Nach Angaben von Destatis stieg die Industrieproduktion in Deutschland im Februar um 2,1 % gegenüber dem Vormonat (ohne Energie und Baugewerbe waren es +1,9 %). Zudem wurde das Januar-Ergebnis von +1,0 % auf +1,3 % aufwärts revidiert. Damit überraschte die deutsche Industrie den zweiten Monat in Folge positiv. Der Bloomberg-Konsens hatte für den Februar nur ein leichtes Plus von 0,5 % erwartet. Auch wenn gegenüber dem Vorjahresmonat immer noch ein deutlicher Rückgang der Industrieproduktion um 4,9 % verzeichnet werden musste (die Konsens-Erwartung lag hier bei -6,8 %). Die Belebung seit Jahresanfang könnte der Beginn einer Trendwende sein. Wobei es an den bekannten Belastungsfaktoren für die heimische Industrie nichts zu beschönigen gibt. Die ebenfalls gestern veröffentlichten Außenhandelsdaten weisen darauf hin, dass das globale Konjunkturumfeld herausfordernd ist: Im Februar gab es einen Rückgang der deutschen Exporte gegenüber dem Vormonat um 2,0 % nach einem Anstieg im Januar um 6,3 %.

Gestern war in Nordamerika eine totale Sonnenfinsternis zu sehen, von Kanada über die USA bis nach Mexiko. Die Finsternis wurde von zahlreichen Beobachtern aufgezeichnet, darunter die US Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde (NASA) und SpaceX. Die so genannte Weltraumwirtschaft expandiert, wie die zunehmende Aktivität im Weltraum zeigt, sowohl von staatlichen Behörden wie der NASA als auch von privaten Unternehmen wie SpaceX. Ein gestern von McKinsey & Company veröffentlichter Bericht schätzt, dass die Weltraumwirtschaft bis 2035 einen Wert von 1,8 Billionen US-Dollar haben wird. Dies wäre ein erheblicher Anstieg gegenüber dem Wert von 630 Milliarden Dollar im Jahr 2023.

In dieser Woche startet die Berichtssaison zum abgelaufenen ersten Quartal 2024. Inzwischen haben auch die meisten Unternehmen ihre Zahlen für das Gesamtjahr 2023 vorgelegt. Das vierte Quartal 2023 brachte für viele europäische Konzerne Ertragsdämpfer. Die Umsätze und Gewinne entwickelten sich bei den im STOXX Europe 600 gelisteten Unternehmen insgesamt rückläufig. Dennoch verzeichneten die europäischen Aktienmärkte seit dem Jahresanfang Anstiege auf neue Rekordhochs. Die Risiko-Spreads für Unternehmensanleihen verringerten sich im Gegenzug auf neue Jahrestiefstände. Hierbei half, dass sich die Insolvenzen von Unternehmen trotz des starken Zinsanstiegs in Grenzen hielten. In der Breite verfügen die Unternehmen weiterhin über eine gute Cash-Ausstattung. Die Investoren blicken nun mit Spannung darauf, wie die Unternehmen in das Jahr gestartet sind, und ob die Erwartungen für 2024 erfüllt werden können.

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