Am vergangenen Freitag gab es in Moskau einen Terroranschlag. Nach bisherigen Angaben starben bei dem Angriff 137 Menschen. Die US-Geheimdienste hatten im Vorfeld vor islamistischem Terror gewarnt. Russlands Präsident Putin sieht stattdessen, eine Verbindung in die Ukraine. Aus den Reihen der russischen Politik sind also Forderungen zu hören, eine Antwort "auf dem Schlachtfeld" zu geben. Nach dem Anschlag haben die Ölmärkte heute höher eröffnet. Die ICE Brent-Preise erholten sich heute Morgen auf rund USD 86/bbl.
In dieser Woche dürfte es bei den Makrodaten eher ruhig zugehen. Heute steht auf dem Kalenderblatt die Anzahl der US-Neubauverkäufe vom Februar. Erwartet wird eine Fortsetzung des zuletzt ansteigenden Trends. Für mehr Interesse dürfte am Karfreitag die US-PCE-Kernrate sorgen. Bereits morgen stehen die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter der Vereinigten Staaten vom Februar sowie das US-Konsumentenvertrauen vom März auf dem Programm.
Diesseits des Atlantiks richtet sich die Aufmerksamkeit im Wertpapierhandel diese Woche auf das Euroraum-Wirtschaftsvertrauen vom März, publiziert am Mittwoch. Nach Lesart des LBBW-Research' dürfte es sich aufhellen. Die zentrale Frage an dieser Stelle lautet, ob ein solches Ergebnis den Fahrplan der EZB in Richtung Leitzinssenkungen ändern könnte. Zum Ausklang der vergangenen Woche erklärte der Chef der Österreichischen Nationalbank, Holzmann, dass eine erste Zinssenkung in Vorbereitung sei. Der Zeitpunkt stehe noch nicht fest. Ähnlich äußerte sich der Präsident der Deutschen Bundesbank. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erwartet hinsichtlich, dass die Währungshüter bis Juni in einen neuen Reigen von Leitzinssenkungen einschwenken werden.