Im Kontrast dazu gerieten europäische Rüstungswerte deutlich unter Druck. Auslöser war ein Medienbericht über Einschränkungen deutscher Militärhilfen für die Ukraine. Mit einem Tagesverlust von etwa 2 % war Rheinmetall der größte Verlierer im DAX. Insgesamt konnte der deutsche Leitindex ein Tagesplus von 0,54 % verbuchen und schloss bei 18.422 Punkten, während der Euro Stoxx 50 mit einem Zuwachs von 0,64 % und 4.871 Zählern aus dem Handel ging. Der S&P 500 beendete den Tag mit einem Indexstand von 5.608 Punkten, womit dieser sogar um knapp 1 % zulegen konnte. Auf der Rohstoffseite sank der Ölpreis jedoch auch diese Woche weiter. Nach den Verlusten der vergangenen Woche verbilligte sich ein Fass der Sorte Brent im Tagesverlauf um etwa 2,4 %. Grund dafür sind noch immer anhaltende Sorgen hinsichtlich der Nachfrage aus China, wie auch das nahende Ende der Urlaubssaison in den USA.

Auch heute setzt sich der ruhige Wochenstart dahingehend fort, als dass nur wenige nennenswerte Makro-Termine auf der Agenda stehen. Entsprechend erwarten uns heute Morgen zunächst aktuelle Daten zur Teuerung auf der Produzentenebene hierzulande für den Juli. Das LBBW Research prognostiziert einen marginalen Anstieg des hiesigen PPI-Indikators um 0,3 % im Vergleich zum Vormonat. Darüber hinaus wird Eurostat heute Mittag die endgültigen Inflationszahlen des Euroraums für Juni veröffentlichen. Diese sollten den Erwartungen entsprechend 2,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat indizieren. Spannend wird es dann am Freitag, wenn das jährliche Symposium der Fed in Jackson Hole beginnt und Jerome Powell hoffentlich wichtige Impulse geben wird.

 

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