Nach der niedriger als erwartet ausgefallenen US-Inflationsrate folgte einen Tag später das Pendant aus dem Vereinigten Königreich. Auch diesseits des Atlantiks überraschten die Daten positiv: Die Verbraucherpreise legten im Oktober um 4,60 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres zu, nach 6,70 % im September. Erwartet wurde im Konsens ein Wert von 4,80 %. Dies ist der geringste Anstieg seit zwei Jahren. Weil der Trend zu sinkenden Inflationsraten intakt ist, dürften weitere Zinsanhebungen durch die Bank of England vom Tisch sein. Für Zinssenkungen ist der Wert aber nach wie vor zu hoch.

Heute Nachmittag stehen US-Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe auf der Agenda. Neben der Industrieproduktion (15:15 Uhr) wird mit dem Philly Fed Index (14:30 Uhr) ein erster regionaler Einkaufsmanagerindex veröffentlicht.  Außerdem legen heute eine Reihe von Unternehmen ihre Quartalsberichte vor, u.a. Siemens, Applied Materials, Walmart und Alibaba. Zudem werden sich einige Zentralbankvertreter äußern, unter anderem EZB-Präsidentin Lagarde.

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