Die deutschen Erzeugerpreise haben im April leicht zugelegt. (+0,3% M/M) und sind nicht etwa gesunken, wie die von Reuters zuvor befragten Volkswirte erwarteten. Zum Vorjahresvergleich lag der Anstieg der Erzeugerpreise bei 4,1% nach +6,7% im März. Eine leichte Überraschung, nachdem wir uns schon an monatlich fallende Erzeugerpreise, getrieben durch die Energiepreise, gewöhnt hatten. Auffällig ist, dass die Preise für Investitionsgüter deutlich angezogen haben. Das dürfte einerseits eine etwas bessere Konjunkturlage widerspiegeln, aber auch Zweitrundeneffekte werden eine Ursache gewesen sein. Alles in allem keine dramatische Zahl, aber sie zeigt, dass die Inflation zurückgehen mag, die Preise selbst aber wohl nicht. Das gilt vor allem für die Produkte weiter hinten in den Wertschöpfungsketten, letztlich also auch für den privaten Endverbrauch.
 

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