Zeichen der Stärke
Anfang Oktober kamen gewisse Sorgen auf, dass der, sich lange Zeit so robust präsentierende US-Arbeitsmarkt nun doch zu schwächeln beginnt. Schließlich lagen die Zahlen der US-weit wöchentlich neu registrierten Arbeitslosen in den beiden ersten Oktoberwochen bei 260 bzw. 242 Tsd. Personen und fielen damit deutlich höher aus als im Schnitt der vier Wochen davor, welcher lediglich 222 Tsd. betrug. Hierbei scheint es sich jedoch um Ausreißer nach oben gehandelt zu haben. In den hierauf seither folgenden vier Wochen - also einschließlich des gestern veröffentlichten Werts von 217 Tsd. für die Woche vom 4. bis 9. November - lag der Durchschnitt der pro Woche neu registrierten Arbeitslosen nämlich wieder bei 221 Tsd.
Notenbanken denken wie vermutet
Mit der Wahl Trumps änderte die LBBW deren geldpolitische Einschätzung. Es wird nun prognostizieren, dass die Fed einen vorsichtigeren Zinssenkungskurs fahren könnte, während die EZB diesbezüglich wohl zügiger als zunächst erwartet handeln wird. Die gestrigen Aussagen aus beiden Notenbanken scheinen dies zu bestätigen. Während Fed-Chef Jerome Powell betonte, dass die bemerkenswert gute Verfassung der US-Wirtschaft Spielraum dafür gebe, die Zinssätze in einem vorsichtigen Tempo zu senken, äußerte sich EZB-Vize Luis de Guindos indes sehr optimistisch bezüglich weiterer EZB-Leitzinssenkungen in den kommenden Monaten.
Japans Wirtschaft verliert an Tempo
Heute früh wurden bereits die Zahlen zum japanischen BIP-Wachstum im dritten Quartal 2024 veröffentlicht. Diese fielen wie erwartet deutlich schwächer als noch in Q2 aus. Legte die Wirtschaftsleistung Nippons damals noch um 0,7 % QoQ zu, waren es jetzt nur noch 0,2 %. Am Nachmittag richtet sich der Blick hingegen auf die US-Wirtschaft: Neben den Zahlen zu den dortigen Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion - jeweils für Oktober - erhalten die Anleger zudem auch ein Update zur Kapazitätsauslastung der US-Betriebe.