Unter den heutigen Makroveröffentlichungen dürften vor allem die Daten zur US-Industrie im Fokus sein: Am Nachmittag stehen sowohl die Zahlen zu den Auftragseingängen der US-Industrie im Oktober im Allgemeinen sowie auch bei langlebigen Wirtschaftsgütern im Speziellen auf der Agenda. Im weiteren Wochenverlauf dürften die Anleger insbesondere folgende Veröffentlichungen im Blick haben: EZB-Umfrage zu den Verbraucher-Inflationserwartungen sowie ISM-Einkaufsmanagerindex zum Dienstleistungssektor (jeweils morgen), Auftragseingänge und Industrieproduktion der heimischen Industrie (am Mittwoch bzw. Donnerstag), Zahlen zum chinesischen Außenhandel im November (ebenfalls am Donnerstag) sowie vorläufige Zahlen zu dem, von der Uni Michigan erhobenen US-Verbrauchervertrauen (am Freitag). Highlight der Woche ist jedoch der ebenfalls für Freitag terminierte offizielle US-Arbeitsmarktbericht. Interessant wird dabei sein, ob im November US-weit wieder mehr neue Arbeitsstellen geschaffen wurden als im Oktober, wie dies im Konsens prognostiziert wird, oder ob wir mit unserer skeptischen Erwartung recht behalten werden. Falls die Zahlen Richtung Konsens gehen oder sogar noch höher ausfallen sollten, würde die Sorge, dass die US-Währungshüter doch noch einen finalen Leitzinserhöhungsschritt planen könnten wohl wieder schlagartig ansteigen. Schwache Zahlen könnten hingegen dazu führen, dass die Anleger von einer noch kürzeren Leitzinsplateauphase als ohnehin schon ausgehen und daher schon für das zeitige Frühjahr 2024 eine erste Zinssenkung erwarten.

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe