Zudem nimmt die Q3-Berichtssaison nun mehr an mehr an Fahrt auf. Nachdem am Freitag mit Citigroup, Wells Fargo, und JPMorgan Chase bereits drei der acht größten Wall-Street-Häuser ihre Zahlen vorlegten, berichten bis zum Mittwoch mit Bank of America, Charles Schwab, Goldman Sachs, Morgan Stanley und US-Bancorp die verbleibenden fünf Institute. Die höheren Zinsen spielten ihnen in die Karten. Die präsentierten Gewinne je Aktie lagen durchgängig weit oberhalb der Konsensschätzungen. Gleichzeitig berichteten die Institute jedoch auch davon, dass sie zunehmend Bremsspuren für die Konjunktur erkennen würden und dass die Kreditnachfrage wegen des hohen Zinsniveaus inzwischen arg zu wünschen übrig lasse. Mit Johnson & Johnson sowie Procter & Gamble präsentieren in den USA diese Woche zudem auch schon erste Giganten aus dem Non-Financials-Bereich Quartalsumsätze und -gewinne. Und auch diesseits des Atlantiks geht der Zahlenreigen mit Unternehmen wie ASML Holding, Deutsche Börse, EssilorLuxotti-ca, L´Oréal, Nokia, Sartorius und SAP nun allmählich los.