sorge vor milliardenschweren Mehrausgaben und einer Belastung künftiger Generationen. Ein Scheitern würde die Autorität von Merz beschädigen und die Handlungsfähigkeit der Regierung infrage stellen. Ein Bruch der Koalition und Neuwahlen wären nicht ausgeschlossen. Mögliche Hilfe kommt aus unerwarteter Richtung: Die Linkspartei will sich enthalten. Damit würde die Mehrheitsschwelle auf 284 Stimmen fallen, was die Koalition mit 328 Sitzen komfortabel erreichen könnte. Politisch wäre ein Erfolg mithilfe der Enthaltung einer kapitalismuskritischen Partei jedoch ein großer weiterer Kratzer am Führungsanspruch des Kanzlers. Die Ergebnisverkündung ist für 13 Uhr vorgesehen. Auftragseingänge Deutschland und US-Inflationszahlen im Blick Auf dem ökonomischen Datenkalender für heute stehen die Auftragseingänge der deutschen Industrie. Die LBBW rechnet mit einem erneuten Rückgang beim Auftragsvolumen. Im Mittelpunkt des Interesses der Marktteilnehmer steht heute aber die US-Inflation: Die Fed erhält mit dem Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) und den ebenfalls verschobenen Daten zu Einkommen und Ausgaben für September einen verspäteten Befund. Ökonomen erwarten beim Kern-PCE den dritten Anstieg um 0,2 % in Folge, die Jahresrate dürfte knapp unter 3 % verharren - stabil, aber zäh. Des Weiteren dürfte sich die Konsumentenstimmung in den USA auf Basis des Verbrauchervertrauens der University of Michigan abermals verschlechtert haben. In der kommenden Woche werden sich Marktteilnehmer auf folgende Punkte konzentrieren: Die US-Notenbank steht vor ihrer dritten Zinssenkung in Folge, wobei die Anzahl abweichender Voten nochmals wachsen könnte. Ein besonderer Fokus liegt auf den neuen Leitzinsprojektionen. Der US-Makrodatenkalender wird noch immer durch den zurückliegenden Government Shutdown durcheinandergewirbelt. Die wöchentlichen ADP-Daten und die monatliche JOLTS-Statistik geben neue Aufschlüsse zur US-Arbeitsmarktlage.
- 4. Dezember 2025
Das politische Berlin übt sich im nervösen Kauen der Fingernägel Im Deutschen Bundestag steht heute die Abstimmung zum Steueränderungsgesetz 2025 an. Es geht insbesondere um eine dauerhafte Absenkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie auf 7 %. Daneben soll die Entfernungspauschale für alle, die zur Arbeit pendeln, auf 38 Cent ab dem ersten Kilometer steigen. Das Gesetz muss nachfolgend noch den Bundesrat passieren. Viel spannender wird es indes sicherlich morgen, im Rahmen der Abstimmung über die von der Bundesregierung geplanten Änderungen, betr. die Gesetzliche Rentenversicherung. Derweil macht sich die Fed bereit, Weihnachtsgeschenke zu verteilen Die gestrigen Nachrichten zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den Vereinigten Staaten waren im Kern aktien- und rentenmarktfreundlich. Es galt die Devise: "Bad news are good news." So meldete der Personaldienstleister ADP per November für die privaten US-Unternehmen wider Erwarten einen Rückgang der Beschäftigung. Wie eine turnusgemäß veröffentlichte Firmenbefragung belegt, gingen per saldo 32.000 Stellen verloren, vor allem bei kleinen und mittelgroßen Betrieben. Noch im Oktober waren 47.000 Jobs netto geschaffen worden. Noch immer knüpft die Publikationstätigkeit offizieller statistischer Institutionen in den Vereinigten Staaten, "shutdown"-bedingt, nicht wieder an das bekannte Niveau an. Beispiel: Am morgigen ersten Freitag dieses Monats wird KEIN offizieller US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht. Insofern traf die gestrige ADP-Meldung auf ein gesteigertes Interesse am Finanzmarkt. Mit ihr hat sich die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbar anstehenden Leitzinssenkung der Fed erhöht. Es winkt ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk der US-Währungshüter: Im gestrigen Handelsverlauf tendierte der S&P 500 positiv, die Renditen von US-Staatsanleihen gaben ein paar Stellen ab. Dass der Dienstleistungs-ISM für November gestern mit einem Anstieg überraschte, fiel etwas unter den Tisch. Sechsmal werden wir noch wach, … Zwar mag der heutige Donnerstag die vorherrschende Spannung am Finanzmarkt hochhalten; sie zu steigern, wird ihm aber kaum gelingen. Das Kalenderblatt mit potenziell interessanten Makro-Daten zeigt nur Einträge der zweiten resp. der dritten Reihe. Wir werden uns gedulden müssen, nicht bis übermorgen, dem Nikolaustag; immerhin gibt es morgen besagten "show-down" im Bundestag. Danach werden sich die Blicke der am Finanzmarkt Aktiven auf den 10. Dezember richten: Letzte Zinssitzung des FOMC im laufenden Jahr. Danach kann Weihnachten kommen.
