Heute früh um 8 Uhr veröffentlicht das Statistische Bundesamt Daten zur Preisentwicklung von Wohnimmobilien im vierten Quartal und damit auch für das Gesamtjahr 2022. Daten anderer Anbieter deuten darauf hin, dass die Hauspreise im vierten Quartal ihren Rückgang beschleunigten, den sie im dritten Quartal eingeleitet hatten. Die LBBW erwartet im laufenden Jahr eine Fortsetzung der Preiskorrektur. Deren Ausmaß dürfte aber überschaubar bleiben, da Wohnraum knapp ist und es auf absehbare Zeit bleiben dürfte. Als Kapitalanlage sind Wohnimmobilien derzeit wohl nur im Einzelfall eine attraktive Alternative zu Anleihen. Zur Eigennutzung kann ein Immobilienerwerb dennoch Sinn machen, zumal auch künftig die Mieten weiter steigen dürften. Heute Vormittag werden vorläufige Werte für die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und den Euroraum veröffentlicht. Im Großen und Ganzen sehen die Analysten der LBBW Potenzial für leichte Anstiege der Indizes. Am frühen Nachmittag stehen die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA auf dem Datenkalender. Nach dem kräftigen Rückgang im Vormonat rechnet die LBBW nun für den Februar mit einer gewissen Erholung. Zudem setzen heute die Staats- und Regierungschefs der EU ihr Gipfel-Treffen fort. Gestern deuteten sich Kompromisse bei den Streitthemen Verbrenner-Aus sowie Förderung von Kernkraft als grüne Technologie an.
 

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