In den USA richten sich bange Blicke auf die Verfassung des dortigen Immobilienmarkts. Die Juli-Datenrunde hierzu findet mit den heutigen Zahlen zu den Verkäufen existierender Häuser ihren Abschluss. Sah es im Mai schon danach aus, als hätte der US-Immobilienmarkt seine Talsohle endgültig durchschritten - was mit Blick auf die teilweise angeschlagenen US-Regionalbanken von essenzieller Bedeutung wäre -, kamen die Sorgen mit den Juni-Zahlen zurück. Und auch die laufende Runde lieferte bislang mehr Fragen als Antworten: Die in der vergangenen Woche vermeldeten Neubaubeginne konnten zwar durchaus als Paukenschlag gewertet werden - schließlich lagen sie um knapp 4% höher als noch im Juni. Die Zahl der Baugenehmigungen verharrte im Juli jedoch lediglich auf dem tiefen Juni-Niveau. Und die für heute avisierten Verkäufe existierender Häuser werden im Konsens sogar noch etwas schwächer als im Juni erwartet.