- 3. Dezember 2025
Kein Durchbruch bei Gesprächen Gestern sprachen der US-Gesandte Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bezüglich eines möglichen Friedens im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dabei scheint jedoch kein Durchbruch erzielt worden zu sein. Witkoff war zuletzt vor allem dadurch negativ aufgefallen, dass er russische Positionen quasi kritiklos 1:1 übernahm. Selbst aus Kreisen republikanischer Kongressabgeordneter sind zu seiner Russland-Nähe mehr als kritische Töne zu hören. Auf CBS sagte der Abgeordnete Mike Turner: Man kann nicht für America-First sein und gleichzeitig Pro-Russland. Russland ist ein selbsterklärter Widersacher Amerikas. US-Außenminister Marco Rubio, welcher neben den beiden genannten am Sonntag ebenfalls an Vorgesprächen mit einer ukrainischen Delegation in Florida teilnahm, steht zwar nicht im Verdacht russlandfreundlich zu sein. Allerdings scheint dieser hier inzwischen nur noch wenig zu sagen haben. Vorsichtshalber ließ er sich daher auch für das laufende NATO-Treffen entschuldigen, bei dem dieses Thema ebenfalls im Vordergrund steht. Kushner werden in Sachen Russland vor allem wirtschaftliche Interessen nachgesagt. Don Baker, ein weiterer republikanischer Kongressabgeordnete, sagte daher auf ABC: Viele Leute rund um den Präsidenten hoffen, durch eine Vereinbarung mit Russland Milliarden zu scheffeln. Das alarmiert mich enorm. Ich will Amerika als Anführer der freien Welt sehen, das sich um Recht kümmert und nicht um Geschäfte. Inflation legt zu, aber EZB hat Ruh Entgegen der Konsenserwartungen, welche von einem verharren der harmonisierten Verbraucherpreise in Euroraum bei 2,1 % ausgingen, legte die Teuerung im November um 2,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat zu. In der Kernrate, also ohne die volatilen Preise für Nahrung und Energie, lag die Inflation wie schon im Oktober auch im November bei 2,4 %. Damit liegen die Daten zwar etwas oberhalb des 2%-Preisziels der Europäischen Zentralbank. Weil der Preisausblick jedoch tendenziell abwärtsgerichtet ist, haben die Währungshüter im Euroraum alle Zeit der Welt, die weitere Entwicklung entspannt abzuwarten. Die LBBW prognostiziert daher schon seit längerem, dass Lagarde & Co. auf ihrer abschließenden Notenbanksitzung am 18. Dezember die Füße still und die Leitzinsen im Euroraum unverändert halten werden. US-Makrozahlen zuhauf Bezüglich der abschließenden Fed-Sitzung des Jahres am 10. Dezember ist das letzte Wort indes noch nicht gesprochen. Im Einklang mit der vorherrschenden Marktmeinung erwartet die LBBW hierfür zwar einen weiteren Leitzinssenkungsschritt um 25 Basispunkte. Bis zum Treffen der US-Währungshüter stehen allerdings noch einige Makro-Veröffentlichungen auf der Agenda, welche das Potenzial haben könnten, nochmals für Spannung zu sorgen. Dies würde zum Beispiel gelten, wenn die jüngst schwachen ISM-Zahlen beim verarbeitenden Gewerbe heute durch einen starken Wert beim Schwesterindex für den Dienstleistungssektor wieder wettgemacht werden würden. Oder wenn die heutigen Daten zur US-Industrieproduktion über den Erwartungen gut bzw. die ADP-Zahlen zum US-weiten Stellenaufbau besonders stark ausfallen würden. Mit den wöchentlichen Zahlen zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (morgen) sowie den Daten zu den Konsumausgaben der US-Verbraucher, den Zahlen zum PCE-Deflator - dem von den US-Währungshütern meist geschätzten Maß zur US-Teuerung - sowie den, von der Uni Michigan erhobenen Werten zur US-Verbraucherstimmung (allesamt übermorgen), stehen alleine in dieser Woche noch einige potenzielle Game Changer auf dem Terminkalender.
