Der Preis, den die UBS für die Übernahme ausverhandelt hat, ist nur ein Bruchteil des letzten Börsenwerts der Credit Suisse. Zudem wird die UBS zugleich von zahlreichen Risiken abgeschirmt. Ob die UBS am Ende von der Zwangsehe profitieren wird, muss sich noch zeigen - deren Aktienkurs legte jedenfalls nach anfänglichen Verlusten am Montag zu. Verlierer ist eindeutig die Credit Suisse und deren Aktionäre und Nachranggläubiger. Der Aktienkurs brach nach den bereits starken Verlusten der Vortage nochmals deutlich ein. Die Inhaber der AT1-Nachränge müssen sogar einen Totalverlust hinnehmen. Nach den turbulenten Tagen sehnen sich die Märkte nach einem ruhigeren Fahrwasser. Zumindest seitens des makroökonomischen Datenkalenders für heute sehen wir wenig Gefahr, das dem entgegenstehen sollte. Aus Europa steht lediglich der ZEW-Index aus Deutschland auf der Agenda. Wirklich spannend wird es im restlichen Wochenerlauf. Starten wird die Fed mit ihrem Zinsentscheid am Mittwoch, Donnerstag folgt dann der, der BoE und der SNB. Vor dem Hintergrund der Turbulenzen im Bankensektor stellt sich die Frage, ob die Notenbanken nun vorsichtiger agieren und mit weiteren Leitzinsanhebungen pausieren oder ob diese kleiner als bisher erwartet ausfallen werden.

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