Zollstreit 3: Die Aktienanleger freut´s

Die Entspannung im Handelsstreit brachte freundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Vor allem die Aktien der Tech-Konzerne, die sich bereits auf Milliardenzahlungen an Kanada eingestellt hatten, legten zu. In Deutschland tendierte der DAX ebenfalls zunächst freundlich, fiel im Tagesverlauf aber wieder unter die Marke von 24.000 Punkten zurück. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 0,5 % auf 23.909 Punkte zu Buche. Die Wall Street goutierte indes die Fortschritte mit Kanada. Sowohl S&P 500 als auch Nasdaq markierten nach einem Tagesplus von jeweils 0,5 % neue Allzeithochs. Das Halbjahr geht damit für Aktieninvestoren freundlich zu Ende: Der DAX legte im ersten Halbjahr um 20 % zu, der S&P 500 um 6,2 %. Die relative Vorsicht gegenüber US-Assets zeigt sich besonders in der Entwicklung des US-Dollar: Der Euro erreichte mit 1,1780 ein neues Jahreshoch, ein Plus von 3,8 % im Juni, und eine Aufwertung von 14 % gegenüber dem US-Dollar im ersten Halbjahr. Gegenüber einem Korb von Währungen verzeichnete der US-Dollar das schwächste erste Halbjahr seit dem Ende des Bretton Woods Währungssystems im Jahr 1973. 

 

Zollstreit 4: Japans Industrie robust

Von den heute anstehenden Konjunkturdaten wurden zwei bereits veröffentlicht: Die beiden Stimmungsindizes Tankan und Caixin aus Japan bzw. der Volksrepublik China. Der Tankan zeigte ein robustes Vertrauen der großen Industrieunternehmen. Der entsprechende Subindex legte im Vergleich zum Vorquartal um einen Punkt auf +13 zu, allem Zollstreit zum Trotz. Auch der Caixin-PMI für die Industrie fiel positiv aus und kehrte in die Expansionszone zurück (50,4 nach 48,3 Punkten). Im weiteren Tagesverlauf wird es um 11:00 Uhr spannend, wenn die HVPI-Verbraucherpreisdaten für den Euroraum veröffentlicht werden.

Kontakt & Filialen Hilfsmittel & Rechner Notfall & Hilfe