- 2. Dezember 2025
Jahresendrallye noch nicht in Sicht Der gestrige Auftakt in den letzten Handelsmonat des Jahres verlief alles andere als euphorisch. Die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks beendeten den ersten Handelstag im letzten Monat des Jahres im roten Bereich. Eine oft in dieser Jahreszeit beobachtete Jahresendrallye scheint sich aktuell nicht aufzubauen. Enttäuschende Konjunkturdaten aus China sowie Gewinnmitnahmen und fallende Kurse bei Kryptowährungen drückten auf die Stimmung der Anleger. Die Mutter aller Cyber-Devisen - der Bitcoin - verlor gestern rund 5 %. Der DAX verzeichnete ein Minus von rund 1 %. Vor dem Hintergrund laufender Gespräche über ein Friedensabkommen gerieten vor allem europäische Rüstungskonzerne unter die Räder. Der europäische Branchenindex für Aerospace & Defense Unternehmen rutschte um fast 3,2 % ab. Im Zuge dessen büßten mitunter Hensoldt, Rheinmetall und Renk rund 2 bis 5 % ein. In Anbetracht der vorherrschenden Marktstimmung dürfte es wohl nicht zu einer fulminanten Jahresendrallye kommen, sondern lediglich zu einem Ausklingen des Börsenjahres. Chip-Krise gefährdet die Produktion Aktuell verschärfen fehlende Halbleiter die bereits schwierige Situation der Industrie. Laut der jüngsten ifo-Befragung gaben im November 11,2 % der Unternehmen an, Schwierigkeiten bei der Beschaffung benötigter Materialien für die eigene Produktion zu bekommen. Zum Vergleich: Im Oktober lag der Anteil der Firmen, die über Engpässe klagten, bei 5,5 %. Damit hat sich der Anteil der deutschen Industriebetriebe mit Materialengpässen mehr als verdoppelt. In Anbetracht der Versorgungsschwierigkeiten mit Halbleitern des Herstellers Nexperia spitzte sich vor allem in der Automobilwirtschaft der Mangel zu: Fast 28 % der Unternehmen berichteten hier von Engpässen bei Vorprodukten. Gleichzeitig verzeichnen auch die Hersteller von elektronischen und optischen Produkten sowie die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen vermehrt Probleme mit Materialknappheit. Hier betrug der Anteil jeweils 17,5 % und 16 %. Im Maschinenbau stieg der Anteil auf rund 8 %. Maues Konsumklima Die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher hinsichtlich der Konjunkturerwartungen sowie der pessimistischeren Einkommenserwartungen trüben in der Vorweihnachtszeit die Konsumlaune. Trotz der Black-Friday- und Cyber-Monday-Deals sank in der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts die Stimmung der deutschen Verbraucher auf ein Jahrestief. Im Dezember fiel das vom Handelsverband Deutschland (HDE) erhobene Konsumbarometer auf 95,2 Zähler von 95,6 Punkten im November (Umfrage unter 1.600 Personen). Inflation im Blick Heute werden neben den Oktober-Arbeitslosenzahlen der Eurozone (Prognose: 6,3 %) auch die November-Inflationsdaten für den Euroraum veröffentlicht. Bereits Ende letzter Woche meldete Deutschland eine Inflationsrate von 2,6 % (europäische Berechnungsmethode, HVPI) und damit den höchsten Stand seit neun Monaten. Nach der nationalen Berechnungsmethode verharrte die Inflationsrate jedoch bei 2,3 %. Laut der Reuters-Konsensprognose dürfte die Teuerungsrate im Eurogebiet auf dem Niveau des Vormonats bei 2,1 % verharren. Dies würde die aktuelle Position der EZB untermauern, dass auf absehbare Zeit kaum Handlungsbedarf besteht.
