Das heute zur Veröffentlichung anstehende ifo-Geschäftsklima wird eines der letzten Highlights des ausgehenden Jahres. Gemäß der Vorgabe der ZEW-Konjunkturerwartungen von letzter Woche dürfte der ifo-Index im Gegensatz zum Einkaufsmanagerindex einen weiteren vorsichtigen Schritt heraus aus dem Stimmungstief machen. Es wäre der mittlerweile vierte Anstieg in Folge. Dennoch wird der Frühindikator lt. LBBW weiterhin kaum in der Lage sein, an dem Eindruck zu rütteln, dass ein tragfähiger Aufschwung der deutschen Wirtschaft nicht in Sicht ist.

Die Aktienmärkte in Asien starteten mit Kursverlusten in die neue Woche. Die Aktienfutures in Europa und den USA zeigen heute Morgen ein uneinheitliches Bild. Für die USA liegen diese mehrheitlich im Plus, für Europa im Minus. Entscheidend für die Entwicklung der nächsten Tage dürfte sein, inwieweit die Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine schnelle Zinswende erhalten bleiben. In den vergangenen Tagen hatten einige Fed-Offizielle versucht, die hohen Erwartungen der Marktteilnehmer auf baldige und ausgeprägte Leitzinssenkungen zu dämpfen. Der Präsident der Atlanta Fed, Raphael Bostic, der im nächsten Jahr über die Geldpolitik abstimmt, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass er nur mit zwei Zinssenkungen im Jahr 2024 rechnet, die zudem erst im dritten Quartal 2024 stattfinden würden. Auch der Präsident der Chicago Fed, Austan Goolsbee, versuchte die Erwartungen am Sonntag zu bremsen: Demnach sei es eine Übertreibung Zinssenkungen in Erwägung zu ziehen, solange die Fed nicht überzeugt sei, dass die Inflation auf dem Weg zu ihrem Ziel ist.

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