Services-PMI im Euroraum besser

Gestern wurden finale Werte der Einkaufsmanager-Indizes (PMI) für den November veröffentlicht. Für Dienstleistungen in Deutschland landete der PMI-Wert bei 49,3 (statt 49,4), so dass der Composite-Index auf 47,2 (statt 47,3) angepasst wurde. Auch Spanien und Italien mussten Senkungen hinnehmen. Für den Euroraum gab es dagegen eine positive Revision für den Service-Sektor von 49,2 auf 49,5 Punkte, so dass hier die Expansionsschwelle von 50 Zählern für erwartetes Wachstum zumindest näher rückt. Auslöser war ausgerechnet Frankreich, wo der Dienstleistungsbereich von 45,7 auf 46,9 Punkte deutlich nach oben revidiert wurde. In den USA steht der Services PMI weiterhin deutlich über der Expansionsschwelle, auch wenn er von 57,0 auf 56,1 nach unten korrigiert werden musste. Bei der Industrie läuft es ebenfalls besser als in Europa: Die Auftragseingänge der US-Industrie stiegen im Oktober wie erwartet um 0,2 % ggü. dem Vormonat.

 

Heute Daten zu Auftragseingängen

Heute werden noch einige Makro-Daten zum Oktober veröffentlicht. Bei den Auftragseingängen für die deutsche Industrie ist nach +4,2 % im Vormonat wieder mit einem leichten Rücksetzer gegenüber dem September zu rechnen. Im Jahresvergleich könnte dies dennoch einen leichten Anstieg bedeuten. Für den Euroraum folgen dann die Einzelhandelsumsätze, und für die USA steht die Veröffentlichung der Handelsbilanz an. Außerdem soll heute eine EU-Verhandlungsdelegation mit den Mercosur-Staaten ein geplantes Handelsabkommen abschließen.

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