Der Goldpreis hat zuletzt deutlich nachgegeben und ist nicht mehr weit entfernt vom Jahrestief, das Ende Februar bei etwas über 1.800 US-Dollar markiert wurde! Das mittlerweile erreichte relativ hohe Zinsniveau ist sicherlich aktuell das größte Problem für Gold! Deshalb erfolgt die Flucht aus dem weder Zinsen noch Dividenden abwerfenden Edelmetall. Deutlich wird das an den Abflüssen bei den Gold-ETCs. Diese haben sich 2023 bereits von über 190 Tonnen Gold getrennt. Sobald sich aber abzeichnet, dass die Notenbanken in puncto Zinspolitik in die andere Richtung gehen, sollte die Stimmung am Goldmarkt drehen. Und allzu lange dürfte das nicht mehr dauern. Die Fed wird wohl im 1. Halbjahr 2024 den ersten Zinsschritt nach unten machen! Per Mitte 2024 rechnet die LBBW daher weiter mit einem Goldpreis von 2.000 US-Dollar pro Feinunze.