Stimmung in US-Industrie aufgehellt

Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Dezember unerwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex ISM stieg um 0,9 auf 49,3 Punkte, den höchsten Stand seit März. Im Konsens wurde mit einem leichten Rückgang auf 48,2 Punkte gerechnet. Der Index bleibt damit unterhalb der Expansionsschwelle. Heute um 16:00 Uhr wird das Pendant für den Dienstleistungssektor veröffentlicht.

 

Inflationsdaten im Fokus

Das erste Makro-Highlight des Jahres diesseits des Atlantiks waren die Inflationsdaten für Deutschland. Die Verbraucherpreise erhöhten sich um 2,6 % zum Vorjahresmonat, den höchsten Wert seit Januar 2024. Dies ist deutlich stärker als erwartet (Konsens 2,4 %) und höher als noch im Vormonat, als die jährliche Teuerung noch bei 2,2 % gelegen hatte. Zur höheren Teuerung hatten u.a. die um 4,1 % höheren Preise für Dienstleistungen beigetragen. Heute folgen die Dezember-Inflationsdaten für den Euroraum. Ein erneutes Anziehen der Teuerung könnte die Rentenkurse weiter belasten, zumal der EUR-Staatsanleihemarkt ein saisonales Emporschnellen der Neuemissionsvolumina absorbieren muss. Das zweite große Makro-Highlight der Woche steht am Freitag-nachmittag auf der Agenda. Dann wird der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember genügend Diskussionsstoff im Hinblick auf die weitere Fed-Politik liefern.

 

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe