Bereits im Januar hielt sich die US-Inflation leicht höher als von den Marktteilnehmern erwartet. Somit stellte die Inflation im Februar bereits den zweiten Dämpfer bei den Monatsdaten dar. Angesichts der ins Stocken geratenen Desinflation bei den Dienstleistungspreisen hatte die LBBW vor Kurzem ihre US-Inflationsprognose für das Gesamtjahr 2024 auf 3,0 % angehoben und sehen sich nun durch die Februar-Zahlen bestätigt. Eine Senkung der US-Leitzinsen vor Juni 2024 dürfte nun endgültig vom Tisch sein. Nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten kletterten die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen um mehrere Basispunkte auf ca. 4,16 %. Die Aktienmärkte zeigten sich von dem Dämpfer dagegen unbeeindruckt: Sowohl in den USA als auch in Europa stiegen die Indizes auf hohen Niveaus weiter an und erreichten teils neue Rekordstände. Dazu zählte auch der DAX, der sich mit einem neuen Hoch beim Tagesschlusskurs (17.965 Punkte) der Marke von 18.000 weiter näherte.

Heute werden zunächst die Großhandelspreise in Deutschland für den Februar veröffentlicht, die im Januar im Jahresvergleich um 2,7 % gesunken waren. Am Vormittag folgt die Entwicklung der Industrieproduktion für den Euroraum: Nach dem Anstieg im Dezember (+2,6 %) gehen die Konsens-Schätzungen für den Januar von einem leichten Rückgang im Monatsvergleich aus. Für das Vereinigte Königreich (UK) steht ebenfalls die Industrieproduktion neben weiteren Daten an. Aus Übersee ist dagegen außer den wöchentlichen neuen US-Hypothekenanträgen nichts Neues angekündigt. Somit könnten die höher als erwarteten US-Inflationsdaten bei den Investoren heute noch im Fokus stehen, bevor morgen dann die US-Produzentenpreise vom Februar folgen.

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