In China schnitt der vom nationalen Statistikbüro veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Mai schwächer als erwartet ab und rutschte unter die Expansionsmarke von 50 Punkten (von 50,4 im April auf 49,5 Punkte im Mai). Inklusive der ebenfalls etwas schwächeren Dienstleistungen sank der Gesamtindex (PMI Composite) für China von 51,7 auf 51,0 Punkte.

Für die USA wurde gestern das BIP des ersten Quartals in der zweiten Vorabschätzung wie erwartet auf +1,3 % korrigiert, nachdem die erste offizielle Schätzung noch bei +1,6 % gelegen hatte. Der private Konsum lag dabei mit +2,0 % leicht unter den Erwartungen der von Bloomberg befragten Analysten (+2,2 %).

Um 11 Uhr wird eine Vorabschätzung der Inflationsrate für den Euroraum veröffentlicht. Auch hier ist ein leichter Anstieg zu erwarten. Dies ändert aber nichts hinsichtlich der EZB-Sitzung in der kommenden Woche. Die Währungshüter hatten sich bereits darauf eingestellt, dass die Inflationsentwicklung wieder holpriger wird. Nach LBBW Einschätzung werden sie die avisierte Zinswende mit einer ersten Zinssenkung in der EZB-Sitzung am 6. Juni einleiten. Die weitere Entwicklung des Preistrends in den Sommermonaten wird dann wegweisend hinsichtlich der Frage, wie schnell weitere geldpolitische Lockerungsschritte folgen.

Aus den USA folgt am Nachmittag die von der Fed besonders beachtete PCE-Kernrate. Daher blicken auch die Investoren gespannt auf die Entwicklung der US-Inflation, die für die weitere Zinspolitik eine maßgebliche Rolle spielt. Die nächste Sitzung der US-Notenbank findet eine Woche nach der EZB-Sitzung statt (am 12. Juni).

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