Für die Eurozone und Deutschland bleibt mit Blick auf den ebenfalls heute anstehenden ZEW Index abzuwarten, wie sich die Stimmung zur konjunkturellen Lage entwickelt. Die LBBW erwartet zwar, dass sich der positive Trend fortsetzen wird, aber mit etwas weniger Tempo als zuletzt. Zumindest verkündete das IFO-Institut gestern, dass die deutsche Industrie bei der Diversifizierung ihrer Lieferketten gut vorankommt. Demnach konnten 58% der befragten Unternehmen ihre Zulieferstruktur im Jahr 2023 breiter aufstellen und so das Risiko von Engpässen bei Vorlieferprodukten verringern.

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken veröffentlichte gestern die Daten zu seinen Immobilienpreisindizes im vierten Quartal 2023. Die Preise von Wohnimmobilien gaben demzufolge um 1,6 % im Vergleich zum Vorquartal nach. In ähnlichem Tempo ging es auch in den vorangegangenen Quartalen abwärts. Deutlich anders zeigt sich das Bild bei den Gewerbeimmobilien. Bei Büros beschleunigte sich der Preisrückgang von 2,5 % im dritten Quartal auf 5,2 % im Schlussquartal 2023 - der kräftigste Rückgang seit Beginn der Datenreihe. Seit ihrem Zenit im Jahr 2022 haben die Büroimmobilienpreise knapp 17 % nachgegeben.

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