- 1. Dezember 2025
Fed-Hoffnungen heben die Stimmung Am Freitag waren die Marktteilnehmer*Innen dies- und jenseits des Atlantiks mehrheitlich positiv gestimmt. Grund dafür waren neuerlich angefachte Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung der Fed im Dezember. Auf Basis der impliziten Leitzinswahrscheinlichkeiten preisen die Marktteilnehmer derzeit mit rund 79 % eine Senkung im Dezember ein. Der Dollar Index, der den Wert des Greenbacks gegenüber den sechs wichtigsten Währungen abbildet, verbuchte infolgedessen seine schlechteste Wochenperformance seit Ende Juli. Für Aufregung sorgte indes eine Panne beim Börsenbetreiber CME-Group, die den Future-Handel auf Aktien, Währungen und Rohstoffe am Freitag für einige Stunden lahmgelegt hatte, wodurch das Handelsvolumen nach dem Thanksgiving-Feiertag deutlich reduziert war. Weihnachtsgeschäft treibt Kurse Der Start in die umsatzstarke Weihnachtssaison, verhalf am Black Friday vor allem Werten des zyklischen Konsumsektors zu Kurssprüngen. So konnte etwa Amazon einen Tagesanstieg von gut 1,5 % aufweisen. Der S&P 500 beendete den Tag mit einem Plus von 0,54 %. DAX und Euro Stoxx 50 stiegen jeweils um knapp 0,3 % an. Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine könnten sich künftig positiv auswirken. Diese Woche viele Makro-Daten Mit Blick auf die nun beginnende Woche rücken wichtige Konjunkturindikatoren aus aller Welt in den Fokus. Am heutigen Montag richten sich die Augen der Anleger auf die USA und China. In beiden Ländern wird der Einkaufsmanagerindex im verarbeiteten Gewerbe veröffentlicht. Für die USA rechnen Analysten mit einem Rückgang von 48,7 Zähler im Oktober auf 48,5 Punkte im November. Damit läge der Index bereits den achten Monat in Folge unter der Expansionsschwelle von 50. In China dürfte der Wert weiterhin bei knapp über 50 verbleiben. Am Dienstag folgen für den Euroraum die Vorabschätzung des HVPI und die Arbeitslosenquote. Beide Oktoberwerte von jeweils 2,1 % und 6,3 % dürften unverändert bleiben. Wie sich die Lage im nicht verarbeitenden Gewerbe der USA darstellt, wird am Mittwoch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor zeigen. Die Landesbank Baden Württemberg erwartet einen Wert knapp über 52 und somit deutlich oberhalb der Wachstumsschwelle von 50. Mehr aufschlussreiche Einblicke liefern am Freitag in den USA die Kerninflationsrate und der Verbraucherstimmungsindex der University of Michigan. Für die PCE-Kernrate erwarten die LBBW einen leichten Rückgang auf 2,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
- 28. November 2025
Feiertagsbonus mit Haken -Trefferquote liegt bei 70 % An der Wall Street gilt der Black Friday traditionell als freundlicher Börsentag - Auftakt ins Weihnachtsgeschäft, begleitet von guter Laune und dünnen Umsätzen. Ein Blick auf die Historie seit 1952 zeigt: In rund 70 % der Jahre schloss der Dow Jones an diesem verkürzten Handelstag im Plus. Statistisch überwiegen also die Gewinntage - meist moderate Aufschläge, getragen von Feiertagsoptimismus und positiven Erwartungen an den US-Konsum. Die Kehrseite: Die wenigen Verlusttage fallen im Schnitt deutlich kräftiger aus als die vielen kleinen Gewinntage. Einzelne Jahre mit heftigen Ausschlägen, ausgelöst durch Schocknachrichten in einem ausgedünnten Markt, neutralisieren den rechnerischen Vorteil der überwiegend positiven Tage. Der Omikron-Schock 2021 mit einem massiven Tagesverlust ist ein Lehrstück dafür, wie schnell die Stimmung kippen kann. Damit ist der Black Friday weniger eine verlässliche saisonale Handelsregel als ein Stimmungsbarometer in dünner Liquidität. Die hohe Trefferquote ersetzt kein Risikomanagement. Kauflaune kehrt zurück, Vertrauen bleibt Mangelware Zum Endspurt im Weihnachtsgeschäft hellt sich die Konsumstimmung in Deutschland leicht auf. Das von GfK und dem Nürnberger Institut für Marktentscheidungen erhobene Konsumklima steigt für Dezember um 0,9 Punkte auf -23,2 und liegt damit nahezu auf dem Vorjahresniveau. Von Aufbruchstimmung kann jedoch keine Rede sein. Zwar nimmt die Anschaffungsneigung der Haushalte zum zweiten Mal in Folge zu und erreicht mit -6,0 Punkten den zweithöchsten Wert des Jahres. Niedrigere Sparneigung und etwas mehr Lust auf größere Käufe wie Möbel, Autos oder Fahrräder sprechen für ein zumindest solides Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel. Gleichzeitig trüben sich die Einkommenserwartungen weiter ein und fallen auf -0,1 Punkte - den schwächsten Wert seit März. Auch die Konjunkturerwartungen geben nach. Unterm Strich signalisiert das Barometer damit Stabilität auf niedrigem Niveau: Die Verbraucher rechnen kurzfristig nicht mit einem kräftigen Aufschwung der deutschen Wirtschaft und einer deutlichen Entspannung ihrer finanziellen Lage. Einen Abschwung erwarten sie aber auch nicht. EWU-Geldmenge M3 wächst Die Geldschleusen stehen offen, von einer Schwemme ist aber keine Spur. Die weit gefasste EWU-Geldmenge M3 ist im September erneut nur moderat gewachsen und lag im Rahmen der Erwartungen. Zwar zog die Kreditvergabe an private Haushalte und den öffentlichen Sektor im Monatsvergleich an, auch die Jahresraten legten leicht zu. Doch weder verbessern sich damit die Wachstumsperspektiven für die Realwirtschaft spürbar, noch steigen die monetären Inflationserwartungen. Im Fokus steht die enge Geldmenge M1: Sie wuchs im September um 5,2 % zum Vorjahr nach revidierten 5,0 % im August. Das signalisiert eher eine vorsichtige Belebung als einen grundlegenden Kurswechsel der Geldpolitik. Heute im Fokus Heute rückt der deutsche Arbeitsmarkt erneut in den Fokus: Um 9:55 Uhr präsentiert die Bundesagentur für Arbeit mit den Novemberzahlen die neuesten Daten zum Arbeitsmarkt - und damit einen wichtigen Belastungstest für die Konjunktur. Hinter der Fassade eines weiterhin stabilen Arbeitsmarkts zeigen sich zunehmend Spannungsrisse. Im Oktober lag die Zahl der Arbeitslosen bei einer Quote von 6,3 %. Für November geht die LBBW von einer leichten Zunahme auf 6,4 % aus. Um 14:00 Uhr werden die neuesten Daten zur Inflationsentwicklung in Deutschland veröffentlicht. Bleibt die Teuerungsrate im November weitgehend stabil und signalisiert die Konjunktur zugleich nur geringe Dynamik, dürfte dies die Europäische Zentralbank in ihrer bisherigen Linie bestätigen: Eine erneute Anpassung der Geldpolitik erscheint vorerst nicht geboten.
