US-Immobilienaktivität weiter mau
Dieser Tage erhielten die Anleger mit der neuesten Datenrunde Einblick in die Aktivitäten am US-Immobilienmarkt. Die nun veröffentlichten Zahlen für den Monat Oktober zeigten, dass diese nach wie vor ziemlich schwach ausfallen. Die Zahl an Baugenehmigungen lag US-weit zwar nur um 0,4 % niedriger als noch im September, und auch bei den Neubaubeginnen ging es lediglich um 0,3 % abwärts. Bei den Neubauverkäufen war jedoch ein massiver Einbruch zu verzeichnen -diese lagen nämlich um satte 17,3 % niedriger als im Monat davor. Im Gegenzug wechselten dafür wenigstens mehr an bereits existierenden Immobilien den Besitzer. Der Verkauf bei bestehenden Häusern legte gegenüber September nämlich um 3,4 % zu. Verglichen mit der Zeit vor Beginn der Aktivitätsschwäche lesen sich jedoch sämtliche Zahlen dramatisch. In dieser Betrachtung sind die Verkäufe bei bestehenden Häusern - trotz des jüngsten Anstiegs - mit -40,0 % im Vergleich zum Vorkrisenhoch sogar das Schlusslicht. Am besten schneiden diesbezüglich noch die Baugenehmigungen ab mit "nur" -25,8 %.
Inflationszahlen zum Euroraum
Unter den heute zur Veröffentlichung anstehenden Makrozahlen dürften insbesondere die Daten zur Teuerung im Euroraum im Vordergrund stehen. Falls diese einen ähnlichen Charakter aufweisen sollten wie für Deutschland dürfte einer weiteren Leitzinssenkung der EZB auf ihrer am 12. Dezember anstehenden letzten turnusmäßigen Sitzung des Jahres nichts mehr im Wege stehen.