Konsumenten verlieren Zuversicht
Zusehends bröckelt auch die französische Konjunktur. Das Konsumentenvertrauen für November verdüsterte sich auf 90 Punkte nach zuvor 93. Ähnlich sieht es übrigens in Deutschland aus: Dort erlitt das GfK-Konsumentenvertrauen (schon für Dezember) einen herben Rückschlag und sank von -18,4 auf -23,3, womit alle Prognosen deutlich unterboten wurden. In den USA war dagegen eine ruhige Hand angesagt. Das BIP für Q3 traf in der zweiten Schätzung mit 2,8 % für das auf ein volles Jahr hochgerechnete Wachstum zum Vorquartal die Erwartungen und wich kaum von der ersten Schätzung (+2,7 %) ab.
Inflation dürfte im November gestiegen sein
Heute werden Daten zum Economic Sentiment im Euroraum für November vorgelegt. Die LBBW rechnet mit einem kleinen Rückgang von 95,6 auf 95,4, aber Abwärtsrisiken dominieren. Die M3 Geldmenge im Euroraum dürfte im Oktober laut LBBW um 3,3 % gegenüber dem Vormonat gewachsen sein. Und die Inflation sollte in Deutschland im November mit 2,2 % etwas höher liegen als im Oktober (2,0 %). In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages geschlossen.