Ansonsten herrscht Sommerflaute

Ansonsten dürfte der heutige Handelstag von "Business as usual" geprägt sein. Das Oval Office mag einmal mehr mit irgendeiner Zoll-Geschichte von sich reden machen. Gestern beispielsweise wurde mal wieder gegen das mit der EU ausgehandelte Handelsabkommen geätzt. Von solchen Dingen nehmen in diesen Wochen nur wenige im Wertpapiergeschäft Kenntnis - Sommerurlaub! Bei alledem: Am Finanzmarkt sind gerade solche, von niedriger Liquidität gekennzeichnete Zeiten anfällig für schnelle Preisbewegungen, in die eine oder die andere Richtung. Ein Beispiel lieferte der vergangene Freitag mit schlechten "non-farm payrolls". Die Aktien haben sich seither wieder gefangen. Derweil versucht der Rentenmarkt, nachhaltig höheres Kursterrain zu erreichen. Auf der US-Kurve blieben gestern überzeugende Anschlusskäufe aus. Die Bunds hingegen waren gesucht, am langen Ende etwas stärker als am kurzen. Dem US-Dollar kam all dies nicht zugute. Gegenüber dem Euro büßte er neuerlich ein paar Nachkommastellen ein - der Devisenhandel fremdelt weiter mit allem, was aus dem Oval Office kommt.

Traditionell werden unmittelbar nach den deutschen Auftragseingängen der Industrie die zugehörigen Produktionszahlen publiziert. Hierauf dürfen wir uns morgen freuen. Damit dies die Märkte aus ihrer Sommerlethargie reißt, müsste damit eine gehörige Überraschung verbunden sein - hoffen wir mal: zum Positiven!

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