Die Rating-Agentur Moody's hat gestern ihren Ausblick für die Bonitätseinstufung der VR China von "stable" auf "negative" gesenkt. Moody's stuft die Bonität der VR China seit dem Jahr 2017 mit A1 ein. Die Bonitätswächter begründen ihren geänderten Ausblick mit verringerten Wachstumsperspektiven und dem Risiko eines Crashs am riesigen Immobilienmarkt. Moody's prognostiziert für das Jahr 2024 eine Abschwächung des chinesischen Wachstums, und zwar auf eine Rate von 4,0 %. Im laufenden Jahr wird sich das Wachstum im Reich der Mitte nach LBBW Einschätzung voraussichtlich auf 5,0 % belaufen.
Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die Stimmung bei den US-Dienstleistungsunternehmen stieg leicht an, und zwar von 51,8 Punkten im Oktober auf 52,7 Punkte im November. Damit verharrte der Index den elften Monat in Folge über der sogenannten Expansionsschwelle von 50 Punkten. Der Preisindex ist im November um 0,3 %-Punkte auf 58,3 Punkte gesunken. Dies lässt hoffen, dass auch der Preisauftrieb für Dienstleistungen auf Endverbraucherebene weiter nachgeben wird.
In den Vereinigten Staaten ist die Zahl der offenen Stellen gegen Ende Oktober um 617 Tausend auf 8,733 Millionen gefallen. Die von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Volkswirte hatten einen derart starken Rückgang nicht erwartet. Dies ist kein gutes Omen für den am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden US-Arbeitsmarktbericht. Nach LBBW Prognose wird die US-Wirtschaft im November 130 Tausend neue Stellen geschaffen haben. Damit sind wir pessimistischer als der Konsensus der von Reuters befragten Volkswirte.
 

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