- 27. November 2025
Zinssenkungshoffnungen schieben Aktienmärkte an Zu Wochenbeginn sah die Lage an den Aktienmärkten noch recht trübe aus: Die Akteure sahen ihre Felle davonschwimmen, was eine für Kurse und Konjunktur förderliche US-Zinssenkung anbelangte. Der DAX fiel gleich am Montag kurzzeitig unter die Marke von 23.000 Punkten. Dies löste jedoch keine weiteren Abverkäufe aus, im Gegenteil. Inzwischen hat der DAX über 700 Punkte zugelegt und die 200-Tage-Linie zurückerobert. Gestern ging es für den deutschen Leitindex um 1,1 % aufwärts. Damit hat sich auch das charttechnische Bild wieder etwas aufgehellt. Fundamentaler Rückenwind kam vor allem von zwei Seiten: Die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine, und die Aussicht (jetzt doch!) auf eine US-Leitzinssenkung in der Dezember-Sitzung. Zuletzt war die Wahrscheinlichkeit hierfür, gemessen an Terminkursen, auf über 85 % angestiegen, vor knapp einer Woche lag diese noch bei 50 %. Gemischte US-Konjunkturdaten Die gestern publizierten US-Konjunkturdaten konnten die Zinshoffnungen nicht trüben. Dabei hat die US-Industrie überraschend viele neue Orders erhalten. Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter legten im September überraschend deutlich um 0,5 % im Vergleich zum Vormonat zu. Auch vom Arbeitsmarkt kamen besser als erwartete Zahlen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche mit 216.000 um 9.000 Anträge geringer aus als erwartet. Der Chicago-Einkaufsmanagerindex fiel hingegen im November mit 36,3 Punkten deutlich schlechter als erwartet aus. Heute werden wegen des dortigen Thanksgiving-Feiertages Impulse aus den USA ausbleiben. Hierzulande wird das GfK-Konsumklima veröffentlicht, zudem steht um 11:00 Uhr das EWU-Wirtschaftsvertrauen auf der Agenda.
- 26. November 2025
Verworrene Lage Auf Drängen der Europäer wurde der im Laufe der vergangenen Woche publik gewordene US-Friedensplan, welcher eher den Charakter einer russischen Wunschliste hatte und daher einer Kapitulation der Ukraine gleichgekommen wäre, überarbeitet. Die heikelsten Passagen wurden hierbei entfernt. Während US-Präsident Donald Trump bezüglich des Kremls nur noch wenige Streitpunkte zu erkennen glaubt, sieht Frankreichs Präsident Emmanuel Macron keine Anzeichen dafür, dass Russland wirklich zu einem Waffenstillstand bereit ist. Konsum erstmals seit 2023 rückläufig Die gestrigen Detailzahlen zum deutschen BIP für Q3/25 zeigen, dass der private Konsum erstmals seit Ende 2023 wieder schrumpfte (-0,3 % QoQ). Der Staatskonsum wuchs um 0,8 % QoQ, jedoch vor allem wegen höherer Personalausgaben. Lichtblick waren die Investitionen mit einem Plus von 1,1 % QoQ. Dem steht jedoch ein Rückgang bei den Exporten um 7 % QoQ gegenüber. Enttäuschung auf ganzer Linie Nach +0,6 % im August legten die US-Einzelhandelsumsätze im September nur um 0,2 % zu, klar schwächer als im Konsens erwartet. Zudem zeigte das US-Konsumentenvertrauen, welches von revidiert 95,5 Zählern im Oktober auf nur noch 88,7 Punkte im November geradezu einbrach, die starke Verunsicherung der US-Verbraucher. Dies lässt befürchten, dass der übermorgen anstehende Black Friday zu einer großen Enttäuschung für den US-Einzelhandel werden könnte. US-Veröffentlichungszeitpunkte vage Die Nachwirkungen des längsten Government Shutdowns der US-Geschichte sind immer noch zu spüren. Ursprünglich war für heute die nachgeholte Veröffentlichung der Daten zum US-BIP-Wachstum für Q3/25 geplant. Inzwischen wurde jedoch bekannt, dass diese Zahlen nun sogar erst am 23.12. veröffentlicht werden. Die Zahlen zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter im September sollten hingegen heute kommen. Nach einem Plus von 2,9 % im August erwarten die Beobachter im Konsens zwar einen weiteren Anstieg um 0,3 %. Die Bandbreite ihrer Schätzungen reicht dabei allerdings von -2 % bis +5 %. Zudem veröffentlicht die US-Notenbank Fed ihren Beige Book genannten Konjunkturbericht.
