Den in der vergangenen Woche von Alphabet präsentierten Q2-Zahlen folgten bzw. folgen in dieser Woche die mit Hochspannung erwarteten Quartalsberichte von Microsoft (vorgestern), Meta (gestern) sowie Amazon und Apple (beide heute). Unter den sechs größten Mitgliedern des S&P 500 stehen danach lediglich noch die Zahlen von Nvidia aus. Microsoft konnte die Erwartungen an den Quartalsgewinn je Aktie zwar hauchdünn übertreffen. Allerdings fiel auf, dass die Kosten für den Auf- und Ausbau von Rechenzentren weit schneller stiegen als die Erlöse bei Cloud-Anwendungen. Den Anlegern stieß dabei sauer auf, dass das Unternehmen erwartet, dass sich die milliardenschweren Investitionen für Künstliche Intelligenz erst in fünfzehn Jahren oder sogar noch später amortisieren werden. Den Tech-Unternehmen bleibt allerdings kaum eine andere Wahl, als groß in KI zu investieren: Dies hatten in der Vorwoche bereits schon Alphabet-Chef Sundar Pichai und gestern auch Metas Mark Zuckerberg betont, indem sie angaben, dass das Risiko, zu wenig in KI zu investieren, dramatisch größer sei, als hierfür zu viel Geld auszugeben. Metas Zahlen wurden trotz ebenfalls hoher KI-Ausgaben indes positiv aufgenommen, weil parallel hierzu auch die Werbeeinnahmen deutlich stiegen und sie deshalb klar über den Erwartungen lagen. Zuckerberg gab sich im Rahmen der Zahlenpräsentation zudem optimistisch, dass der KI-Assistent Meta AI per Jahresende bereits die weltweite Nummer eins sein wird.

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