Zum Jahreswechsel nehmen sich viele vor, ihre Finanzen besser zu ordnen. Oft scheitert es jedoch nicht am Willen, sondern daran, dass die Vorsätze zu allgemein bleiben oder im Alltag untergehen. Gerade bei Geldfragen hilft ein nüchterner Blick – und wenige, klar umrissene Schritte. Wirksame Finanzvorsätze beginnen klein, konkret und realistisch. Die folgenden fünf Punkte lassen sich gut umsetzen und geben das ganze Jahr über Orientierung. 

1. Fixkosten prüfen: Was geht jeden Monat fix weg?

Wer seine Fixkosten kennt, kann bewusster entscheiden. Miete, Energie, Versicherungen, Abos – vieles davon läuft automatisch und wird mit der Zeit zur Gewohnheit.

Ein aktueller Fixkostencheck zeigt:

  • Was brauche ich wirklich?
  • Wo gibt es Doppelgleisigkeiten?
  • Wo lässt sich etwas anpassen oder kündigen?

Im Hypo Online Banking können Sie Ihre Ausgaben mit Labels versehen. So werden Bereiche wie Wohnen, Mobilität oder Freizeit übersichtlich dargestellt. Oft fallen dabei Ausgaben auf, die man selbst kaum noch wahrnimmt.

2. Verpflichtungen im Blick: Ruhe entsteht durch Struktur

Ob Kreditraten, kurzfristige Finanzierungen oder offene Rechnungen: Viele wissen, dass „etwas offen ist“, aber nicht genau, wie viel und bis wann.Eine kompakte Übersicht aller Verpflichtungen verhindert böse Überraschungen und sorgt für mehr Planungssicherheit. Fragen Sie sich also:

  • Worum handelt es sich?
  • Wie hoch ist der Betrag?
  • Wann ist er fällig?
  • Wie lange läuft die Verpflichtung noch?

So wird schnell klar, welche Zahlungen bald auslaufen und wo sich Spielraum eröffnet.

3. Sparpläne automatisieren: aus Absicht wird Routine

Wer jeden Monat neu überlegen muss, ob und wie viel gespart wird, schiebt das Thema schnell auf. Einfacher ist es, Sparbeträge zu automatisieren. Wenn direkt nach Gehaltseingang ein fester Betrag auf ein Spar- oder Veranlagungskonto überwiesen wird, muss nicht jedes Mal neu entschieden werden – und über das Jahr hinweg baut sich Schritt für Schritt ein Polster auf. Erfahrungsgemäß sind kleinere, regelmäßige Beträge oft wirkungsvoller als gelegentliche große Einzahlungen.

4. Versicherungscheck: Passt der Schutz noch zum Leben?

Bevor Geld langfristig angelegt wird, lohnt es sich, einen Blick auf die Risikoabsicherung zu werfen. Denn unerwartete Ereignisse können sonst mühsam Aufgebautes schnell wieder zunichte machen.Sinnvoll ist ein regelmäßiger, jährlicher Check, ob bestehende Versicherungen noch zur aktuellen Lebenssituation passen. Dazu zählen etwa:

  • Haushalt und Eigenheim
  • Unfall
  • Berufsunfähigkeit
  • Absicherungen für Partner:in und Familie

So entsteht ein solides Fundament, auf dem sich Vermögen entspannter aufbauen lässt.

5. Vermögensaufbau realistisch planen: Einfach halten, dranbleiben!

Vermögensaufbau ist kein kurzfristiges Projekt. Entscheidend sind ein realistischer Zeithorizont, regelmäßige Einzahlungen und eine Anlagestrategie, die zu Ihrer persönlichen Risikobereitschaft passt. Es braucht dafür keine komplizierten Modelle. Wichtiger ist ein klarer, nachvollziehbarer Plan, den Sie über Jahre hinweg durchhalten können, statt einen einmaligen, überambitionierten Neujahrsvorsatz zu fassen.

Unterstützende Tools & Services der Hypo Vorarlberg

Viele dieser Schritte lassen sich mithilfe der digitalen Services der Hypo Vorarlberg gut in den Alltag integrieren:

  • Kategorien im Online Banking: Für die automatische Zuordnung von Ausgaben und einen schnellen Überblick über Fixkosten und Budget.
  • Sparpläne: Einfach einrichten, Betrag festlegen und monatlich automatisch sparen.
  • Haushaltsrechner: Unterstützung bei der Gegenüberstellung von Einnahmen, Ausgaben und frei verfügbaren Mitteln.

Beratung zum Vermögensaufbau: Gemeinsam mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater klären Sie, welche Möglichkeiten zu Ihren Zielen und Ihrer Situation passen.

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