- 25. November 2025
ifo-Erwartungen rückläufig Das Geschäftsklima für Deutschland sank nach Angaben des ifo-Instituts im November von 88,4 auf 88,1 Index-Punkte. Zwar legte die Lageeinschätzung leicht zu (von 85,3 auf 85,6), aber die Erwartungen trübten sich ein (von 91,6 auf 90,6). Angesichts der weiterhin schwachen Lage erscheint die rückläufige Erwartungshaltung umso schlimmer. In der Chemiebranche rutschte die Lagebeurteilung sogar auf den tiefsten Stand der vergangenen fünf Jahre. Die in Deutschland stagnierende BIP-Entwicklung (Q3: +0,0 % ggü. Q2) kann heute genauer analysiert werden, wenn deren Einzelkomponenten veröffentlicht werden. Verzögerte und aktuelle US-Daten In den USA stehen heute die verzögerte Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze und der Produzentenpreise für September auf der Agenda. Zudem gibt es aktuelle Daten vom Conference Board zum US-Konsumentenvertrauen. Alles andere als ein Rückgang wäre eine große Überraschung, nachdem die Uni Michigan für ihren Indikator zum US-Verbrauchervertrauen historische Tiefstände gemeldet hatte. Am Mittwoch folgen verspätete Zahlen zum US-BIP-Wachstum für das dritte Quartal und die Fed veröffentlicht ihren Konjunkturbericht (Beige Book). Am Donnerstag steht dann der US-Feiertag Thanksgiving im Mittelpunkt, gefolgt vom Einkaufsrabatt-Event "Black Friday". Unternehmen begeben so viele EUR-Anleihen wie noch nie Auch in der vergangenen Woche setzte sich der Trend fort: Die Unternehmen begaben neue EUR-Anleihen in großem Stil. Damit stieg das in diesem Jahr platzierte Volumen auf 528 Mrd. EUR (+22 % YTD). Die vorherige Rekordmarke von 500 Mrd. EUR aus dem Corona-Krisenjahr 2020 wurde deutlich übertroffen. Einen großen Anteil daran hatten US-Konzerne, die insgesamt fast 110 Mrd. EUR platzierten - ein Plus von 76 % gegenüber 2024! Auch für das nächste Jahr rechnet die LBBW mit einer guten Nachfrage nach Corporate Bonds und einem hohen Volumen an Neuemissionen von ca. 500 Mrd. EUR.
- 24. November 2025
Heute ifo: Zögerlich weiter aufwärts Die neue Woche startet mit dem ifo-Geschäftsklima für Deutschland, Ausgabe November 2025. Ebenso wie der Konsens aller befragten Experten zeigt sich auch die LBBW vorsichtig optimistisch: Erwartet wird eine weitere leichte Aufhellung der Stimmung im deutschen Unternehmenssektor. Der Rücksetzer vom September dürfte nun überwunden sein. Zwar wird das zyklische Hoch vom August bei 89 Punkten wohl noch nicht ganz erreicht, doch für das Konjunkturbarometer prognostiziert die Landesbank Baden-Württemberg heute einen Wert von 88,7 Punkten nach 88,4 Zählern im Vormonat. Besonders spannend könnten die Details werden: Während der Konsens die Verbesserung vor allem aus der aktuellen Lage ableitet, sieht das LBBW Research Team eher Potenzial in den Erwartungen – die laufende Situation in den Unternehmen bietet nach deren Einschätzung noch viel Raum nach oben. US-Konsum unter Druck Für deutsche Unternehmen bleibt der heimische Markt derzeit die verlässlichere Stütze. Zum Wochenausklang wurde das endgültige US-Konsumentenvertrauen veröffentlicht, ermittelt von der Universität Michigan. Mit 51,0 Punkten liegt es auf einem sehr niedrigen Niveau – ein Wert, der in den vergangenen 25 Jahren nur einmal unterschritten wurde. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage erreichte mit 51,1 Punkten einen historischen Tiefstand. Gründe sind die schwächere Beschäftigungslage, die kaum neue Stellen hervorbringt, sowie steigende Inflationserwartungen. Verbraucher rechnen aktuell mit einer Teuerung von 4,5 %. Damit bleibt die Nachfrage in den USA herausfordernd, während deutsche Unternehmen ihre Chancen stärker im europäischen Umfeld nutzen können. Aktienmärkte konsolidieren Die Aktienmärkte zeigen zum Wochenbeginn überwiegend leichte Rückgänge. Der DAX hat seit seinem zyklischen Hoch im Oktober 6,8 % nachgegeben, und auch andere Indizes notieren im Minus. In Asien eröffneten NIKKEI 225 und TOPIX ebenfalls schwächer. Dennoch bleibt die heutige ifo-Veröffentlichung ein wichtiger Impulsgeber, der die Märkte in den kommenden Tagen wieder stützen könnte.