IWF: USA hoch, Euroraum runter

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte gestern seinen Weltwirtschaftsausblick Oktober 2024 vor. Die IWF-Experten erwarten für dieses und nächstes Jahr jeweils ein Wachstum der Weltwirtschaft in Höhe von 3,2 %. Damit blieb die Prognose für die Weltwirtschaft im Vergleich zur IWF-Vorhersage im Juli 2024 im Wesentlichen unverändert. Auf Ebene der Staaten gab es jedoch einige Änderungen. Während die Prognosen für die Vereinigten Staaten, Brasilien und das Vereinigte König-reich nach oben angepaßt wurden, wurden die Prognosen für die VR China, Japan und den Euroraum gesenkt. Der IWF senkte seine Wachstumsprognose für Deutschland besonders kräftig, und zwar von 1,3 % auf 0,8 % für das Jahr 2025. Der IWF strich heraus, dass für seinen weltwirtschaftlichen Ausblick die Abwärtsrisiken überwögen. Eine Sprecherin des IWF nannte eine Eskalation der geopolitischen Konflikte, zunehmenden Protektionismus, eine stärker als erwartete Abschwächung am Arbeitsmarkt sowie Finanzmarktturbulenzen als Abwärtsrisiken der Prognose.

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe