YR4 auf Kollisionskurs
Wenn das nach Zukunftsmusik klingt, dann gilt das erst recht für "YR4". Dabei handelt es sich um einen Asteroiden, der seine Bahn durchs Weltall zieht. YR4 wurde erstmals Ende Dezember 2024 gesichtet und entfernt sich derzeit von der Erde. Ungefähr alle vier Jahre kommt er der Erde nahe. Das nächste Mal wird das 2028 der Fall sein. Ende 2032 könnte YR4 nach aktueller Einschätzung der NASA mit einer Wahrscheinlichkeit von 3,1 % mit der Erde kollidieren. Das klingt vielleicht nach wenig, ist aber immerhin die höchste Wahrscheinlichkeit für ein solches Ereignis, seitdem die Internationale der Astronomen das Weltall nach Kollisionskandidaten absucht. YR4 hat einen Durchmesser von knapp 100 Metern und könnte auf der Erde erheblichen Schaden anrichten. Als mögliche Einschlagzone haben die Experten die Region am Äquator, irgendwo zwischen Südasien, Südamerika und Zentralafrika errechnet. Aber wie gesagt: Zu knapp 97% fliegt YR4 an uns vorbei.
US-Notenbank im Fokus
Wesentlich näher liegen uns die Daten des Tages. Die Erzeugerpreise dürften im Monatsvergleich etwas zulegen. Die Konsumenten im Euroraum dürften im Februar etwas zuversichtlicher geworden sein. In den USA dagegen dürfte es Zeichen für eine Konjunkturverlangsamung geben. Sowohl der Philly Fed Index, also der Konjunkturindex für die Region der Federal Reserve Bank of Philadelphia, dürfte im Februar gesunken sein. Der Index der Frühindikatoren, das ist eine Sammlung verschiedener Indikatoren für die ganze USA, sollte im Januar laut Umfrage unter Volkswirten unverändert geblieben sein, nachdem er im Dezember letzten Jahres noch um 0,1 % gesunken ist.