Normalerweise sind die Unternehmen im März sehr aktiv am Anleihemarkt und begeben im Schnitt das höchste Monatsvolumen an neuen EUR-Bonds. Nur nicht in diesem Jahr: Nach der Pleite der Silicon Valley Bank und im Zuge der Unsicherheiten rund um die Credit Suisse herrschte zwischenzeitlich ein Stillstand am Primärmarkt. Sowohl Unternehmen als auch Investoren hielten sich zurück. In der vergangenen Woche startete der VW-Konzern als erstes Unternehmen wieder mit einer größeren Transaktion durch und platzierte zwei Green Bonds über insgesamt 1,75 Mrd. Euro. Weitere Neuemissionen von Corporate Bonds folgten, aber die entstandene Lücke dürfte kaum noch zu schließen sein. Dieser Monat wird das niedrigste März-Volumen seit vielen Jahren bringen. Immerhin kann ein Endspurt in den letzten Tagen des Monats noch verhindern, dass es der schwächste März nach 2008 wird. Der Tag beginnt heute mit Daten zur Entwicklung der Verbraucherstimmung in Deutschland: Das GfK-Konsumklima dürfte sich laut Konsens-Prognose nochmals leicht verschlechtert haben gegenüber dem schwachen Wert des Vormonats (-30,5 Punkte). Aus den USA folgen am Nachmittag Daten zu den Hausverkäufen vom Februar. Ansonsten gibt es heute wenig bedeutsame Makrodaten.