Daher dürfte es trotz der zuletzt eher vorsichtigeren Stimmen aus den Reihen der US-Notenbank keine ausgemachte Sache sein, dass die Fed bereits am Ende ihrer Zinserhöhungsphase angekommen ist. Für die November-Sitzung neigen die US-Währungshüter wohl aber eher nicht zu einer Anhebung des Leitzinses, wenn man die jüngsten Äußerungen von Fed-Offiziellen betrachtet. Die aus Marktdaten berechnete Wahrscheinlichkeit einer weiteren Leitzinsanhebung im November liegt aktuell auch unter 10%. Mit 36% schätzen Marktteilnehmer eine weitere Anhebung bis Jahresende hingegen etwas höher ein.

Die Aktienmärkte in Europa starteten gestern zunächst mit Zugewinnen in den Tag und setzten damit die Erholung der vergangenen Tage fort. Nach der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten gestern Nachmittag drehten die Börsen jedoch ins Minus. Heute Morgen setzte sich der schwächere Trend auch in Asien fort. Verstärkt wurden die Sorgen zudem von schwachen Inflationszahlen aus China. Die aktuell in China quasi nicht vorhandene Inflation wird als Zeichen gesehen, dass die Wirtschaft des Landes trotz der Einführung einer Reihe von Stützungsmaßnahmen weiter nicht in Gang kommt.

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