Trump erhöht US-Handelsdefizit

Das Handelsdefizit der USA stieg im Gesamtjahr 2024 auf 918 Mrd. USD nach 785 Mrd. USD im Vorjahr (+17 %). Allein im Dezember sprang das monatliche Handelsdefizit auf 98,4 Mrd. USD nach 78,9 Mrd. USD im Vormonat. Dies war das zweithöchste Monatsdefizit der vergangenen zehn Jahre, nur im März 2022 gab es einen noch höheren Ausreißer. Ein Treiber dieser Entwicklung waren vorgezogene Importe, um sich vor Einführung der von Trump angedrohten Zölle noch günstiger mit Importgütern einzudecken. Dieser Trump-Effekt dürfte sich noch bis in den Februar 2025 fortsetzen.

Rückläufiger Lohnanstieg

Für den Euroraum erschienen die finalen Januar-Werte des Einkaufsmanager-Index. Der PMI Composite landete wie erwartet bei 50,2 Punkten und behauptete sich damit knapp über der Expansionsschwelle von 50. Für Deutschland gab es dabei sogar eine Aufwärtsrevision von 50,1 auf 50,5 Punkte. Außerdem veröffentlichte die EZB im Nachgang zur Zinssenkung der Vorwoche ihren Arbeitslohn-Indikator, der einen nachlassenden Lohndruck für den Euroraum zeigte. Gemäß EZB-Projektion würde der Lohnanstieg, der im vierten Quartal 2024 noch bei hohen 5,3 % lag, in Q4/2025 auf 1,5 % zurückgehen. Dies passt ins Bild einer nachlassenden Inflationsrate und spricht für weiterhin sinkende Leitzinsen.

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