Goldpreis lässt Federn
Nachdem der Preis des Edelmetalls in den vergangenen Wochen und Monaten von einem Hoch zum Nächsten geeilt war, notierte dieser am Dienstag zeitweise rund 1,5 % im Minus. Dies ging vor allem mit der gestrigen Dollarstärke einher, da die Assets traditionell stark negativ korreliert sind. In den nächsten Tagen sind dann vor allem die US-Konjunkturdaten von Bedeutung, die weitere Impulse hinsichtlich des geldpolitischen Pfades der Fed geben sollten. Schließlich präferieren Anleger in einem Umfeld hoher Zinsen eher Staatsanleihen als Gold, das keine Cashflows abwirft.
Heute steht NVIDIA im Fokus
Insgesamt nähert sich die Berichtssaison dem Ende, ein wichtiges Ereignis ließ bislang jedoch noch auf sich warten: Am heutigen Mittwoch wird der KI-Highflyer NVIDIA Einblicke in seine Bücher gewähren. Wohl kaum ein Unternehmen hat die fulminante Tech-Rally in den letzten Jahren so angetrieben wie der Chipgigant. Entsprechend sind die Erwartungen seitens der Investoren nach wie vor hoch und eine hohe Volatilität als Reaktion auf die veröffentlichen Zahlen nicht auszuschließen. Auch auf der Makro-Seite stehen heute ein paar Veröffentlichungen auf der Agenda: Den Anfang macht die deutsche Arbeitslosenquote in saisonbereinigter Form. Die LBBW prognostiziert unverändert 6,3 %. Im Anschluss daran wird die EZB die aktuellen kurz- bis mittelfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher veröffentlichen. Gegen Abend unserer Zeit wird die Fed außerdem das Protokoll der Sitzung Anfang Mai veröffentlichen.