Erfreuliche Zahlen aus der Industrie
Immerhin gab es gestern auch gute Nachrichten für die Industrie. So lag nach Angaben von Destatis der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe der Deutschen im September um 4,2 % über dem Vormonatswert. Der Wert für August wurde von -5,8 % auf -5,4 % nach oben revidiert. Ein Anstieg war nach dem sehr schwachen August zu erwarten. Das deutliche Plus ist dennoch eine angenehme Überraschung. Im dritten Quartal ging es unter Einbeziehung der Großaufträge insgesamt aufwärts. Das ist eine Entwicklung, die Hoffnung macht auf eine Belebung im verarbeitenden Gewerbe.
US-Notenbank vor Zinssenkung
Heute gibt es zudem weitere Zahlen zur deutschen Konjunktur. Zum einen die Industrieproduktion im September, zum anderen Daten zum Außenhandel. Für die Produktion rechnet die LBBW mit einem Rückgang um 0,7 % zum Vormonat. Die deutschen Ausfuhren dürften im selben Monat saisonbereinigt um 1,3 % geschrumpft sein. Im Euroraum greifen die Notenbanker ins Geschehen ein, allerdings vorerst nur verbal. EZB-Chefvolkswirt Philip Lane hält in Athen eine Rede zum Thema Staatsverschuldung. Seine Direktoriumskollegin Isabel Schnabel eröffnet in Frankfurt eine Geldmarkt-Konferenz. Das gewichtigste Wort wird aber am Abend in den USA gesprochen. Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank entscheidet über die Leitzinsen.